ETFs: Steuern verstehen und optimieren

ETFs sind aus der modernen Geldanlage kaum mehr wegzudenken – doch neben attraktiven Chancen gibt es auch steuerliche Besonderheiten, die Anleger:innen kennen sollten.

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Steuern verstehen und optimieren

Einkommensteuer und Kapitalertragssteuer

  • Einkommensteuer: Grundsätzlich werden Erträge und Gewinne aus Fonds, ETFs und Kapitalanlagen mit 27,5% besteuert.
  • Regelbesteuerungsoption: Möglichkeit, nach Zahlung der Kapitalertragssteuer den Antrag auf Regelbesteuerung zu stellen, um mit dem Einkommensteuersatz besteuert zu werden. Sinnvoll bei niedrigen Einkünften (z.B. Studenten, Lehrlinge).
  • Grenzsteuersatz: Ab ca. 1300 Euro netto pro Monat Einkünfte macht die Regelbesteuerungsoption keinen Sinn mehr, da der Grenzsteuersatz dann höher als 27,5% ist.

Gewinnarten und Besteuerung

  • Ordentliche Erträge: Zinsen und Dividenden, jährlich zu versteuern.
  • Außerordentliche Erträge: Kursgewinne, beim Verkauf zu versteuern.
  • Fondbranchen:
  • Ausschüttende Fonds (Dist): Ordentliche Erträge werden ausgeschüttet, außerordentliche Erträge können reinvestiert werden.
  • Thesaurierende Fonds (ACC): Alle Erträge werden reinvestiert.

Ausschüttungen und ausschüttungsgleiche Erträge

  • Ausschüttungen: 100% des Steuersatzes jährlich.
  • Ausschüttungsgleiche Erträge: 60% jährlich, 40% beim Verkauf.

Verlustausgleich und Quellensteuer

  • Verlustausgleich: Möglichkeit, Gewinne und Verluste auszugleichen. Bei Gemeinschaftskonten und mehreren Depots manuell durchzuführen.
  • Quellensteuer: Wird im jeweiligen Quellland eingezogen und kann durch Doppelbesteuerungsabkommen reduziert werden.

Empfehlungen zur Steueroptimierung

  • Meldefonds: Kaufen von Fonds, die eine steuerliche Vertretung haben.
  • Länder mit geringer Quellensteuer: Fonds in Ländern wie Irland kaufen.
  • Thesaurierende Fondstrangen: Bei langfristigen Investmentzielen.
  • Steuereinfaches Depot: Depots mit automatisierter Steuerabführung wählen.

Pro-Rechner und seine Anwendung

Funktionen des Pro-Rechners

  • Eingabe von laufenden Zahlungen, Einmalzahlungen und Laufzeit.
  • Vergleich von drei verschiedenen Produkt-Anlage-Kombinationen.
  • Berechnung der Zukunftsberechnung mit 7% Marktrendite.
  • Berechnung der Kombination aus tatsächlicher Fondperformance der Vergangenheit mit den Kosten der jeweiligen Depotbank inklusive Steuerabzug.

Steuerliche Auswirkungen

  • Keine Steuer: 6,8% Nettorendite.
  • Steuer beim Verkauf: 1% Verlust durch Zinseszinseffekt.
  • Jährliche Steuer: 4,93% Nettorendite.

Doppel-Netto-Polizze

  • Steuerliche Vorteile: Günstige Eingangssteuer, keine Kapitalertragssteuer.
  • Provisionen: Steuervorteil kann durch Provisionen vernichtet werden.

Fazit

  • Steuerliche Vorteile der Doppel-Netto-Polizze: Günstig, klar in der Besteuerung, einfach.
  • Provisionen vermeiden: Steuervorteil wird durch Provisionen vernichtet.
  • Unterstützung durch fynup: Kosten reduzieren, Steuern optimieren, Fonds und ETFs mit höchster Qualität finden, optimale Vertragsgestaltung, persönliche Online-Beratung.

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Transkript zum Nachlesen und Suchen

Es freut mich, dass so viele Interessierte bei dem Thema ETF verstehen, steuern, Risiken und Chancen dabei sind. Mein Name ist Wolfgang Staudinger, ich bin Gründer und Geschäftsführer von fynup. Unser Ziel ist es, Finanzen einfacher und verständlicher zu machen und euch Informationen und Tools zu bieten, die euch helfen, das beste Produkt am Markt zu finden. Das ist unser Anspruch und unser Ziel. Heute habe ich etwas Besonderes für euch, denn ich präsentiere euch unseren neuen Pro-Rechner. Diesen haben wir von Anfang an entwickelt und bei uns auch immer im Einsatz. Wir haben ihn jetzt weiterentwickelt und seit heute steht auch der Pro-Rechner für euch im fynup-Portal zur Verfügung. Ich werde heute während des Webinars diesen Rechner nutzen und ihr werdet sehen, ich bin davon überzeugt, ihr werdet auch begeistert sein, was das alles kann, welche Möglichkeiten ihr damit habt und wie klar und verständlich plötzlich vieles wird.

Ich habe das Webinar in zwei Teile geteilt. Der erste Teil ist Steuern verstehen und optimieren. Hier werden wir unser neues Tool, den Pro-Rechner, benutzen und ich werde euch zeigen, wie ihr ihn nutzen könnt. Bevor ich starte, der obligatorische Haftungshinweis: Informationen im Webinar ersetzen keine persönliche Beratung. Wir sind digitaler Honorarberater und bieten sehr gerne individuelle Beratung an. Das Webinar ersetzt diese individuelle Beratung nicht. Wir zeigen auch Performancewerte der Vergangenheit. Diese lassen keine Rückschlüsse auf zukünftige Renditen zu und Geldanlagen bergen Risiken.

Steuern verstehen: Ihr seht hier in der Grafik den Grenzsteuersatz und den Durchschnittssteuersatz bei der Einkommensteuer. Warum ist die Einkommensteuer bei ETFs wichtig? Wir haben doch die Kapitalertragssteuer mit 27,5%. Das ist korrekt. Grundsätzlich werden Erträge und Gewinne aus Fonds, ETFs und Kapitalanlagen generell mit 27,5% besteuert. Es gibt aber immer wieder Fragen in der Richtung, ob man den Steuersatz unter Umständen auch reduzieren kann, indem man sich der Regelbesteuerungsoption bedient. Das heißt, man könnte nach der Zahlung der Kapitalertragssteuer den Antrag auf Regelbesteuerung stellen, dann würde man mit dem Einkommensteuersatz besteuert. Das kann auch Sinn machen, allerdings ist hier der Grenzwert bei ca. 1300 Euro netto pro Monat Einkünfte. Betrifft also eher Leute wie Studenten oder Lehrlinge.

Warum zeige ich das hier auch? Weil wir immer wieder Irrmeinungen haben und zwar, weil der Durchschnittssteuersatz hier angewendet wird. Ihr seht es hier einfach ab ca. 12.000 Euro, bis 12.000 Euro zahlt man in Österreich keine Einkommenssteuer. Danach ist der Grenzsteuersatz bei 20% und ca. ab 21.000 Euro klettert dann der Grenzsteuersatz auf 30%. Das heißt, sobald ich den Grenzsteuersatz von 30% erreiche, macht eine Regelbesteuerungsoption keinen Sinn mehr, weil dann habe ich mit 30% schon mehr als die 27,5% Kapitalertragssteuer. Einige meinen aber, dass die Berechnungsgrenze hier liegt, eben beim Durchschnittssteuersatz mit 27,5%, wäre das tatsächlich ein Jahresbruttoeinkommen von 65.000 Euro. Das entspricht ca. einem Monatsnettoeinkommen von 3.000 Euro. Ich habe hier den Grenzsteuersatz als Berechnungsgrundlage. So viel zu dem, wenn jemand wirklich unter 1.300 Euro Monatsnettoeinkommen liegen sollte und überlegt, die Regelbesteuerungsoption zu nutzen, dann bitte mit dem Steuerberater noch klären, denn da gibt es dann auch noch Absetzbeträge, die beachtet werden sollten.

Welche Gewinnarten gibt es grundsätzlich, wenn man von Kapitalerträgen spricht? Wir haben im Prinzip zwei Gewinnarten und Zeitpunkte der Besteuerung. Zinsen und Dividenden, das sind sogenannte ordentliche Erträge, die muss man jährlich versteuern. Und Kursgewinne, das sind sogenannte außerordentliche Erträge, die versteuert man beim Verkauf. Beide Gewinnarten entstehen auf zwei Ebenen, das ist ganz wichtig. Ein Fonds oder ein ETF an sich kann verkauft werden und wird gekauft. Und natürlich hat ein ETF für Aktien, also wenn wir von einem Aktien-ETF sprechen, dann kann auch beim Verkauf einer Einzelaktie passiert ein Verkauf des Unternehmens. Ich habe quasi außerordentliche Erträge. Und diese außerordentlichen Erträge, die werden in der Regel reinvestiert. Das heißt, es ist immer wichtig, wenn man von Kursgewinnen spricht, betrifft es den Verkauf, also einen außerordentlichen Ertrag, betrifft es beim Verkauf, meine ich, den Fonds oder den ETF als Ganzes oder meine ich eine Aktie, die im ETF liegt.

Ich habe unterschiedliche Fondbranchen. Das ist euch sicher bekannt. Gehe mal davon aus, wir haben ausschüttende Fonds, sogenannte Distributing oder Kurzbezeichnung Dist. Meistens bei den Fondänderungen dabei. Hier werden die ordentlichen Erträge ausgezahlt, also ausgeschüttet. Wichtig, das wissen viele wieder nicht, außerordentliche Erträge können, müssen aber nicht ausgeschüttet werden und werden bei den sehr vielen ETFs und Fonds eben nicht ausgeschüttet. Das heißt, wenn ein ETF ein Unternehmen verkauft, weil es aus einem Index rausfliegt oder ein aktiv gemanagter Fonds verkauft, einfach aus bestimmten Überlegungen ein Unternehmen mit Gewinn, dann muss das beim ausschüttenden Fonds nicht unmittelbar ausgezahlt werden an den jeweiligen Kunden, sondern Kursgewinne, Gewinne aus Verkäufen von Aktien werden in der Regel reinvestiert. Ausgeschüttet werden bei ausschüttenden Fonds Dividenden oder bei Anleihen eben Zinsen. Bei einem thesaurierenden Fonds, hier hat man die Kurzbezeichnung ACC, das steht für Accumulating, werden alle Erträge reinvestiert. Das heißt, auf Ebene der Unternehmen entstehen Dividenden oder ein Unternehmen wird verkauft, es entstehen Kursgewinne. Kursgewinne und die Dividenden werden reinvestiert. Das ist der Unterschied bei der Auswahl ausschüttend oder thesaurierend und das hat dann wiederum eine Auswirkung auf die Besteuerung.

Die Ausschüttungen und ausschüttungsgleichen Erträge: Ausschüttungen ordentlicher und außerordentlicher Erträge sowie Anteilsverkäufe des Fonds werden jährlich zu 100% des Steuersatzes besteuert. Das heißt, die werden sofort besteuert mit 27,5% Kapitalertragsteuer. Und ausschüttungsgleiche Erträge werden reinvestierte Ausschüttungen von Einzeltiteln in Fonds, die sogenannte Tesorierung. Hier gibt es eine Sonderregelung, hier werden 60% jährlich versteuert und 40% beim Verkauf. Das heißt, auch ausschüttende Fonds können ausschüttungsgleiche Erträge ausweisen, wenn Einzeltitel verkauft und Gewinne reinvestiert werden.

Ich weiß, das ist jetzt ein bisschen trocken. Bitte verzeiht mir das und bleibt noch dabei. Ich werde das dann mit dem Pro-Rechner alles sehr schön auflösen und es wird dann alles einfacher. Aber diese Grundlagen sollte man grundsätzlich kennen oder mal gehört haben zumindest. Es gibt auch einen Verlustausgleich und eine Quellensteuer. Das heißt, man kann, wenn man einen ETF hat, der vielleicht 2025 Verluste gemacht hat und ein anderer ETF oder ein anderer Fonds, mit dem habe ich Gewinne gemacht, dann kann man diese Gewinne und Verluste ausgleichen, damit die Steuerlast nicht auf den Fonds mit den Gewinnen überproportional zu hoch ist, sondern ich kann den Verlust aus einem anderen Fonds, aus einem anderen ETF, den Gewinnen gegenrechnen. Wichtig dabei ist allerdings, bei Gemeinschaftskonten wird kein automatisierter Verlustausgleich gemacht. Das ist wichtig, auch das wissen viele nicht. Und wenn ich mehrere Depots habe, dann muss ich auch diesen Verlustausgleich manuell mit einem Formular selbst machen, weil das die Finanzbehörde natürlich nicht weiß. Wenn ich ein Depot habe und innerhalb eines Depots habe ich Fonds mit Gewinnen und Fonds oder ETFs mit Verlusten, dann erfolgt dieser Verlustausgleich in der Regel automatisch durch den Depotanbieter. Hier bitte aber bei dem jeweiligen Depotanbieter erkundigen, ob dieser automatisierte Verlustausgleich tatsächlich gemacht wird oder nicht.

Und dann gibt es auch noch die sogenannte Quellensteuer auf Dividenden und teilweise Zinserträgen. Die werden im jeweiligen Quellland eingezogen. Und der KESt bis zu 15% gegengerechnet. Mit den meisten Ländern besteht ein Doppelbesteuerungsabkommen, wodurch diese Quellensteuer reduziert werden kann. Und an der Stelle möchte ich vielleicht darauf hinweisen, dass man jeden einzelnen Fonds betreffend dieser Besteuerung bei der myökb.at. Hier kann man die Besteuerungsmodalitäten sehr gut nachvollziehen. Und wichtig ist bei der ganzen Sache auch, man sollte nur Fonds und ETFs kaufen, die eine steuerliche Vertretung haben und den steuerlichen Standard auch melden. Das sind sogenannte Meldefonds. Nicht-Meldefonds sollte man vermeiden, weil erstmal hat man sehr viel Arbeit und zweitens ist die Steuerlast noch höher. Wenn es jemanden interessiert, rechtliche Beschreibungen gibt es natürlich auch im Rechtsinformationssystem des Bundes. Und ich möchte hier auch erwähnen, Brokertest.at, ein österreichischer Anbieter, der mit sehr vielen guten Informationen Konsumentinnen versorgt, mit Videos und Artikeln, hat hier auch sehr interessante Artikel. Und der geht da sehr, sehr in die Tiefe, was das Steuerthema betrifft. Und das kann ich nur empfehlen. Ihr bekommt im Anschluss an das Webinar einen Link auf einer Landingpage, wo diese ganzen Verlinkungen dann auch drinnen sind. Das heißt, im Anschluss vom Webinar habt ihr dann die Möglichkeit, hier tiefer in die Materie einzutauchen, falls es euch interessiert. Also alles, was ich hier zeige, wird euch auch zur Verfügung gestellt im Anschluss des Webinars. bei dem gewohnten Newsletter zum Webinar, zu dem Zusammenfassungs-Newsletter.

Ich weiß, das war jetzt sehr viel. Ich möchte da aber betonen, dass ich hier auf keinen Fall zu sehr in die Tiefe eingehen möchte, sondern wir sind jetzt nur so grob drüber geschrubbt über die Sachen. Ich möchte hier im Prinzip eine kleine Empfehlung habe ich da zusammengeschrieben, worauf man aufpassen sollte, wenn man ETFs oder Fonds in einem Bankdepot hat, wie man bezüglich Steuern sich optimiert aufstellen kann. Der erste Punkt ist, wie schon angesprochen, kaufe nur Meldefonds, damit ersparst du dir viel Ärger. Kaufe, wenn möglich, Fonds in Ländern mit geringer Quellensteuer. Deswegen sind sehr viele Fonds in Irland denominiert, weil Irland eine sehr günstige Besteuerung hat, auch Abkommen hat mit fast allen Ländern, auch in den USA. Wenn man hier einen Fonds hat, der wiederum in Aktien, natürlich in Amerika investiert, hat Irland hier besondere Abkommen, dass die Quellensteuer dann in der USA deutlich reduziert ist. Also auf das kann man oder soll man jederzeit achten. Das sind aber natürlich schon Sachen, die jetzt nicht den riesengroßen Ausschlag geben, sondern wo ich Steuerlast einfach optimieren kann. Die großen Räder, zu denen komme ich dann gleich.

Kaufe thesaurierende Fondstrangen bei langfristigen Investmentzielen. Das heißt, wenn du das Geld wirklich längerfristig anlegen möchtest, fünf, zehn, 15 Jahre oder länger, dann ist bei einem Wertpapierdepot ein sogenannter thesaurierende Fondrange zu empfehlen, weil in der Regel steuerlich optimaler. Und wähle, wenn es geht, ein steuereinfaches Depot mit automatisierter Steuerabführung, dann brauchst du dich um diese Sachen grundsätzlich gar nicht so kümmern. Flatdeck, Trade Republic, Dadat, Easy Bank, nur um einige zu nennen, sind ein steuereinfaches Depot bzw. führen die Steuern in Österreich direkt ab. Bitte einfach immer bei dem jeweiligen Depotanbieter informieren. Natürlich alle traditionellen Hausbanken in Österreich von der Reiker Volksbank, sowieso die in Österreich sitzen. Und prüfe, ob deine Depotstelle einen jährlichen Verlustausgleich macht. Auch dazu gibt es dann Verlinkungen, wo man sie näher einlesen kann, wenn man das möchte.

Ja, und jetzt kommen wir zu dem für mich wesentlich spannenderen Teil, nämlich die großen Räder bewegt man ja nicht unbedingt bei diesen Themen, die wir jetzt alle so besprochen haben. Das ist spannend, das ist interessant, da kann man optimieren. Und wir wissen auch, es gibt viele, die tigern sich so tief in die Materie rein. Die kennen sich, was das betrifft. Alles, was ich jetzt gesagt habe, sieht unheimlich gut aus. Da muss ich selber immer nachlesen und schauen, dass ich dabei bleibe. Wie gesagt, für uns zählt, die großen Räder zu bewegen und mit den großen Entscheidungen hier Vorteile zu generieren. Wichtig ist einmal, dass man die Auswirkungen der Kapitalertragssteuer erkennt. Ich zeige euch das jetzt gleich im Pro-Rechner. Mit fünf verschiedenen Berechnungen. Und ja, ich bin dann schon sehr gespannt auf euer Feedback. Würde mich sehr freuen, wenn es uns vielleicht nicht nur auch gerne heute bei Fragen und Antworten ein Feedback reinschreiben und gerne auch nach dem Webinar, wenn ihr Fragen habt zum Pro-Rechner, bitte gerne auch ein E-Mail an office.fynup.at. schreiben mit Optimierungsvorschlägen, mit Verbesserungsvorschlägen bzw. wenn es euch sehr gut gefallen hat. Freut uns dann natürlich auch, wenn wir ein Feedback bekommen.

So, jetzt spanne ich euch nicht mehr länger auf die Folter und zeige euch hier den Pro-Rechner. Ihr kommt übrigens zum Pro-Rechner im fynup-Portal unter Services, Pro-Rechner, einfach öffnen. Dann öffnet sich diese Maske. Ich gehe da mal kurz rauf. Ihr könnt hier eingeben, eine laufende Zahlung, eine Einmalzahlung. Die Laufzeit könnt ihr wählen und ihr könnt drei verschiedene Produkt-Anlage-Kombinationen miteinander vergleichen. Ich habe hier einmal dreimal FlatEx Depot Bank gewählt mit dem Produkt Online Broker provisionsfrei. Das heißt, Versicherungen haben oft viele Produkte, unterschiedliche Produkte. Bei FlatEx gibt es im Prinzip nur eines. Und dann kann ich natürlich unheimlich viele Fonds miteinander kombinieren. Ich habe hier einmal den Vanguard Global Stock Index Fund bei allen drei Varianten genommen. Man klickt dann hier auf Berechnen und dann kommt man eben zu der Hochrechnung, entweder zur Vergangenheitsberechnung oder zur Zukunftsberechnung. Wir rechnen die Zukunft hoch bei einem reinen Aktienportfolio mit 7% Marktrendite standardmäßig. Auch das kann man verstellen und man kann in der Vergangenheit blicken. Hier haben wir echte Kurswerte. 30.000 Fondskurse bekommen wir tagesaktuell von unserem Fonddatenlieferant ins System gespielt. Und man kann hier, und das ist das Besondere beim fynup Pro Rechner, man kann hier wirklich die Kombination aus tatsächlicher Fondperformance der Vergangenheit mit den Kosten der jeweiligen Depotbank inklusive dem jeweiligen Steuerabzug berechnen. Das heißt, ich habe hier eine Marktrendite. weil ich dreimal das gleiche Investment habe, ist das natürlich ident von 8,82%. Und ich kann hier schauen, wie hätte sich das in der Vergangenheit entwickelt mit den ganzen Schwankungen, die ich gehabt habe. Welche Rendite ist mir netto übergeblieben? Das heißt, von 8,82% ist nach Abzug der KESt und der Depotgebühren, die es ja bei Flatex gar nicht gibt, aber kleine Tradinggebühren gibt es, 6,86% ist netto übergeblieben. Man sieht hier bei der Gewinn-Verlust-Rechnung, ich gebe vielleicht einmal hier die Grafen weg und erkläre einmal kurz die Grafik. Wir haben hier eine Einmalzahlung von 100.000 Euro, das ist hier rechts oben die Angabe. Und man sieht hier eine Gewinn-Verlust-Rechnung, das heißt in der Nulllinie sieht man die 100.000. Darunter in Rot wäre der Verlustbereich, in Weiß der Gewinnbereich. Dann zeigen wir hier in der grauen schattierten Fläche auch den Inflationsverlust. Das heißt, wie hat sich die Inflationsverlust entwickelt? Welcher Gewinn wäre notwendig gewesen in der Vergangenheit? Wir zeigen hier den Zeitraum 2002 bis heute. Welcher Gewinn wäre notwendig gewesen, um den Inflationsverlust tatsächlich auszugleichen. Bei 100.000 Euro wären 79.000 Euro Gewinn notwendig gewesen. Und wenn man dann hier links oben auf die jeweilige Berechnung klickt, dann sieht man, wie sich der Vanguard Global Stock Index Fund in dieser Zeit entwickelt hätte. Nach Abzug aller Kosten und Steuern müssten am Depot jetzt ca. 370.000 Euro stehen. Man hat hier herunten einen tollen Überblick über das Investment. Das heißt, man hat hier das Produkt, man hat hier noch einmal den Fonds. Man sieht, in welche Anlageklassen investiert der Fonds? fast zu 100% in Aktien. Welcher Managementstil ist es? Ist es ein passiver Indexfonds in diesem Fall? Wie ist der allogiert in Regionen? Dieser ETF investiert zu 71% in Nordamerika, zu 18% in Europa, 5,6% in Japan, Australien ein bisschen was und Asien. Das heißt, dieser globale Fonds ist ein Fonds, der in den Industrieländern investiert, nicht in den Emerging Markets, also nicht in Asien wie China, Indien etc. Wie ist er gestreut? Richtung Branchen? Dann kann man hier noch aufklicken, die Produkte teils sich anschauen. Da gehe ich jetzt einfach drüber, das könnt ihr euch hier in Ruhe anschauen. Dann sieht man hier noch einmal, welche Kosten wurden genau berechnet, welcher Steuersatz wurde berechnet und man sieht hier auch die Rückkaufwerte. Das sind einmal die grundsätzlichen Angaben, die man hat.

Und jetzt wollen wir speziell auf die Steuer eingehen. Wie wirkt sich die Steuerlast aus bei einem ETF, bei einem Online-Depot mit sehr günstigen Depotgebühren? Das heißt, wir schauen in die Zukunft, rechnen hoch mit 7%. Alle drei haben dieselben steuerlichen Einstellungen, deswegen liegen alle drei Linien übereinander. Da hier rechts oben habt ihr eine erweiterte Einstellungsmöglichkeit. Ihr klickt da drauf. Und dann habt ihr verschiedene Möglichkeiten, die Einstellungen zu ändern. Ihr könnt hier zum Beispiel die Kapitalertragssteuer reduzieren. Ich möchte jetzt Folgendes demonstrieren. Wie würde sich das entwickeln, wenn ich keine Steuer, keine Kapitalertragssteuer hätte? Wie entwickelt sich dieser ETF bei 27,5% Kapitalertragssteuer? wo wir davon ausgehen, dass die gesamte Steuerlast erst dann anfällt, wenn ich verkaufe. Also ich habe keine unterjährige Steuerlast. Das kann man hier einstellen. Anteil der Kapitalertragssteuer jährlich 0. Und ich stelle bei der dritten Berechnung ein, als ob jedes Jahr die volle Steuerlast zu bezahlen wäre. Klick auf Übernehmen und ich habe jetzt drei unterschiedliche Ergebnisse. Ihr seht es hier, bei der blauen Linie habe ich quasi jetzt die Berechnung, was wäre, wenn es gar keine KESte gäbe. Wir haben 7% Marktrendite, ich gebe die anderen zwei Graphen mal kurz weg. Wir haben hier 7% Marktrendite. Wir haben einen ETF, der verursacht 0,2% Kosten. Ich habe bei Flatdex so gut wie keine sonstigen Kosten mehr. Deswegen bleiben tatsächlich von den 7% Rendite nach Abzug der 0,2% Kosten für den Indexfonds 6,8% netto für den Kunden über. Wenn es keine Käse gäbe. Was wäre, was passiert nach Abzug von 27,5% Kapitalertragssteuer, wenn diese Kapitalertragssteuer nie bezahlt wird, sondern wirklich erst hier nach 30 Jahren beim Verkauf? Wichtig ist zu verstehen, dass unsere Grafen immer zeigen den jeweiligen Rückkaufwert. Das heißt, wenn ich nach 20 Jahren verkaufen würde, dann würde ich bei der gelben Linie tatsächlich 197.000 Euro rausbekommen. Vor Abzug der KESt hätte ich aber 272.000 Euro. Oder hier nach 30 Jahren, vor Abzug der KESt hätte ich 619.000 Euro, nach Abzug der KESt 449.000 Euro. Und ihr könnt es jetzt selber mit dem Taschenrechner nachvollziehen. Ihr braucht im Prinzip nur rechnen, den Gewinn 619.581 minus 27,5% ergibt genau die 449.000 Euro. Und das könnt ihr mir jeden Jahr im Prinzip machen. Weil wir hier tatsächlich den KEStabzug erst dann berechnen, wenn ich verkaufe. In der Darstellung der Linie habe ich aber immer den jeweiligen Rückkaufwert. Und das ist jetzt etwas, das euch natürlich auch in der Praxis betrifft. Nehmen wir an, das ist jetzt ein optimaler Fall, den es in der Praxis so gar nicht gibt, weil wir vorher ja gesehen haben, dass es immer unterjährige Steuern tatsächlich gibt. geben wird. Manche meinen aber, habe ich schon viele Diskussionen geführt, ich habe keine unterjährigen bei meinem ETF, dann sage ich, okay, jetzt kannst du das auch rechnen beim Pro-Rechner, gehst rein und gibst einfach hier rein, keine unterjährige Steuer, dann hast du dieses Ergebnis und man sieht, von 6,8% Nettorendite geht eigentlich nur 1% verloren, weil der Zinseszinseffekt wirkt. Wie wäre es, wenn wirklich jedes Jahr die Steuer abgezogen werden würde? Das ist hier die rote Linie. Hier habe ich nur mehr 4,93%, was netto überbleibt. Auch das könnt ihr mit dem Taschenrechner nachrechnen, indem ihr einfach rechnet, 6,8% der blauen Linie minus 27,5% ergibt genau die Nettorendite von 4,93% und ihr seht hier in der roten Linie die Darstellung. Was heißt das jetzt für uns? Für uns heißt es, dass die tatsächliche Wahrheit der Nettoerträge bei einem ETF in einem Online-Depot zwischen diesen zwei Linien liegt. Entweder bei der gelben Linie, wenn wirklich nie unterjährige Steuern abgeführt werden würden, oder bei der roten Linie, wenn jedes Jahr 100% der Gewinne abgeführt werden. Und da sieht man schon, das macht tatsächlich über 100.000 Euro aus, über diesen Zeitraum von 30 Jahren bei einem Einmalinvestment von 100.000 Euro. Also es spielt schon eine Rolle, wie viele Steuern jedes Jahr abgeführt werden und wie ich das Ganze anlege, dass ich eine Steuerstundung habe. Auch interessant ist nur einmal, wenn man sich das vergegenwärtigt, was es bedeutet, wie viel man verliert durch die Steuer. Das heißt, wenn ihr irgendwo Hochrechnungen seht, Aktien oder Fonds machen sieben, acht Prozent Rendite und ihr rechnet euch dann quasi selbst zum Millionär. dann übersetzt bitte nicht die Steuerlast, weil 6,8% Rendite pro Jahr würden bedeuten bei diesem Beispiel 600.000 Euro Gewinn, nach Abzug der Steuer irgendwo zwischen 300.000 und 450.000, also da kommt ordentlich was weg. Bitte immer bei Hochrechnungen alle Kosten und die Steuer mit berücksichtigen, denn das, was bei euch real ankommen kann, ist zwischen der gelben und der roten Linie.

Wie gehen wir mit der Situation jetzt in der Regel um? Bei uns ist standardgemäß eingestellt, ich gehe hier wieder rein, bei uns ist standardgemäß eingestellt ein Anteil der jährlichen Besteuerung von 25%. Das heißt, wir haben eine anteilige unterjährige Besteuerung von 25% und ihr seht, das ist knapp unter dem Best Case. Die gelbe Linie ist der Best Case, wenn es gar keine unterjährige Steuer gäbe. Und die rote Linie ist, wenn man davon ausgeht, dass es Ausschüttungen, ausschüttungsgleiche Erträge gibt, die versteuert werden. Und eines darf man nicht vergessen, man hat ja auch volle Steuerlast, wenn man einmal den ETF wechselt im Wertprobierdepot. Das heißt, wenn man irgendwann einmal noch 8, 10, 12 Jahre auf die Idee kommt, ich verkaufe ETF A und ich kaufe dafür den ETF B, dann muss ich die volle Steuer sofort bezahlen und dann wäre es ja wesentlich höher. Ich denke, so wie ich den Markt einschätze oder die Gegebenheiten kenne, ist man mit einer 25-prozentigen jährlichen VerKEStung gut unterwegs und wenn man das wegrechnet, dann lügt man sich meistens ein bisschen selber in die Taschen. So, das ist einmal eine Funktion, die wir hier haben. Ich kann die gelbe Linie gerne mal stehen lassen. Und jetzt können wir uns nämlich anschauen, wie geht es denn weiter? Was kann ich denn nun machen hier, um meine Steuerlast zu reduzieren? Viele von euch werden es ja wissen, die Doppel-Nettopolizze, es gibt die Möglichkeit, Kapitalertragssteuer zu sparen. Hier kann ich sehr einfach dagegen rechnen. Ich klicke das hier einmal auf. X und gebe hier zum Beispiel mal ein Standard Life. Ich suche einfach nach den Wörtern Standard Life. Ich kann hier noch Doppelnetto-Polizze suchen, wenn man es richtig schreibt. Ich habe hier bei der Doppelnetto-Polizze den Tarif Bismarck Invest SE provisionsfrei oder Baggerle SE Tarif N provisionsfrei. Wir haben hier einen Einmalerlag, deswegen kommt die Parkallee zum Zug. Ich kann hier wieder denselben Fonds eingeben, indem ich die Isin eingibe oder ich suche nach dem Namen. Ich nehme jetzt denselben Fonds wie beim ETF-portfolio von der Flatdex, klicke auf Berechnen und sehe jetzt schon das Ergebnis von Standard live, das heißt, ich habe hier bei 100.000 Euro Einzahlung nach Abzug aller Kosten und Steuern 535.000 Euro nach 30 Jahren beim gleichen ETF und bei der Flatdex, wenn ich wirklich kein

Ich hätte 20 Jahre Entnahmemöglichkeit, und dann wäre das Kapital aufgebraucht. Das ist das, was ich euch schon oft gezeigt habe. Ihr könnt es direkt nachlesen und nachrechnen. Warum ist das so? Warum wird es hier in der Rot immer weniger? Weil ich, sobald ich Entnahmen von 1.340 Euro habe, auch die Kapitalertragssteuer bezahlen muss. Das heißt, ich muss mir jeden Monat 500 Euro mehr entnehmen, damit mir netto 1.340 Euro bleiben. Das heißt, ich müsste mir jeden Monat 1.840 Euro rausnehmen. Und das ist zu viel. Man könnte sich auch anschauen, wie es wäre, wenn ich vorher keine Entnahmen gehabt hätte. Dann wäre es ein bisschen besser, aber auch im Best Case der Kapitalertragssteuer wäre es schon so.

Jetzt kann ich mir zum Beispiel noch einmal anschauen, wie es mit einer geringeren Renditeannahme wäre. Ihr könnt hier eine Rendite beliebig wählen, ich gebe jetzt zum Beispiel mal 5% ein. Wenn ich weniger Rendite habe, muss ich natürlich auch die erwartete Auszahlung anpassen. Ich gebe hier zum Beispiel ein, dass ich das Geld schon nach elf Jahren mit 800 Euro monatlich entnehme. Und dann kann ich hier einstellen, dass die Nachversteuerung bei Einmalerlag erfolgt. Dann hätte ich vielleicht nur 9 Jahre. Wenn ich nämlich mit dem Einmalerlag starte und ich bin schon 50 Jahre oder älter, dann ist die Nachversteuerungsfrist nämlich nur 10 Jahre und nicht 15 Jahre. Ich klicke auf Übernehmen. Und da rechnet man das jetzt schon. Das heißt, ich habe folgendes gemacht: Ich habe wieder 100.000 Euro Einmalzahlung und entnehme mir 800 Euro ab dem 11. Jahr. Ich sehe hier den Knick der Nachversteuerung schon zwischen dem 9. und 10. Jahr. Und durch das, dass ich mir 800 Euro entnehme, ist es ein bisschen zu viel. Das heißt, hier kann ich nicht von den Früchten des Baumes leben. Auch die Doppel-Netto-Polizze neigt sich gegen Süden am Ende des Tages. Aber ich kann zwischen dem 10., also ich habe hier tatsächlich 26 Jahre Entnahmedauer. Ich kann ab dem 10. Jahr entnehmen mit Kapital und es reicht bis zum 36. Jahr, also 26 Jahre. Wenn ich zum Beispiel mit 65 in Rente gehe, dann habe ich bis zum 91. Lebensjahr tatsächlich 800 Euro zur Verfügung. Würde ich das Ganze wieder in einem Wertpapierdepot machen, wäre die Party quasi schon nach 12 Jahren aus. Also das heißt nach 10 Jahren begonnen, also nach 17 Jahren, Entschuldigung. Also ich hätte hier quasi tatsächlich 10 Jahre weniger Entnahmemöglichkeiten und man sieht hier wieder, wann schneiden sich denn diese zwei Linien. Wichtig ist, nicht immer ist eine Doppelnetto-Polizze das passende Investment. Es ist auch sehr gut möglich, dass man sich mit einem Wertpapierdepot sehr gut aufstellen kann. Die Steuer ist halt natürlich schon, spricht schon Bände und ich glaube, dass wir in Österreich hier eine Sonderstellung haben, wahrscheinlich auf der ganzen Welt. Ich kenne nicht alle Länder und die Steuern der ganzen Welt, aber hier, das kann man schon sehr gut nutzen.

Was könnte ich euch noch zeigen? Eine letzte Vergleichsrechnung vielleicht. Bitte nicht nur auf die Steuer achten, denn es gibt auch SE-Tarif. MA, es gibt durch die Provision, auch das wissen vielleicht schon viele von euch, wird der gesamte Steuervorteil mehr als zunichte gemacht. Ich vergleiche hier zweimal dieselbe Versicherungsgesellschaft Standard Life, zweimal denselben ETF. Der einzige Unterschied ist, hier habt ihr eine provisionsfreie Doppelnetto-Polizze und hier habt ihr das Pendant mit Provision. Und wenn man hier auf Berechnen klickt, dann sieht man eines, dass der gesamte Steuervorteil, also gelb ist jetzt die Standard Life mit Provision. Und rot ist Flatdex und blau ist die Variante provisionsfrei, dass hier fast der gesamte Steuervorteil verloren geht. Wenn ich wieder auf das ursprüngliche Beispiel zurückgehe und ich rechne mit 7% Rendite hoch und ich ändere die Entnahme auf 1.340 ab dem 16. Jahr, klicke auf Übernehmen, dann wird das noch einmal viel, viel deutlicher. Das heißt, ich habe hier bei dem gleichen Steuervorteil, nur durch höhere Provisionen für den Vertrieb. Das heißt, bitte, das müsst ihr euch wirklich auf der Zunge zergehen lassen. Ich weiß, wenn 100.000 Euro investiert werden bei uns, beträgt unser Vermittlungshonorar 1.000 Euro. Auch da schrecken manche zurück. Bei Provisionsprodukten bezahlt sich das Vielfache nicht nur über Abschlusskosten, sondern über die laufenden, wo auch Provisionen an die jeweiligen Vermittler bezahlt werden. Und die Auswirkungen sind dramatisch. Nach 40 Jahren entscheidet das hier über 240.000, 250.000 Euro Differenz. Also das ist unglaublich, wie groß da die Differenzen sind. Wie gesagt, da habe ich jetzt das gleiche Produkt mit dem gleichen Indexfonds verglichen. Wir haben in der Praxis wesentlich schlimmere Fälle, wo man schlechtere Fonds mit schlechterer Qualität und Produkte mit wesentlich höheren Kosten noch auf den Tisch bekommen.

Ich hoffe, dass euch der Pro-Rechner gefällt. Ich sehe schon, bei Fragen und Antworten rauscht es gerade so rein mit den Fragen. Ich hoffe, ich kann dann so viel wie möglich auch beantworten. Fazit zum Depot versus Polizzei: Die steuerlichen Vorteile der Doppel-Netto-Polizze sind schon gravierend. Also bitte schaut euch das genauer an. Wir haben einfach eine günstige Eingangssteuer, die Versicherungssteuer statt der Gewinnsteuer. Das macht sich bei langfristigen Geldanlagen ab 10, 15 Jahren extrem relevant. Es ist sehr klar in der Besteuerung, ich brauche mich bei einer Doppelnetto-Polizzei nicht kümmern um Ausschüttungen, ausschüttungsgleiche Erträge, tesorierende Fonds. Ich kann ausschüttende Fonds nehmen, tesorierende Fonds nehmen, weil ich ja keine Kapitalertragssteuer bezahle. Also die Vorteile der Doppelnetto-Polizzei sind günstig, es ist klar in der Besteuerung und es ist sehr einfach. Jede Polizzei ist steuereinfach. Ich brauche mich darum kümmern, ist es ein steuereinfaches Depot oder nicht. Ich brauche mich auch nicht um einen eventuellen Verlustausgleich kümmern, weil keine Kapitalertragssteuer. Wichtig sind aber die Informationen neben der Steuer. Bitte nicht alles auf die Steuer aufhängen. Vermeidet die Provisionen. Der Steuervorteil wird durch Provisionen vernichtet. Informiert euch gerne näher über die Vorteile und Nachteile von Fondspolizzen. Es gibt nicht nur Vorteile. Ich habe immer ein Abwägen. Und deswegen wird auch unser nächstes Webinar am 19. Mai explizit nur mehr darum gehen, Depot versus Polizzei, wo wir uns die rechtlichen Unterschiede anschauen, wo wir uns Gestaltungsunterschiede anschauen und wo wir nur einmal richtig in die Tiefe gehen zu dem Thema Depot versus Polizzei.

Wichtig ist vielleicht zu erkennen, wo kannst du dir Unterstützung holen. Ich habe vorher schon erwähnt, es gibt sehr viele gute Online-Informationen von Finanzfluss, von Brokertest.at etc. Hier wird in der Regel empfohlen, dass du ETFs kaufst bei Neobroker, Online-Banken, Robo-Advisor, Online-Vermögensberater. An dieser Ecke, das heißt, die sind digital unterwegs, ist in der Regel sehr günstig. Aber sie haben die einzige Einschränkung, sie verkaufen hauptsächlich hauseigene Produkte. Das heißt, Flatex hat nur das Flatex-Depot. Ich kann nicht sagen, bei welchem anderen Broker wäre es besser oder günstiger. Oder der Vergleich zu einer Netto-Polizze wird hier nicht hergestellt. Wenn du zu Beratern gehst, hast du die Möglichkeit, 30.000 Berater auszuwählen, 10.000 gibt es bei Banken, bei Versicherungen, bei Agenten jeweils 10.000. Die haben den Nachteil, dass sie keine unabhängigen Marktvergleich machen. Die sind auch analog unterwegs und haben dadurch meistens sehr teure Produkte auf Provisionsbasis. Und dann gibt es 7.500 Vermögensberater und Versicherungsmakler, die müssen einen unabhängigen Marktvergleich bieten, aber sind auch in der Regel analog unterwegs und dadurch auf Provisionsbasis sehr teuer. Das ist die Sonderstellung von fynup. Wir sind gewerberechtlich Vermögensberater. Wir müssen einen Marktvergleich geben. Wir machen das mit unseren digitalen Tools. Ich denke, ihr kennt schon einige davon und habt dann die Möglichkeit, eben sehr viel euch selber zu machen und ihr könnt euch Unterstützung holen bei uns in den Online-Beratungen, die ersten 30 Minuten sind kostenfrei. Und hier habe ich nun mal die sieben wesentlichsten Punkte zusammengeschrieben, die ihr machen könnt mit fynup.

Bei fynup könnt ihr eure Kosten reduzieren, weil ihr provisionsfreie Produkte kauft. Auch hier vielleicht nochmal die Ankündigung, neben der Doppel-Netto-Polizze wird es bei uns bald auch eine provisionsfreie Wertpapierdepot geben. Das dauert leider Gottes ein bisschen länger, weil einige Hürden noch wegzuräumen sind. Du kannst bei uns deine Steuern optimieren, indem du eine günstige Doppel-Netto-Polizze kaufst, die ich vorher schon vorgestellt habe. Du kannst, also wir identifizieren Fonds und ETFs, Aktien oder Aktien im Depot. Das wird dann kommen mit höchster Qualität. Das heißt, wir unterstützen dich, einfach gute ETFs, gute Fonds und gute Einzeltitel zu finden. Wir unterstützen dich auch bei der optimalen Vertragsgestaltung. Auch hier kann man viele Fehler machen oder man macht vieles richtig. Wir unterstützen dich mit Wissen und hilfreichen Tools, wie zum Beispiel dem Pro-Rechner, Finanzplan etc. Und du kannst bei uns auch jederzeit eine persönliche Online-Beratung zu transparenten Kosten buchen. Uns ist es sehr wichtig, obwohl wir auf die Digitalisierung natürlich setzen, dass du immer mit einem Menschen reden kannst, bevor du eine Entscheidung triffst. Vermögensberater von uns, dich beraten lassen kannst. David und Simon stehen derzeit für euch zur Verfügung und die machen das, wie wir wissen, aus Trustpilot-Bewertungen sehr gut. Und wir begleiten dich natürlich auch gerne nach dem Kauf mit unseren Betreuungspaketen. Das ist unser Leistungsspektrum grob umrissen. Damit haben wir eine gewisse Sonderstellung. Das ermöglicht es uns auch, dass wir starke Partner haben, Konsumentenschützer, Medien und vor allem unsere Kunden, auf die wir sehr stolz sind. Das heißt, wir arbeiten zusammen mit dem Verein für Konsumenteninformation, mit dem Verbraucherschutzverein, machen wir Webinare, mit der Arbeiterkammer Wien haben wir Studien gemacht. Und was mich sehr freut, ist, dass uns auf Trustpilot immer mehr Kunden ein sehr positives Feedback dalassen.

Ja, und das ist jetzt quasi dann der Abschluss, meine Abschlussfolie, ihr habt hier die Möglichkeit, heute erstmals den QR-Code zu scannen und ihr kommt sofort auf diese Landingpage, auf die Folge Landingpage, wo ihr die wesentlichsten Informationen sofort abrufen könnt, wo ihr weitergeleitet werdet mit den Links zu den Rechnern, zum Finanzplan, zum Artikel, zu Webinare. Wenn der QR-Code nicht funktioniert, habe ich hier nochmal groß die Uhr rausgeschrieben. Ihr könnt es euch gerne abschreiben. Und an dieser Stelle sage ich vielen herzlichen Dank an alle für die Aufmerksamkeit. Bitte nutzt unsere Services, wie uns freut es natürlich für euch. Wir haben es gebaut, wenn es viel, viel, viel benutzt wird. Pro Rechner, kostenfrei, derzeit. Bitte benutzen und gebt uns Feedback. Ich sage herzlichen Dank, einen schönen Abend und bis zum nächsten Mal. Servus.

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Autor: Wolfgang Staudinger

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