Fondsgebundene Lebensversicherung: Gefangen in der Kostenfalle

Wolfgang Staudinger
Autor: Wolfgang Staudinger
Aktualisiert am 26. Mai 2026
Fondsgebundene Lebensversicherungen (Fondspolizzen) sind sehr beliebt, da sie in Österreich gegenüber Bank-Depots einen großen Steuer-Vorteil haben. Doch leider wird dieser Vorteil durch hohe Vertriebs-Kosten für Provisionen mehr als zunichte gemacht. Dieser Artikel beschreibt die negativen Auswirkungen hoher Provisionen und zeigt die Lösung mit provisionsfreien Doppel-Nettopolizzen.

Vermeide die Kostenfalle

FLV   Fehler
Wenn du einmal drinnen steckst kommst du lange nur mit Verluste raus

Zillmerung: 12 Jahre lang Verlust - trotz 6 % Rendite

Laufzeit 30 Jahre Einzahlung: € 150,00 monatlich
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  • Trotz 6 % Marktrendite bist du 12 Jahre lang im Verlust (Rote Linie unter Nulllinie)
  • Nach 5 Jahren beträgt der Verlust 3.666 Euro (41 % deiner Einzahlungen)
  • Am Ende kommen von 6 % Marktrendite nur 3,37% bei dir an (44 % haben andere)

Die Fondspolizze stammt vom Marktführer und hat durchschnittliche Kosten (siehe Studie). Die Fonds sind bekannt und wurden häufig verkauft. Viele Polizzen bieten keine ETFs oder werden mit 100 % aktiv gemanagten Fonds verkauft, wodurch die Kosten erheblich steigen. 

Konsument*innen erkennen die hohen Abschlusskostenund die Auswirkung der Zillmerung meist gar nicht. Unsere Erfahrungen zeigen, dass erst nach 5-10 Jahren nachgerechnet wird, wie viel eingezahlt wurde und wie hoch der Wert des Vertrages ist. Und dann werden Verluste den Fonds oder dem (Aktien-)Markt zugeschrieben, nicht den Kosten.

Die Fakten sind eindeutig: Verluste stammen aus hohen Kosten, hier wurden 6 % Marktrendite pro Jahr berechnet. Die Kosten sind messbar und bereits VOR Abschluss des Vertrages bekannt.

Warum werden also derartige Produkte gekauft? Antwort: Sie werden nicht gekauft sondern verkauft, Konsument*innen haben kein Kostenproblem-Bewusstsein, kaum Kenntnisse bei Geldanalgen und vertrauen auf Berater*innen. In den Zig-Seiten Unterlagen kann die Höhe und Auswirkung der Kosten nicht erkannt werden.

Und was ist mit Aufklärung von Berater*innen? Weniger Kosten für Konsument*innen bedeutet gleichzeitig weniger Gewinn für Berater*innen, wenn diese über Provisionen aus dem Produkt bezahlt werden. Es besteht kein Anreiz für Berater*innen.

Gibt es Alternativen? Bei einer Honorar-Beratung schaut das anders aus: Honorar-Berater*innen werden direkt für die Beratung bezahlt, es beseht ein hoher Anreiz günstige Produkte zu finden um den Mehrwert der Beratung zu rechtfertigen.

Ungezillmert besser - Aber auch keine Lösung

Laufzeit 30 Jahre Einzahlung: € 150,00 monatlich
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Die Fondspolizze stammt vom selben Anbieter wie oben mit denselben Fonds mit durchschnittlichen Kosten (siehe Studie). Viele Polizzen bieten keine ETFs oder werden mit 100 % aktiv gemanagten Fonds verkauft, wodurch die Kosten erheblich steigen.

Werden die Abschlusskosten nicht in den ersten 5 Jahren, sondern über die gesamte Laufzeit verrechnet, spricht man von ungezillmerten Produkten. Das ist ein deutlicher Vorteil gegenüber gezillmerten Produkten, jedoch sind die Gesamtosten über die Laufzeit ähnlich hoch - in diesem Fall sogar in Summe höher.

Argumentiert werden die Gesamtkosten mit intensiver Betreuung. Das Problem an der Sache ist, dass du heute einen sehr langen Vertrag auf meist 30 Jahre und mehr abschließt und die Kosten für die gesamte Zeit fixiert werden ohne zu wissen, welche Gegenleistungen tatsächlich erbracht werden - ein Abo auf lange Zeit mit sehr hohen Kosten. Bei einer Betreuung auf Honorar-Basis bleibst du flexibel und kaufst nur soviel du willst und brauchst. So bezahlst du nie zu viel.

Zusätzliche Kostenfallen bei Provisions-Verträgen

Lösung: Provisionsfreie Doppel-Nettopolizze

Laufzeit 30 Jahre Einzahlung: € 150,00 monatlich
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Bei der von fynup empfohlenen provisionsfreien Doppel-Nettopolizze nutzt du den Steuervorteil gegenüber Bank-Depots und kaufst provisionsfreie gemanagte Fonds (Clean-Shares) und/oder provisionsfreie ETFs. So kannst du deinen Gewinn bei gleichem Risiko messbar verdoppeln.

Vergleich inklusive Genussphase

Laufzeit 56 Jahre Einzahlung: € 150,00 monatlich 30 Jahre Entnahme: € 500 monatlich ab 31. Jahr
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Mit Berechnung der Genussphase wird der Kostenvorteil von Doppel-Nettopolizzen noch viel deutlicher, denn Provisionen für die Vermittlung des Vertrages werden durchgehend bezahlt - und wirken sich zunehmend auf dein Geld aus:

  • Nach Ende der Sparphase (hier 30 Jahre), beträgt die Differenz ca. 23.000 Euro.
  • Nach weiteren 26 Jahren monatlicher Entnahme von 500 Euro beträgt die Differenz bereits 100.000 Euro.

Fazit: Je länger die Geldanlage läuft, desto gravierender wirken sich Kostenunterschiede aus. Bonus: Mit einer optimierten Fondauswahl lassen sich die Ergebnisse nochmals erhöhen. Es ist also von entscheidender Bedeutung, für welches Produkt du dich heute entscheidest - denn es ändert dein Leben in der Pension.

Achte darauf, WO du Finanzprodukte kaufst

Positionierung 2025 10

Achte darauf, wo du dir Informationen und Angebote besorgst. Achte auf Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Vergleichbarkeit. Wir empfehlen die Honorarberatung, da nur damit Kosten der Beratung von den Produktkosten klar getrennt sind. Online-Informationen sind häufig lückenhaft oder decken spezielle Österreichische Gegebenheiten nicht ausreichend ab.

fynup hat in Österreich ein Alleinstellungsmerkmal:

  • Wir reduziere deine Kosten mit provisionsfreien Produkten.
  • Wir optimieren deine Steuer mit Doppel-Nettopolizzen.
  • Wir identifizieren Fonds, ETFs, Aktien mit höchster Qualität.
  • Wir unterstützen dich bei der optimalen Vertragsgestaltung.
  • Wir unterstützen dich mit Wissen und hilfreichen Tools: fynup-Rechner, Finanzplan, Produkte prüfen, etc.
  • Wir unterstützen dich in persönlicher Online-Beratung zu transparenten Kosten.
  • Wir begleiten dich nach dem Kauf mit unseren Betreuungs-Paketen.

Milliarden Provisionserlöse der Finanzvertriebe

Provisonserlöse der Finanzvertriebe
Quelle: Versicehrungsbote.de / Foto: DALL-E
Finanzvertriebe feiern

Wie aus dem Artikel von Versicherungsbote.de hervorgeht, feiern Finanzvertriebe 2024 Rekordeinnahmen durch Provisionserlöse. Das sind die Top 3 bei Provisionserlösen:

  1. DVAG (Deutsche Vermögensberatung AG): 2,5 Milliarden Euro
  2. MLP: 942 Millionen Euro
  3. Swiss Life Holding GmbH (ehemaliger AWD): 775 Millionen Euro


Du kannst jetzt hohe Kosten für Provisionen vermeiden und den Steuervorteil von Fondspolizzen nutzen. Mit der provisionsfreien Doppel-Nettopolizze.

Studie mit Arbeiterkammer Wien

Studie AK Provision vs Honorar

fynup hat gemeinsam mit der Arbeiterkammer Wien eine umfassende Studie "Provisionen vs. Honorare im Finanzvertrieb (Lebensversicherungen) im Vergleich" erstellt, die die Auswirkungen von Provisionen beleuchtet. Während fynup die detaillierte Datenanalyse und fachliche Expertise zu Finanzprodukten liefert, bringt die AK Wien ihre langjährige Erfahrung im Konsumentenschutz ein. Das Ergebnis ist eine fundierte Grundlage, die aufzeigt, wie stark Konsument*innen durch hohe Provisionen benachteiligt werden – und welche Vorteile eine transparente Honorarberatung bietet.

fynup-Kostenstudie zeigt: 50 % Rendite-Verlust

Studie fynup Ausgedruck am Tisch

Bereits 2020 hat fynup auf Basis des einzigartigen Datenbestandes die Gesamtkosten von 54.381 Veranlagungs-Kombinationen aus Bankdepot/Fondspolizze und Fonds/ETFs in einer sehr umfassenden Kostenstudie untersucht. Das ernüchternde Ergebnis: Sparer:innen verlieren über 50 % vom Gewinn durch Kosten und Steuern.

Während bei Bankdepots auch die Kapitalertragssteuer (KEST) - eine Gewinnsteuer von 27,5 % - die Renditen schmälert, verursacht die Versicherungssteuer bei Fondspolizzen - eine Eingangssteuer von 4 % auf die Einzahlungen - kaum einen Renditeverlust. Bei Fondspolizzen sind die hohen Kosten, welche hauptsächlich für Provisionen an Finanzvertriebe gezahlt werden, hauptverantwortlich für den enormen Renditeverlust.


Informationen in diesem Artikel sind allgemein und nicht als Beratung oder Empfehlung zu verstehen. Trotz größter Sorgfalt können wir keine Gewähr für die Eignung, Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität und Verfügbarkeit der unverbindlich zur Verfügung gestellten Informationen übernehmen. Eine Haftung der fynup GmbH ist daher in jedem Fall ausgeschlossen. Performanceergebnisse der Vergangenheit, Berechnungen und Aussagen über Gewinn und Rendite basieren auf Annahmen und lassen keine Rückschlüsse auf die künftige Wertentwicklung zu. Jede Veranlagung bringt hohe Verlustrisiken – bis hin zum Totalverlust - mit sich. Es gelten alle Haftungsbegrenzungen der Funktionsbeschreibung.
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Autor: Wolfgang Staudinger

Co‐Founder & CEO
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