Funktionsbeschreibung

  • fynup generiert Analysen, Vergleiche und Rankings, welche einen wertvollen Beitrag zur Orientierung auf der Suche nach einem geeigneten Finanzprodukt leisten. Sie geben einen Überblick darüber, welche Produkt-Anlage-Kombinationen in den jeweiligen Kategorien eine günstige Kosten-, Steuerstruktur, sowie eine gute Qualität aufweisen.
  • Trotz größter Sorgfalt kann der Betreiber von fynup, die fynup GmbH, keine Gewähr für die Eignung, Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität und Verfügbarkeit der unverbindlich zur Verfügung gestellten Daten und Informationen übernehmen. Produktangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt der Erfassung, mögliche nachträgliche Änderungen können daher unberücksichtigt bleiben. Die Nutzung der angebotenen Informationen und Daten erfolgt auf eigenes Risiko. Eine Haftung der fynup Gmbh ist daher in jedem Fall ausgeschlossen.
  • Die Berechnungen und Vergleiche stellen keinerlei Empfehlung für ein bestimmtes Produkt dar. Auch die Reihung der einzelnen Produkte stellt keine Empfehlung dar. Die durch die Software ermittelten Berechnungen und Vergleiche stellen keine Vermittlung eines Versicherungs-, oder Finanzvertrags und auch kein Angebot für ein Produkt dar. Auf keinen Fall ersetzen Berechnungen von fynup Angebote und Bedingungen der Produktanbieter.
  • Die dargestellten Daten und Informationen ersetzen keine individuelle Beratung, die auch die Prüfung des Finanzprodukts und der Finanzgesellschaft auf die Eignung für die spezielle Kundensituation beinhaltet, sie dienen lediglich zur Orientierung.
  • Nutzer entscheiden selbständig und eigenverantwortlich, ob und gegebenenfalls wie die Informationen verwendet werden und ob diese zum Anlass für einen Vertragsabschluss oder Wechsel des Produktes oder der Veranlagung genommen werden. Bei einem Produktwechsel haben Nutzer eine erhöhte Sorgfaltspflicht, da die Aufgabe bestehender Verträge zugunsten neuer mit Risiken und erhöhten Kosten und Steuern verbunden ist.
  • Kernaussagen beschreiben lediglich die Ergebnisse der Berechnung. Die Rendite-Annahmen werden in der Folge ausführlich beschrieben. Die tatsächliche Entwicklung kann von den Annahmen erheblich abweichen, wodurch sich auch die Aussagen verändern können. Die Kernaussagen dienen daher lediglich zu einer ersten Orientierung und geben nicht alle relevanten Informationen für eine umfassende Beurteilung wieder.
  • fynup berechnet Kostensätze auf Basis finanzmathematischer Grundlagen von Daten, die von dritter Seite bezogen werden. Mit dem eigenen fynup-Rechenkern besteht eine völlige Unabhängigkeit von Produktanbietern wodurch zum einen ein größtmöglicher Marktüberblick geboten wird und zum anderen auch Produkte analysiert werden können, deren Ergebnisse Produktanbieter nicht transparent zeigen möchten. Zudem ist fynup damit in der Lage alle Finanzanlage-Produkte aller Produktgruppen, auch ältere (aktuell nicht mehr angebotene) oder Produkte spezieller Beratergruppen und Unternehmen zu analysieren. Sollte ein Produkt nicht zu finden sein, ist fynup bemüht die Daten nach Zusendung der Unterlagen an office@fynup.pro einzupflegen und die Berechnung zur Verfügung zu stellen.
  • Die Genauigkeit der Berechnungen ist 1. von der vom Produktanbieter zur Verfügung gestellten Datenqualität, 2. vom Einfluss versicherungsmathematisch ermittelter Kosten, 3. von der Anzahl der vorliegenden Modellrechnungen abhängig. Die Datenqualitätspunkte werden im Block Berechnungsparameter angezeigt. 5 Punkte zeigen von bester Datenqualität, es entstehen lediglich geringe Rundungsdifferenzen, 4 Punkte bedeuten in der Regel Abweichungen im niedrigen Prozentbereich. 3 Punkte weisen aufgrund fehlender Angaben auf die Notwendigkeit von Annäherungsrechnungen hin, wodurch Abweichungen in Ausnahmefällen bereits größer sein können, 2 Punkte zeigen, dass die Annäherungsrechnungen speziell bei unüblichen Parametern (Alter, Laufzeit, Prämie, etc.) zu größeren Berechnungsabweichungen führen können. Bei Produkten mit 1 Punkt liegen nur eine Modellrechnung oder sehr wenige Daten vor, wodurch sehr große Abweichungen entstehen können. Produktanbieter sind eingeladen, detailliertere Berechnungsgrundlagen zur Verfügung zu stellen, um die Datenqualität und in der Folge die Genauigkeit der Berechnungen zu optimieren.
  • Neben der Datenqualität können unter anderem Rabatte, speziell bei Abschluss- oder Betreuungskosten zu Abweichungen führen. fynup empfiehlt die im Block Berechnungsparameter angeführten Kosten mit dem vorliegenden Angebot/Vertrag/Kostenblatt/etc. des Produktanbieters abzugleichen. Bei Kosten-Abweichungen senden Sie uns gerne Ihre Unterlagen an office@fynup.pro, fynup ist bemüht das individuelle Angebot nachzurechnen und die Analyse zur Verfügung zu stellen.
  • Zusatzgewinnbeteiligungen (auch wenn diese nicht garantiert werden!) sind mit 100% berücksichtigt, es sei denn, ein bestimmter Grund wird für die geänderte Einstellung genannt. Kostengewinne aus Fondskostenrückvergütungen können unterschiedlich hoch sein und sich jährlich ändern. fynup ist um laufende Aktualisierung bemüht, übernimmt dafür aber keine Gewähr. Für den Fall, dass diese Werte von Produktanbietern nicht offiziell bekannt gegeben werden, errechnet fynup einen Annäherungswert. Dabei kommt es naturgemäß zu Abweichungen.
  • fynup berechnet 4% Versicherungssteuer (VST) bei steuerpflichtigen Versicherungsprodukten. Bei Einmalerlägen oder Zuzahlungen wird eine Nachversteuerung von 7% VST in den ersten 14 Jahren berechnet. Bei prämiengeförderten Zukunftsvorsorgen wird der Rückkaufwert berechnet. Auch zum Ablauf wird daher die Rückzahlung der staatlichen Prämien in Höhe von 50% und eine Nachversteuerung der Kapitalerträge von 27,5% berechnet. Bei Wertpapierdepots (WPD) wird die Kapitalertragssteuer von derzeit 27,5% vom Gewinn der Veranlagung berechnet. Das Verhältnis des Steuerabzugs jährlich zu Rückkauf/Ablauf wird in der Standardeinstellung dem Risikoprofil gem. SRRI angepasst. Dabei gilt: Je höher das Risikoprofil desto geringer der jährliche Abzug. Das berechnete Verhältnis wird im Block Berechnungsparameter gezeigt. Häufige Wechsel der Veranlagungen (Fonds, ETFs) können zu größeren Abweichungen führen.
  • Eingerechnete Honorare werden als Erhöhung der Einzahlung zu Beginn berechnet. Angezeigt werden diese im Block Rückkaufwerte (Hinzurechnung der Einzahlung) und Berechnungsparameter.
  • Die Vorbelegung der Inflation erfolgt auf Basis des Zielwertes der Europäischen Zentralbank mit 2%.
  • Die Vorbelegung von Rendite-Prognosen begründet sich wie folgt: Bank- & Bausparprodukte aufgrund der Angaben der Produktanbieter. Bei Bausparprodukten mit Laufzeitberechnungen über 6 Jahren werden die staatliche Prämie und der Zinssatz der für 6 Jahre gültigen Werte fortgeschrieben. Klassische LV (KLV) und prämiengeförderten LV (PZV) mit der bei Anlage aktuellen „Mid-Case“ Renditeprognose der Produktanbieter. Goldanlagen mit 1% Punkt über der von der EZB angestrebten Inflationsrate. Fonds/ETFs nach marktüblichen, langfristigen Gegebenheiten, abhängig vom SRRI (z.B. 100% Aktien mit 7% Marktrendite = MSCI World 1972-2017).
  • Von Veranlagungen (Fonds, ETFs, Deckungsstock, etc.) wird die jeweilige Risikokennzahl gemäß SRRI von 1 bis 7, sowie die laufenden Kosten angezeigt. Definition der Renditen: Anlagerendite: Nettorendite der Veranlagung (Fonds/ETFs/Deckungsstock/etc.). Marktrendite: Anlagerendite inkl. laufender Kosten, ohne Performancegebühr und Transaktionskosten. Nettorendite: nach Abzug aller berechneten Kosten aus Veranlagung, Produkt und Steuern.
  • Sämtliche Berechnungen, die in Abhängigkeit einer Performance (Rendite) dargestellt werden, basieren auf unverbindlichen Modellrechnungen und dienen ausschließlich Illustrationszwecken. Hierbei werden vereinfachte Annahmen getroffen, insbesondere die konstante Fondsperformance und die Gewinnbeteiligung betreffend. Aus den Hochrechnungen lassen sich keine Rückschlüsse auf die Wertentwicklung und Ablaufleistung, sowie den Risiken der Veranlagungen ableiten. Kurse können sowohl steigen als auch fallen. Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die künftige Entwicklung einer Veranlagung zu. Die Zukunft ist nicht prognostizierbar, jede Annahme unverbindlich. Folgende Risiken sind bei jeder Veranlagung zu berücksichtigen: Wertschwankungsrisiko (Volatilität), Zinsrisiko, Inflationsrisiko, Währungsrisiko, Ausfallsrisiko.
  • Fondsdaten werden von der Mountain-View Data GmbH bereitgestellt. Fondsdaten, welche von der Mountain-View Data GmbH nicht geliefert werden, werden auf Basis mitgeteilter Daten der Produktanbieter (in der Regel Versicherer) von fynup eingearbeitet. Für den Fall, dass laufende Fondskosten von Produktanbietern für produktbezogene Portfolios, etc. nicht bekannt gegeben werden, errechnet fynup einen Annäherungswert anhand der bekannten Kosten der Subfonds oder vergleichbaren Fonds. Dabei kommt es naturgemäß zu Abweichungen. Produktanbieter sind eingeladen, entsprechende Informationen bereitzustellen.
    Die Wertentwicklungsberechnung erfolgt durch fynup mittels BVI Methode, welche auf der „time weighted rate of return“-Methode beruht. Diese international anerkannte Standardmethode ermöglicht eine einfache, nachvollziehbare und exakte Berechnung. Die Wertentwicklung der Anlage ist die prozentuale Veränderung zwischen dem angelegten Vermögen zu Beginn des Anlagezeitraumes und seinem Wert am Ende des Anlagezeitraumes. Ausschüttungen werden rechnerisch umgehend in neue Fondsanteile investiert. So ist die Vergleichbarkeit der Wertentwicklungen ausschüttender und thesaurierender Fonds sichergestellt. Die Wertentwicklung wird auf Basis der börsentäglich ermittelten Anteilwerte berechnet.
  • Das All-in-Ranking und das fynup-ratio-Ranking basieren auf einer Gaußschen-Verfallskurve über die gewichtete Gewinn-/Verlustfläche F ausgehend von den Referenzwerten Maximum(F) = 100%, Durchschnitt(F) = 50%. Das bedeutet, dass das messbar günstigste Produkt 100% erhält, der in der Selektion gewählte Durchschnitt 50%.
  • Ziel des "fynup-ratios" ist es nicht, "den Besten" der Vergangenheit zu finden, sondern die Fonds zu finden, welche Eigenschaften aufweisen, die in der Vergangenheit zumeist zu positiven nachfolgenden Entwicklungen geführt haben. Dieser komplexe, aber logisch nachvollziehbare Algorithmus basiert auf neuronalen Netzwerktechniken, sogenannter Künstlicher Intelligenz (KI). Das „fynup-ratio“ ist keine universelle Maßzahl für die Bewertung eines Fonds und gibt keine zuverlässige Prognose für die weitere Entwicklung eines Fonds! Aber es ist ein weiterer Mosaikstein in einem Investment-Entscheidungs-Prozess, welcher Informationen, die in technischen Daten vorhanden sind, optimal nutzt und so einen Mehrwert gegenüber der „naiven“ Fondswahl darstellt. Ein sehr positiv indizierter Fonds kann Eigenschaften – auch quantitativer Natur – aufweisen, die mit der Investment-Philosophie/dem Investment-Anspruch des jeweiligen Investors nicht übereinstimmen!
  • Es gelten ausschließlich die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von fynup.