Taktisch geschickte Aufteilung

Um das Risiko deiner Veranlagung möglichst breit zu streuen und dadurch zu minimieren, kommt es darauf an, wie dein Portfolio genau aufgeteilt ist. Dabei sind mehrere Faktoren entscheidend, die du gewichten kannst.

Wie verteilt man Investitionen geschickt?

  • Länder und Regionen
  • Art der Branche
  • Größe der Unternehmen
  • Schwerpunkt: Nachhaltigkeit
  • Aktives oder passives Management

Warum eine gute Aufteilung so wichtig ist

fynup hilft bei der Verteilung der Risiken - asset allocation
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Eier machen es deutlicher, als Karten.

Der Ursprung der amerikanischen Redewendung „Don’t put all your eggs in one basket.“ (Lege nicht all deine Eier in einen Korb.) verdeutlicht besser, warum die schlaue Aufteilung deines Investments so wichtig ist. Es ging schon früher darum, die wertvollen Hühnereier auf mehrere Körbe zu verteilen. Wenn tatsächlich einmal einer runterfällt, ist der Schaden nicht besonders groß.

Die deutsche Entsprechung wäre: „Setze nicht alles auf eine Karte.“ – aber wie du aus den 7 Erkenntnissen schon weißt, haben langfristige Investitionen in Unternehmen nichts mit Zockerei zu tun. Es geht bei der Aufteilung darum, dein Risiko zu minimieren, bei gleichbleibenden oder höheren Ertrags-Chancen.

Wie bei fynup üblich, lohnt es sich auch bei der Aufteilung genauer hinzuschauen.

Die Welt der Finanzen sieht anders aus.

fynup zeigt die Welt nach Marktkapitalisierung
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Die Größen der Regionen nach Marktkapitalisierung

Eine eigene, weithin unbekannte Realität: In dieser Weltkarte sind die Regionen nach dem Volumen ihrer Marktkapitalisierung gewichtet. Das bedeutet, der Börsewert aller Unternehmen in Nordamerika liegt bei 58 % der weltweiten Marktkapitalisierung, der Wert aller südamerikanischen Aktien nur bei 1 %.

Ob wir diese Ist-Situation als gerecht empfinden oder nicht – diese Verteilung entspricht den Tatsachen. Willst du dein Risiko gleichmäßig verteilen, solltest du dich nach der Marktkapitalisierung richten und nicht nach klassischen Ländergrößen oder Vorlieben, wie das nächste Beispiel verdeutlicht.


Quellenangabe: 50 % Vanguard FTSE All-World UE USD Dis und 50 % iShares MSCI ACWI U.E.USD A

Risikoland Österreich?

Europa ist mit 17 % die zweitgrößte Region nach Marktkapitalisierung, allerdings teilt sich diese auf viele Länder auf. Der Anteil Deutschlands liegt bei 2,5 %, Großbritannien bei 4 %, die Schweiz bei 3 % – und der Anteil Österreichs lediglich bei 0,2 %.

Auch wenn Österreich ein solider, entwickelter Markt ist: Wer nur auf heimische Aktien setzt, hat demnach ein extrem hohes Risiko in der Regionen-Aufteilung. Am Beispiel der Prämiengeförderten Zukunftsvorsorge (PZV) sieht man, wie negativ eine solche Unausgewogenheit dein Ergebnis beeinflussen kann.

Stand der Entwicklung

Prinzipiell werden Regionen nach developed markets (Entwickelten Märkten) und emerging markets (sich entwickelnden, aufstrebenden Märkten) gegliedert. Die Gruppe der Industrieländer von USA, Kanada, Europa, Japan und Australien vereinen ca. 86 % der Marktkapitalisierung auf sich.

Bekannte und viel gekaufte ETFs, wie der iShares Core MSCI World und auch viele „globale“ Fonds und Mischfonds beschränken sich ausschließlich auf diese Regionen oder haben eine Übergewichtung.

Demgemäß würde man aber genau jene emerging markets „vergessen“, die sich am stärksten entwickeln. Laut Prognosen wird vor allem Asien (ohne Japan derzeit bei rund 12 %, darunter allein China mit rund 4 %, gefolgt von Südkorea, Taiwan) an Bedeutung in der Welt gewinnen.

Branchen im Wandel

fynup Marktkapitalisierung nach Branchen
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Aktuell führend: Tech-Aktien

Die Branchen-Aufteilung nach Marktkapitalisierung verändert sich ständig. Durch die Digitalisierung hat sich der Anteil an IT und Telekom Aktien in den letzten 20 Jahren stark entwickelt.

Man darf auch nicht vergessen, dass viele große Unternehmen, wie etwa IKEA, Red Bull oder Arabische Ölkonzerne gar nicht an den Börsen gelistet sind. Wichtig auch hier, dass man im Verhältnis bleibt und keine Branche zu stark übergewichtet, wie das nächste Beispiel zeigt.


Quellenangabe: 50 % Vanguard FTSE All-World UE USD Dis und 50 % iShares MSCI ACWI U.E.USD A

Boom oder Bumm?

Im Jahr 2000 gab es einen Boom, viele Konsumenten investierten überhaupt das erste Mal mit Aktien in Unternehmen. Die neuen Märkte waren im Trend (NASDAQ, Neuer Markt Deutschland, etc.), aber vieles in der Branche war noch nicht ausgereift.

Dazu konzentrierten sich sehr viele neue Anleger oft nur auf einzelne Unternehmen. Allein die damalige „Volksaktie“ Deutsche Telekom verlor 3 Jahre später 90 % ihres Börsenwertes.

20 Jahre danach dominiert genau diese Branche. Man braucht also entweder einen sehr langen Atem und gute Nerven oder eine breite Streuung. Dann finden sich höchstwahrscheinlich auch künftige Boom-Branchen im Anlage-Korb.

Der Mix bei der Unternehmens-Größe

fynup Verteilung nach Unternehmensgrößen
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Von jeder Größe das passende Verhältnis

Bei Unternehmens-Größen unterteilt man Aktien nach deren Börsenwert. Neben ganz großen und bekannten Large Caps, wie Apple, Amazon oder auch Volkswagen und Nestle gibt’s mittelgroße Unternehmen (Mid Caps) und kleine Unternehmen (Small Caps), die – noch – nicht so bekannt sind. 

Auch hier erweist sich eine Streuung besser, als eine Konzentration. Kleine und mittelgroße haben größere Rendite-Chancen, aber auch höhere Risiken (Ausfall, Wertschwankung). Diese kannst du jedoch durch breite Streuung und vor allem langfristiges Anlageverhalten ausgleichen.

Eine allgemein anerkannte Aufteilung, wie bei Regionen oder Branchen, gibt es nicht. Unsere Empfehlung ist hier rund 20 % Small Caps und Mid Caps beizumischen.

Beispiel Nachhaltigkeit

fynup Wachsender Sektor Nachhaltigkeit
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Ein stark wachsender Sektor

Nachhaltigkeits-Fonds investieren meist überwiegend in kleinere (Small Caps) und mittlere Unternehmen (Mid-Caps). Logisch, denn Unternehmen mit Fokus auf Wasser, erneuerbare Energien und ähnlichem gehören eben noch nicht zu den großen, wie Apple oder Amazon.

Noch nicht. Auch die Big Player von heute haben einst klein angefangen, waren dann mittelgroß und so weiter. Wer zumindest einen kleinen Teil auch in Small und Mid Caps investiert, ist auch bei Branchen und Unternehmen der Zukunft rechtzeitig dabei.

Schwerpunkte setzen

Nachhaltigkeit liegt im Trend und leider gibt es auch viele, die Greenwashing betreiben, also sich nach außen „grüner“ darstellen. Mit unserer Detail-Bewertung Nachhaltigkeit schauen wir für dich auch hier etwas genauer hin. 

Denn wenn du bei deinem Investment bewusst einen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit setzen willst, dann solltest du die Gewissheit haben. Beim fynup Ranking achten wir streng darauf, wie transparent Standards eingehalten werden.

Mit fynup kannst du nicht nur die Nachhaltigkeit deines Portfolios bestimmen, sondern auch bestimmte Branchen oder Regionen übergewichten. Das fynup System gleicht die anderen Faktoren automatisch bestmöglich aus.

Aktiv oder passiv?

Du kannst zwar aktiv eingreifen, musst aber selbst nichts machen. fynup achtet immer auf möglichst breite Ausgewogenheit bei höchster Qualität und geringsten Kosten. Du musst lediglich deine Risikostufe festlegen, um den Rest kümmern wir uns.

Apropos passiv: ETF-Liebhaber werden ihre Freude haben, denn bei fynup kannst du auch festlegen, ob du lieber aktiv gemanagte Fonds haben willst oder mehr auf noch kostengünstigere passive (Index-)Fonds setzt.

Fazit: Die Aufteilung macht den Unterschied

  • Breite Streuung nach Regionen, Branchen, Größen
  • Schwerpunkt-Setzung möglich
  • Stets Gesamt-Balance beachten
  • fynup optimiert automatisch

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