Staatsanleihen: Dieses Risiko betrifft auch dich
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Was sind Staatsanleihen?
Anleihen sind im Grunde Kredite, die Staaten oder Unternehmen aufnehmen. Da staatliche Ausgaben in der Regel immer höher sind als die Einnahmen, finanziert sich der Staat über Anleihen: Er leiht sich Geld von Anlegern, zahlt dafür Zinsen und gibt den Betrag nach einer festgelegten Laufzeit zurück.
Anleger:innen - Privatpersonen oder Institutionen (Versicherungen, Banken, Pensionskassen, etc.) - stellen dem Staat für einen bestimmten Zeitraum Kapital zur Verfügung. Die Laufzeiten reichen meist von 10 bis 30 Jahren, können aber auch kürzer oder deutlich länger sein. In Österreich gibt es mit dem Bundesschatz eine Möglichkeit, dem Staat direkt Geld zu leihen.
Staatsanleihen von Ländern mit hoher Bonität, wie Österreich oder Deutschland gelten allgemein als sehr sicher und werden oft als nahezu risikofreie Anlage betrachtet. Aber wenn man genauer hinschaut - und das sollte man - stellt man fest, dass Staatsanleihen zwei elementare Risiken haben. Aber der Reihe nach...
Auch du hast Staatsanleihen - Mach den Finanzplan
Viele Anleger unterschätzen, wie stark ihr Vermögen an die Staatsverschuldung gekoppelt ist. Selbst wer keine Anleihen direkt kauft, hält diese oft indirekt über Bankprodukte, Lebensversicherungen oder Mitarbeitervorsorgen (Abfertigung neu). Letztere investieren oft bis zu 80 % in Anleihen, zum Großteil davon in Staatsanleihen.
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Ein typisches Beispiel aus der Praxis: Ein Paar besitzt 250.000 Euro an Vermögen, verteilt auf Sparbücher, Bausparer und Versicherungen. Was auf den ersten Blick diversifiziert wirkt, entpuppt sich bei genauer Analyse – etwa mit dem fynup-Finanzplan – oft als Klumpenrisiko: In diesem Fall fließen 91 % des Kapitals in Geldwerte und Zinsprodukte. Damit ist das Vermögen direkt von der steigenden Staatsverschuldung und deren Folgen betroffen.
Es lohnt sich daher, den Status quo der eigenen Finanzstruktur genau zu prüfen.
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Als Bürger bürgst du für Staatsschulden
Die Staatsverschuldung belastet Bürger:innen direkt durch die persönliche Haftung der Schulden und die hohen Zinszahlungen, welche über Steuern finanziert werden.
Seit 1970 stiegen die Staatsschulden nominell (in Euro) um 9 % pro Jahr, gemessen an der Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt oder kurz BIP) um 3,5 % pro Jahr. Konkret:
- 1970: 3,4 Mrd. Euro, 12,5 % des BIP
- 2025: 417 Mrd. Euro, 82 % des BIP
Die Schulden betragen per März 2026 bereits 57.000 Euro pro Kopf. Jährlich müssen bereits 1.176 Euro pro Kopf für Zinszahlungen geleistet werden. Geld, welches für wichtige Ausgaben in Schulden, Unis, Krankenhäuser oder die Infrastruktur fehlt. Für eine vierköpfige Familie bedeutet die Staatsverschuldung per März 2026:
- Schulden in Höhe von 228.660 Euro
- Zinsen (finanziert über Steuern) pro Monat: 392 Euro
An dieser Stelle sollte die Frage gestellt werden, wie lange Zinsen für Schulden überhaupt noch finanziert werden können, wenn in den nächsten Jahrzehnten die Staatsschulden weiterhin in diesem Tempo steigen. Von einer Rückführung der Schulden ist (anders als bei Immobilienkrediten) ohnehin keine Rede, weder in der Vergangenheit, noch aktuell. Werfen wir einen Blick in die Zukunft:
Staatsschulden explodieren - Was bedeutet das für dich?
Wie aus der langfristigen Budgetprognose 2025 hervorgeht, steigt Österreichs Schuldenquote ohne weitreichende Reformen bis 2060 auf 250 % des BIP, selbst bei erfolgreichen Reformen steigen die Schulden auf 148 % des BIP. Das ist mehr als bedenklich und gefährlich, denn aus gutem Grund haben alle Euro-Staaten in Maastricht eine Schulden-Obergrenze von 60 % des BIP vertraglich vereinbart.
Der Grund einer Staatsschulden-Obergrenze ist einfach erklärt: Wie bei Konsumenten ist eine Verschuldung bis zu einem gewissen Grad (zum Beispiel für einen Immobilienkredit) absolut in Ordnung, solange die Rückzahlung inklusive Zinsen ordentlich finanziert werden können. Wenn aber neue Kredite aufgenommen werden müssen um alte Kredite zu bezahlen, wird es gefährlich.
Beim Vertrag von Maastricht hat man nicht nur 60 % Schuldenobergrenze festgelegt, sondern auch eine jährliche Neuverschuldung von jährlich maximal 3 %. Auch das konnte von Österreich 2025 nicht eingehalten werden, wodurch 2025 ein EU-Defizitverfahren eingeleitet wurde.
Österreich ist jedoch in guter Gesellschaft: Seit 2024 laufen gegen 7 weitere Euro-Staaten Defizitverfahren (Frankreich, Italien, Belgien, Malta, Polen, Slowakei und Ungarn) wegen zu hoher Neuverschuldung. Da mit Frankreich und Italien die zweit- und drittgrößten Wirtschaftsnationen der Euro-Länder betroffen sind, gerät der Euro zunehmend unter Druck.
Österreich ist nicht allein
Die sogenannten Maastricht-Kriterien wurden im Zuge der Einführung des Euro festgelegt, um die Stabilität der gemeinsamen Währung zu sichern. Zentrales Element ist die Verschuldungsgrenze von 60 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP), die verhindern soll, dass hohe Staatsschulden die Währung schwächen oder Inflation begünstigen.
In der Praxis wurde diese Grenze jedoch bereits vor der Euro-Einführung überschritten. Aktuell liegt die durchschnittliche Staatsverschuldung im Euroraum bei rund 90 % des BIP, was etwa 13,2 Billionen Euro entspricht. Deutschland steht mit etwa 63 % vergleichsweise stabil da, während Österreich mit rund 83 % leicht unter dem Euroraum-Durchschnitt liegt. Aufgrund dieser ausufernden Verschuldung bröckelt das Vertrauen in die Sicherheit der Staatsanleihen Europäischer Länder.
Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass die USA mit einer Verschuldung von etwa 122 % des BIP und rund 36 Billionen US-Dollar deutlich höhere Werte aufweisen. Insgesamt wirkt die Entwicklung der Staatsverschuldung auf den ersten Blick weniger dramatisch, als sie tatsächlich ist, da die absoluten Zahlen schwer greifbar sind und strukturelle Risiken im Hintergrund bestehen.
USA: 10-fache Schulden in 30 Jahren
Beim nominellen Schuldenanstieg sieht die Lage noch fataler aus: Lagen die US-Staatsschulden 2001 noch bei 5,67 Bio. USD, betragen diese 2025 bereits 35,84 Bio. USD und steigen prognostiziert bis 2030 auf sagenhafte 52,79 Bio. USD. Damit verzehnfachen sich die US-Staatsschulden in 30 Jahren, das entspricht einer Steigerung von 7,7 % pro Jahr. Das wirkt sich natürlich auch auf die Zinsen aus:
- Die Zinslast der USA beträgt für Staatsschulden 2024 bereits 1,2 Bio. USD.
- Im Vergleich: Die US-Rüstungsausgaben betrugen ca. 1 Bio. USD.
Diese Zahlen und Fakten veranschaulichen die Probleme, welche durch ständig steigende Schulden entstehen. Welche Auswirkungen hat das für unser Geld?
Gold: Ein Spiegel unseres Geldes
Am besten zeigt der Goldpreis, wie es mit unserem Geld bestellt ist. Zwischen 1970 und 2025 stieg der Goldpreis - mit großen Preisschwankungen - im Schnitt um 9 % p.a. Mehr Infos zu Gold und unserem Geldsystem kannst du im Artikel Gold: Spiegel unseres Geldes nachlesen. Dort blicken wir in die Geschichte bis zu den Römern und erklären unser Geldsystem der letzten 100 Jahre.
Hier die Preisentwicklungen von Aktien, Gold, Schulden, BIP und Einkommen zwischen 1970 und 2025 im Verhältnis zur Inflation nach dem Verbraucherpreisindex (VPI):
- Globale Aktien steigen vor Kosten um rund 11 % p.a.
- Der Goldpreis stieg um rund 9 % p.a.
- Die Staatsschulden Österreichs stiegen um rund 9 % p.a.
- Das BIP Österreichs stieg um rund 5,3 % p.a.
- Das Ø Einkommen in Österreich stieg um rd. 4,8 % p.a.
- Die Inflation nach VPI betrug in Österreich rund 3,3 % p.a.
Die offizielle Inflation stieg vergleichsweise am geringsten. Kritiker zweifeln daher an der Berechnung der offiziellen Inflation (Mehr dazu im Artikel Die wahre Inflation).
Risiko 1: Inflation
Zwischen Jänner 2020 und Jänner 2026 - also in 6 Jahren - verlor der Geldwert durch die Inflation satte 30 % oder anders gesagt, die Preise für Wohnen, Essen, Kleidung, etc. wurden um 30 % teurer. Wer sein Geld also unverzinst angelegt hat, verlor tatsächlich real fast ein Drittel seines Ersparten.
Als Honorarberater sehen wir in der täglichen Beratungspraxis, dass Inflation viel zu wenig berücksichtigt wird. Frage dich, wie Menschen reagieren würden, wenn Ihnen per Gesetz ein Drittel des Ersparten Geldes genommen würde. Kaum vorstellbar, aber im Grunde ist Inflation nichts anderes.
Inflation vs. Sparbuchzinsen
- Laufzeit 6 Jahre
- Keine lfd. Zahlung
- € 10.000,00 Einmalzahlung
- 0,46% Ø Marktrendite bis 28.02.2026, danach 0,50% angenommene Ø Marktrendite
- Grau: Inflation
- Rot: Täglich fälliges Sparbuch
Die fynup-Grafik zeigt denselben Inflationsanstieg wie vorher die ORF-Grafik über die letzten 6 Jahre, monatlich aktualisiert: Wenn du den Cursor an den rechten Rand der Grafik ziehst, siehst du bei der grauen Fläche, welcher Gewinn bei einer Einzahlung von 10.000 Euro vor 6 Jahren heute benötigt wird, um den Inflationsverlust auszugleichen.
Die rote Linie zeigt den Gewinnverlauf nach Abzug der KESt. eines täglich fälligen Sparbuchs. Mit Berücksichtigung der Inflation muss "Sicherheit" beim Sparbuch neu definiert werden.
Tipp: Schau dir dazu das nachstehende Video mit dem Holzstock-Test an, indem ich den Unterschied zwischen Stabilität und Sicherheit, sowie Volatilität und Risiko zeige.
Inflation - Sparbuch - Anleihen 20 Jahre
- Laufzeit 20 Jahre
- Keine lfd. Zahlung
- € 10.000,00 Einmalzahlung
Diese Grafik zeigt den Verlauf von Staatsanleihen (gelb) und dem täglich fälligem Sparbuch (rot) der letzten 20 Jahre. Bis 2021 konnte mit diesem Anleihefonds der Inflationsverlust nach Kosten in einem günstigen Online-Wertpapierdepot und Steuern ausgeglichen werden.
2022 änderten sich gleichzeitig 2 Faktoren:
- Die Inflation stieg enorm auf bis zu 9 %
- Anleihenkurse fielen durch die raschen Zinsanhebungen der Europäischen Zentralbank (EZB)
Durch diese Kombination - hohe Inflation, geringe Zinsen und fallenden Kursen bei Anleihen durch Zinsanhebungen - sind die Zukunftsaussichten nicht rosig bei Staatsanleihen: Es ist nicht zu erwarten, dass nach Abzug aller Kosten und Steuern der Inflationsverlust ausgeglichen werden kann.
2022 war übrigens der höchste Kursverlust seit 1949 bei Anleihen. Hintergründe dazu im Artikel der Deutschen Börse oder in unserem Podcast Anleihen: Die Mutter aller Blasen?
Risiko 2: Währungsreform
In diesem Video erkläre ich den Unterschied zwischen Stabilität und Sicherheit, sowie Volatilität (Schwankung) und Risiko. Es ist wichtig, dass du diese Unterschiede verstehst, damit du deine Entscheidungen darauf aufbauend richtig treffen kannst.
Stabilität wird nämlich mit Sicherheit verbunden. Wie schnell sich Stabilität in Luft auflösen kann, zeigen Immobilienfonds, siehe nachstehend. Bei Sparbuch, Staatsanleihen oder Produkten, die in Geldwerten investieren (Sparkonten, Bausparen, klassische Lebensversicherungen mit Garantien, Garantie-Produkte generell, etc.) kann diese Stabilität enden mit
- hoher Inflation oder
- einer Währungsreform (Wenn das System - der Holzstock - bricht)
Bruch am Beispiel Immobilienfonds
- Laufzeit 20 Jahre
- Keine lfd. Zahlung
- € 15.000,00 Einmalzahlung
Du siehst hier die Entwicklung von drei Immobilienfonds. Immobilienfonds werden in der 7-teiligen Risiko-Skala (SRI) in den Stufen 1 oder 2, also mit geringem Risiko deklariert. Die Einteilung nach Sicherheit und Risiko erfolgt nämlich anhand von Stabilität (geringes Risiko) und Volatilität (hohes Risiko durch hohe Preisschwankungen).
Wie schnell sich die Sichtweise ändern kann, zeigt der Immobilienfonds LLB Semper Real Estate* (blau): Wie die anderen beiden Immobilienfonds (gelb: Real Invest Austria T*, rot: immofonds 1 A*) war auch der Semper Real Estate (blau) bis Februar 2023 sehr stabil bei Renditen vor Kosten (Grafik links oben) lagen bei über 4 % p.a., nach Kosten und Steuern bei rund 2 % p.a.
Was passierte im März 2023 beim Immobilienfonds LLB Semper Real Estate* (blau)?
- Viele Anleger wollten Fondsanteile in unüblich großer Menge verkaufen
- Der Fonds konnte die Auszahlungen nicht in dem geforderten Ausmaß erfüllen, weil im Verhältnis zu den Auszahlungswünschen zu wenig Liquidität vorhanden war. Immobilien können nicht von heute auf morgen verkauft werden.
- Daher musste der Fonds den Anlegern mitteilen, dass die Rücknahme der Fondsanteile derzeit nicht möglich ist.
- Wenn eine derartige Meldung an alle Fondsinvestoren geht, entsteht Panik: Jetzt wollen auch Investoren verkaufen, die vor dieser Information gar nicht verkaufen wollten. Eine negative Spirale entsteht.
- Nun versucht der Fonds Immobilien zu verkaufen um die Auszahlungswünsche zu erfüllen. Ob und wie das gelingt ist heute offen. Fakt ist, dass Investoren derzeit nicht verkaufen können - die scheinbar liquide Geldanlage ist derzeit nicht verfügbar und der Kurs des Fonds jährlich fällt.
Das ist kein Einzelfall, bereits 2008 musste aus den selben Gründen der Immobilienfonds CS Euroreal abgewickelt werden. Mehr Infos dazu und zu Immobilienfonds kannst du im Artikel Immobilien nachlesen oder im Webinar zu Immobilien nachsehen.
*Die Grafik zeigt die Berechnung nach Abzug aller Kosten und Steuern.
Bruch auch bei Anleihen oder Sparbuch möglich?
Einlagen bei Banken in Form von Konten oder Sparbüchern sind durch die sogenannte Einlagensicherung geschützt. Wichtig ist an dieser Stelle zu wissen, dass dieser Einlagensicherungsfonds im Notfall nur die Liquidität hat um rund 1 % aller Einlagen wirklich zu decken. Von 100.000 Euro Einlagen sind also gerade einmal 1.000 Euro gedeckt.
Natürlich würde im Falle des Falles - wenn also die Rücklagen im Einlagensicherungsfonds nicht ausreichend vorhanden sind - der Staat einspringen. Genau hier schließt sich der Kreis: Der Staat müsste sich für Bankenrettungen zusätzlich neu verschulden. Die große Frage lautet: Würde der Staat in diesem Fall auch wirklich genügend Investoren finden, die bereit sind weiteres Geld zu leihen?
In der großen Finanzkrise 2008 haben wir bereits gesehen, dass nicht genügend Geld am Markt bereitgestellt werden konnte. Daher wurden Notfallprogramme beschlossen (Quantitativ Easing), wodurch durch Notenbanken weltweit frisches Geld erzeugt (gedruckt) werden konnte. Die zunehmende Geldmenge führt aber langfristig wiederum zu erhöhter Inflation. Ein Teufelskreis.
Mehr dazu in unseren Artikeln Die wahre Inflation und Gold: Spiegel unseres Geldes.
So kannst du dich schützen
Bei aller Dramatik, die sich ergibt, wenn man sich mit dem Thema genauer befasst, heißt es kühlen Kopf zu bewahren und rechtzeitig handeln. Das kannst du jetzt tun um dich und dein Vermögen zu schützen:
- Mach eine Status-Quo Analyse deiner Finanzen und definiere deine Ziele. Der fynup-Finanzplan hilft dir dabei. Du siehst, ob deine Finanzstruktur zu deinen Zielen passen und wie breit dein Vermögen wirklich gestreut ist.
- Verstehe, warum die Beteiligung an Unternehmen langfristig sicher ist. Lies den Artikel Aktien: Die besondere Anlageklasse
- Nachdem du den Finanzplan mit deinen Zielen definiert hast, vereinbare ein persönliches Beratungsgespräch mit unseren Finanzexperten. Wir helfen dir, deine Finanzen zu ordnen und möglichst krisensicher anzulegen. Und wichtig: Wir achten darauf, dass mit provisionsfreien und steuereffizienten Produkten die Rendite bei dir ankommt – und nicht in der Finanzindustrie hängen bleibt.
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Die wahre Inflation
Bis 2020 wurde die Inflation zu Unrecht stiefmütterlich behandelt. Mit Inflationsraten von über 7 % im Jahr 2021 hat sich das schlagartig geändert. Die Inflation ist seither real spürbar. Wir haben zusammengefasst, was du wissen musst und tun kannst.