Deine Finanzstrategie 2026

2026 wird ein entscheidendes Jahr für deine Finanzstrategie. Wolfgang Staudinger zeigt dir, wie du in unsicheren Zeiten Klarheit bekommst und dein Geld richtig aufstellst. Anhand von drei Praxisbeispielen (Berufseinsteiger, Familien, 50plus) erfährst du, wie du teure Fehler vermeidest.

Deine Finanzstrategie 2026

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Finanzplan

Status Quo

  • Einnahmen-Ausgaben-Rechnung: Verschriftlichen der Einnahmen und Ausgaben.
  • Vermögen und Verbindlichkeiten: Niederschreiben des aktuellen Vermögens und der Verbindlichkeiten.
  • Unnötige Ausgaben: Prüfen und bereinigen unnötiger Ausgaben.
  • Privatkredite: Tilgen von Privatkrediten, da sie das pure Gift für den Vermögensaufbau sind.

Ziele

  • Formulieren: Ziele niederschreiben und nach Priorität und Zeiträumen teilen.
  • Kurzfristig: 0 bis 5 Jahre
  • Mittelfristig: 5 bis 10, 15 Jahre
  • Langfristig: Ab 10, 15 Jahren
  • Anlageklassen: Anlageklassen müssen zum Zeitraum passen.
  • Kurzfristig: Stabile Geldanlage mit geringen Wertschwankungen.
  • Langfristig: Renditeorientierte Anlagen, die zumindest die Inflation ausgleichen.

Investment

Anlageklassen

  • Geldwerte: Geldmarkt und Anleihen.
  • Geldmarkt: Sparbuch, kurzfristige Anleihen.
  • Anleihen: Verleihen an Staaten oder Unternehmen.
  • Sachwerte: Aktien, Immobilien, Edelmetalle.
  • Aktien: Börsengehandelte Aktien, Aktienfonds, Aktien-ETFs.
  • Immobilien: Direktinvestment oder Immobilienfonds.
  • Edelmetalle: Gold, Silber.

Inflation

  • Bedeutung: Inflation muss bei der Geldanlage berücksichtigt werden.
  • Beispiel: 10.000 Euro Anlage vor 30 Jahren hätte sich verdoppeln müssen, um keine Kaufkraft zu verlieren.
  • Sparbuch: 10.000 Euro auf einem Sparbuch hätten nur 2.289 Euro Gewinn erwirtschaftet, was deutlich weniger als der Inflation ist.

Aktien

  • Rendite: Historisch hohe Renditen, aber auch hohe Wertschwankungen.
  • Langfristig: Aktien sind langfristig die sicherste Anlageklasse, da Unternehmen lebensnotwendig sind.
  • Beispiele: Apple, Allianz, Mercedes, Nestle, Roche.

Immobilien

  • Rendite: 7,5% Rendite vor Abzug von Kosten und Steuern.
  • Beispiel: Immobilienfonds mit einer Laufzeit von 40 Jahren.

Gold

  • Wertsteigerung: Goldpreis ist zwischen 1970 und 2025 um ca. 9% pro Jahr gestiegen.
  • Inflation: Goldpreis steigt oft stärker als die Inflation.
  • Risiko: Gold wird als Risiko-Investition betrachtet, aber es ist interessant für den Fall der Fälle.

Produkte

Fallbeispiele

  1. Berufseinsteigerin:
  1. Familie:
  • Problem: Bestehende Produkte prüfen und optimieren.
  • Lösung: Kostensteuereffiziente Produkte für langfristige Ziele.
  1. 50 plus:
  • Problem: Optimierung der Vermögensstruktur.
  • Lösung: Kostensteuereffiziente Produkte für den Ruhestand.

Produktwahl

  • Kosten: Auf die Kosten achten, da sie die Rendite erheblich beeinflussen können.
  • Steuern: Steuerliche Vorteile nutzen, z.B. durch Fondspolizzen.
  • Qualität: Auf die Qualität der Produkte achten, z.B. durch Clean Shares und ETFs.

Fazit

  • Finanzplan: Klare, schriftlich formulierte Ziele sind entscheidend.
  • Investment: Langfristig sind Aktien die sicherste Anlageklasse.
  • Produkte: Kostensteuereffiziente Produkte sind wichtig für den Vermögensaufbau.

Nächste Schritte

  • Webinar: Nächstes Webinar am 24. Februar um 19 Uhr zum Thema "Das perfekte Finanzsetup".
  • Online-Depot: Einführung einer eigenen Online-Depot-Lösung im ersten Quartal 2026.

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Transkript zum Nachlesen und Suchen

Deine Finanzstrategie 2026 wird richtig spannend. Es gibt drei Schritte der Geldanlage. Man beginnt immer unten mit Schritt 1. Ein Finanzplan ist wichtig. Dann folgt Schritt 2, das Investment. Über dieses Thema werden wir uns heute intensiv auseinandersetzen. Schritt 3 ist das Produkt.

Ich hatte vor kurzem die Gelegenheit, Arnold Schwarzenegger persönlich zu treffen, allerdings nicht in einem Vier-Augen-Gespräch, sondern im Rahmen einer Veranstaltung. Ich habe circa 30 bis 40 Minuten ein Interview live gehört. Er ist ein sehr inspirierender Mensch, und es freut mich, dass er Österreicher ist. Was ich mir von seinem Vortrag mitgenommen habe, passt perfekt für den Finanzplan. Er hat immer wieder betont, dass man eine klare Vision braucht, wo man hin will, und einen Plan. Man braucht eine klare Vision, wo man hingehen möchte. Und dann muss man den Weg jeden Tag gehen, jeden einzelnen Tag.

Er hat das mit zwei Beispielen beschrieben. Zwei davon habe ich mir gemerkt. Er hat immer wieder viel trainiert, und Zeitungsleute kamen zu ihm ins Fitnesscenter und fragten ihn, warum er immer lacht, obwohl das Training sehr anstrengend ist. Er sagte, er habe ein klares Ziel: Er wolle Mr. Universe werden, und jeder Sit-Up bringe ihn ein Stück näher zu seinem Ziel. Deswegen sei er happy und glücklich, wenn er jeden einzelnen Sit-Up mache, weil er wisse, wofür er es tue. Das zweite Beispiel war, dass man, wenn man sein Kind auf eine Uni schickt und das Kind nicht weiß, warum es auf die Uni geht, verlorene Zeit hat. Jeder muss wissen, warum er etwas macht.

Das bringt mich zum Finanzplan. Finanzen sind grundsätzlich nicht so belohnend, wenn man heute spart. Was bedeutet das? Wenn ich heute beschließe, von meinem Einkommen oder Vermögen einen Teil auf die Seite zu legen, damit ich ihn später genießen kann, vielleicht erst zur Pension, im Ruhestand, vielleicht in 10 Jahren, vielleicht in 15 Jahren, dann habe ich hier überhaupt keinen Belohnungseffekt vordergründig, sondern heute ist es eher Belastung. Wenn ich nicht genau das Ziel erkenne, warum ich heute sparen soll, dann habe ich die Gefahr, dass ich überhaupt nicht beginne. Und die zweite Sache ist, wenn irgendetwas passiert, das vielleicht ein bisschen nicht so läuft, wie ich mir das vorstelle, dann habe ich natürlich das Problem, dass ich vielleicht meinen Plan sehr schnell über Bord werfe. Deswegen brauchen wir klare, schriftlich formulierte Ziele. Wir brauchen einen klaren Finanzplan. Zu dem Thema werden wir uns heute auch kurz unterhalten, damit die Finanzstrategie funktioniert.

Das zweite Thema, das wir in der Pyramide haben, ist das Investment. Vor kurzem war Davos. Alle wichtigen Leute der Welt waren in Davos. Eine Rede von Mark Carney, dem Premierminister von Kanada, hat mich sehr beeindruckt. Er hat am Beginn seines Vortrages gesagt, dass es Aussagen gibt, die man vor fünf oder zehn Jahren für undenkbar gehalten hätte. Tatsächlich müssen wir uns bewusst sein, dass sich einiges verändert hat in den letzten Jahren und Monaten. Es geht relativ schnell unter der geopolitischen Lage. Ich will nicht ins Politische verfallen, sondern einfach zeigen, dass sich einfach sehr viel bewegt. Wir sollten versuchen, Rückschlüsse daraus zu ziehen, wie wir unsere Geldanlage daraufhin ausrichten. Das schauen wir uns heute sehr detailliert an, weil hier geht es um die Strategie.

Schritt 3 schauen wir uns auch an. Das Produkt anhand von drei Fallbeispielen aus der Praxis. Das heißt, wir haben ein Fallbeispiel für Berufseinsteiger. Hier ist es ganz wichtig, wenn ich neu starte, dass ich wirklich gut starte und typische Fehler vermeide. Dann haben wir das zweite Fallbeispiel einer Familie. Hier geht es oft darum, dass Produkte schon bestehen, dass man bestehende Produkte prüfen muss, dass man bestehende Strategien überdenken muss und entsprechend optimieren. Das dritte Fallbeispiel betrifft die Altersgruppe 50 plus. Es ist nie zu spät, und man kann auch mit 50 oder 60 Jahren seine Vermögensstruktur immer noch optimieren, sichern und vermehren.

Drei Punkte haben wir vor in den nächsten 50 bis 55 Minuten. Und ja, dann gehen wir gleich ins Thema. Bevor wir richtig loslegen, hier noch einmal der Haftungshinweis. Das Wichtigste bei dem Ganzen ist, dass Performanceergebnisse der Vergangenheit keine Rückschlüsse für zukünftige Ergebnisse darstellen und dass ein Webinar keine Beratung ersetzt. Wir bieten als Honorarberater Online-Honorarberatung an und ich lade alle ein, das auch in Anspruch zu nehmen. 30 Minuten der Erstberatung sind kostenfrei. So können Sie uns unproblematisch kennenlernen. Kostenfrei genauso wie unser Webinar heute natürlich.

Schritt 1, der Finanzplan. Worum geht es? Der Drei-Punkte-Finanzplan macht es einfach. Da schauen wir heute nicht in die Tiefe. Artikel und Informationen gibt es genügend bei uns auf der Website. Worum geht es beim Finanzplan? Punkt 1? Erhebe deinen Status Quo. Natürlich muss ich mal wissen, wo ich stehe, damit ich mich orientieren kann, wo ich hin will. Dafür brauche ich eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung. Ich muss einmal verschriftlichen: Welche Einnahmen habe ich? Welche laufenden Ausgaben habe ich? Was ist die Differenz? Wir stellen es sehr häufig fest, dass Menschen nach der schriftlichen Einnahmen-Ausgaben-Rechnung dann sagen, eigentlich müsste man ja 500 Euro im Monat bleiben. Und wenn ich dann frage, was hast du mit dem Geld bisher gemacht und doch nicht so viel gespart wurde, dann sind halt doch die variablen Kosten für Hobby, Urlaub, Essen und so weiter doch höher als vielleicht gedacht. Deswegen ist es wirklich wichtig, alles mal niederzuschreiben. Wir haben dafür auch Tools, wo wir euch unterstützen können. Auch Vermögen und Verbindlichkeiten gehört einmal niedergeschrieben, Standortbestimmung. Zweiter Punkt, prüfe und bereinige unnötige Ausgaben, tilge Privatkredite. Privatkredite sind das pure Gift für den Vermögensaufbau, sollte niemand haben. Der einzige erlaubte Kredit ist ein Hypothekar-Kredit für den Kauf einer Immobilie. Alles andere sollte vermieden werden. Und das dritte, formuliere deine Ziele, teile nach Priorität und in drei Zeiträume. Von dem haben wir auch schon öfters gesprochen. Jeder, der daran interessiert ist, wir bieten hier das Mentoring-Paket an. Financial Planning ist ein wichtiger Bereich. Hier gibt es drei Teilberatungsstufen, jeweils eine Stunde mit dazwischen E-Mail-Verkehr und Unterstützung. Das heißt, nach dem ersten Gespräch bekommt man Informationen, dann bekommt man Hausaufgaben quasi, die man erledigen sollte bis zum nächsten Gespräch, damit man hier dann die Wissensstufen aufbauen kann und hier wirklich einen guten Finanzplan erstellen kann. Wichtig, ich habe es schon gesagt vorher, Anlageklassen müssen zum Zeitraum passen. Das heißt, wichtig ist einmal, dass man die finanziellen Ziele, die man hat, definiert, niederschreibt und dann in drei Zeitabschnitte teilt. Kurzfristig, mittelfristig und langfristig. Redet man von 0 bis 5 Jahren in der Regel, mittelfristig von 5 bis 10, 15 Jahren, so dazwischen. Und langfristig alles ab 10, 15 Jahren kommt auf die Situation dann drauf an. Und grundsätzlich muss die jeweilige Anlageklasse natürlich mit dem Zeitraum zusammenpassen. Gelder, die ich in den nächsten 5 Jahren brauche, muss der Fokus darauf liegen, dass es eine stabile Geldanlage ist, dass es nicht zu sehr schwankt, zu hohe Wertschwankungen hat. Wenn ich finanzielle Ziele verfolge, dann sollte ich unbedingt auf die Rendite achten. Das ist mein Hauptziel. Speziell auch deswegen, weil ja auch die Inflation einen Teil meiner Erträge wegfrisst und das Minimalziel, das jeder haben sollte bei der Geldanlage ist, dass man zumindest nach Abzug aller Kosten und Steuern den Inflation ausgleicht, dass man zumindest keinen Geldwert verliert. Das ist bei vielen Produkten, die wir sehen, nicht möglich. Also wöchentlich, täglich Kundinnen mit Produkten, wo eine Geldanlage geplant ist für einen langen Zeitraum für die Altersvorsorge, aber das ist so teuer und so schlecht strategisch aufgestellt, dass man hier keinen Realwerterhalt prognostizieren kann, sondern eher davon ausgehen muss, dass man sich wirklich arm spart. Das Grundproblem nicht nur für jeden Einzelnen in Österreich, sondern auch für unsere gesamte Gesellschaft in Österreich. Wir sollten unbedingt versuchen und es ist wichtig, dass unsere Gesellschaft, wenn sie schon bereit ist, auf Konsum heute zu verzichten und zu sparen, damit man später Kapital zur Verfügung hat, dann ist es wichtig für unsere gesamte Gesellschaft, dass das hier effizient passiert und möglichst reale Gewinne erwirtschaftet werden können. Das heißt, die Anlageklassen zu dem jeweiligen Zeitraum passen, ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt.

Jetzt sind wir schon beim Schritt 2, beim Investment von der Veranlagungspyramide. Ihr erinnert euch, das ist jetzt ein Hauptpunkt für heute, weil es um die Strategie geht, um die Investmentstrategie. Hier ist es momentan auch sehr, sehr spannend. Und den Herrn, der hier gezeigt wird, ist der Warren Buffett. Den kennen wahrscheinlich viele von euch. Für mich der beste Investor aller Zeiten und ist mittlerweile 95, hat jetzt die Führung seines Unternehmens, Berkshire Hathaway, erst jetzt mit Ende des Jahres oder Anfang des neuen Jahres übergeben. War also sehr lange operativ. Und hat sein Unternehmen, die Berkshire Hathaway, sehr, sehr gut geführt über viele Jahre, Jahrzehnte. Und er hat auch viele tolle Aussagen getroffen. Zwei davon seht ihr hier. Einer der Leitsprüche, die mir sehr gut gefallen. Die treffen den Nagel auf den Kopf. Investing is simple but not easy. Investieren ist einfach, aber nicht leicht. Wenn man sich aufs Wesentliche konzentriert, ist es tatsächlich einfach. Man muss die ganzen Nebelschwaden, die ganzen Nebengeräusche ausblenden versuchen und sich aufs Wesentliche konzentrieren, dann ist es wirklich einfach. Ich bin aber seit über 30 Jahren bereits in der Branche tätig als Finanzberater. Habe auch entsprechend einige Sachen erlebt, wo es nicht so gut gelaufen ist. Es geht nicht immer nur bergauf, sondern es ist eine normale Sache beim Geldanlegen, dass es auch Rückschläge gibt. Es gibt ein Auf und Ab. Es hängt zusammen mit dem Wirtschaftszyklus etc. Und da ist es wichtig, Durchhaltevermögen und Zuversicht zu behalten. Und auch dafür sind wir als Honorarberater da, dass wir auch in schwierigen Zeiten euch unterstützen können, damit ihr eben vor Fehlern bewahrt werdet. Und das schauen wir uns heute auch an, was er damit meint. Investing is simple but not easy. Und die drei wichtigsten Regeln von Warren Buffett, die mir sehr gut gefallen, Regel 1, verliere niemals Geld. Regel 2, vergiss nicht Regel 1. Regel 3, vergiss nicht Regel Nummer 1. Das heißt, verliere niemals Geld, ist ein ganz wichtiger Grundsatz, den man aber auch so oder so interpretieren kann. Das heißt, wichtig ist, wie man diese Regel auslegt. Verlust ist nicht ein Wertschwankungsverlust, sondern Verlust ist wirklich etwas, in etwas zu investieren, wo das Geld dann wirklich weg ist, unwiederbringlich. Und das gilt es wirklich absolut zu vermeiden.

Warum ist es relativ einfach? Und worum geht es bei der Geldanlage? Wir haben im Prinzip nur fünf Anlageklassen, die man wiederum in zwei Gruppen teilen kann. Die Gruppen sind Geldwerte und Sachwerte und die fünf Anlageklassen sind eben Geldmarkt und Anleihen. Das sind Produkte oder Anlagen, die man nennt Geldmarkt und Anleihen. Hier verleiht man und bekommt als Entschädigung dafür Zinsen. Ich kann das Geld verleihen an Staaten wie Österreich, Deutschland, Frankreich, USA, Japan und ich kann das Geld längerfristig verleihen, über 10 Jahre, 15 Jahre. Dem Staat Österreich gibt es sogar eine 100-jährige Anleihe, das ist ein bisschen eine Besonderheit, aber normalerweise laufen diese Anleihen über diese Zeiträume. Die Zeiträume kriegt man übrigens, wenn man über Fonds und ETFs investiert, gar nicht mit, weil es in dem Sammelsurium von Fonds und ETFs diese einzelnen Anleihen unterschiedlichen Zeiten auslaufen. Das betrifft einen gar nicht. Und Geldmarkt ist im Prinzip das Sparbuch, das wir kennen oder ganz kurzfristige Anleihen, die man verkauft und Geld dafür gibt. Das ist die Geldwerteseite. Und die Sachwerteseite, hier kann man investieren in Unternehmen in Form von Aktien in der Regel, also börsengehandelte Aktien. Da wird es auch verschiedene Untergruppen geben, aber das Wichtigste sind hier börsengehandelte Aktien, die man wiederum investiert über Aktienfonds oder Aktien-ETFs. Man kann investieren in Immobilien in verschiedenen Formen, auch über Fonds, aber Immobilien kann man auch direkt erwerben. Und man kann in Edelmetalle wie Gold und Silber entweder direkt investieren oder in Unternehmen, die wiederum in diesem Bereich tätig sind. Das ist einmal ein grober Überblick, wie mein Investitionsuniversum überhaupt aussieht. Und wenn ich es noch einfacher machen möchte, dann sage ich, eigentlich geht es langfristig hauptsächlich um diese zwei, Anleihen und Unternehmen, Anleihen und Aktien. Wenn man sich näher damit beschäftigt, spielen Immobilien und Edelmetalle eher nur eine Nebenrolle und der Geldmarkt ist eher für den Zeitraum 0 bis 5 Jahre interessant, für längerfristige Anlagen eher nicht. Das heißt, wir haben nicht so viele Möglichkeiten, aber es gibt aus diesen fünf Grundelementen unheimlich viele Variationen. Das ist im Prinzip so wie in der Farbenlehre. Wir wissen, wir haben drei Grundfarben und mit diesen drei Grundfarben kann ich im Prinzip alle Farben mischen. Aber ich habe im Prinzip nur diese drei Grundfarben und hier beim Investieren ist es ähnlich.

Und jetzt schauen wir uns einmal ein bisschen näher das Thema an. Wichtig ist einmal, dass ihr auch unsere Grafik versteht. Deswegen habe ich die hier. Ganz einfach gestartet. Wir zeigen hier eine 10.000 Euro Einmalzahlung über eine Laufzeit von 30 Jahren. Wenn ich hier mit der Maus drüber fahre, dann seht ihr hier die Einmalzahlung von 10.000 Euro. Die verändert sich nicht. Das wäre bei einem Sparplan, würde ich das dann aufsummieren. Bis zum Ende also 10.000 Euro. Der rote Bereich ist der Verlustbereich, der weiße Bereich ist der Gewinnbereich. Und ganz, ganz wichtiger Element bei der Geldanlage spielt die Inflation. Wir haben hier den historischen Verbraucherpreisindex eingearbeitet. Und hier sieht man, welcher Gewinn wäre in den letzten 30 Jahren nötig gewesen, also von 1996 bis 2025, 31.12.2025, welcher Gewinn wäre nötig gewesen, um den Inflation auszugleichen. Wir wissen, heute ist alles teurer als vor 20, 30 Jahren. Das heißt, der Kugel Eis kostet mehr, die Miete kostet mehr, die Betriebskosten kosten mehr. Alles ist teurer, Ausnahmen bestätigen vielleicht die Regel, aber grundsätzlich wird es teurer. Und damit ich mir heute dasselbe kaufen kann wie vor 20, 30 Jahren, muss das Geld entsprechend sich auch im Wert gesteigert haben. Und da sieht man hier konkret den Verlauf und man sieht hier auch sehr schön in der grauen Fläche, dass sie das in der Regel immer... sehr kontinuierlich bei rund 2% entwickelt hat, im Zeitraum 96 bis 2020. Und dann 2021 haben wir da den starken Inflationsanstieg, der sich jetzt wieder ein bisschen beruhigt, aber derzeit haben wir auch in Österreich circa 4% Inflationsrate. Das Ziel der Europäischen Zentralbank sind 2% Inflation, das heißt wir sind hier im Europaschnitt deutlich höher. Fakt ist, hätte ich vor 30 Jahren 10.000 Euro angelegt, bräuchte ich heute einen Gewinn von 10.000 Euro. Das heißt, es hätte sich verdoppeln müssen, damit ich keine Kaufkraft verloren habe. Damit es sich wirklich ausgezahlt hat, dass ich das Geld damals weggelegt habe. Hätte ich das Geld auf ein Sparbuch gelegt, auf ein täglich fälliges Sparbuch, hätte ich aber in der Tat tatsächlich nur 2.289 Euro Gewinn erwirtschaftet. Deutlich weniger als der Inflation. Das heißt, die Differenz zwischen den 10.000 Euro und den 2.000 Euro ist im Prinzip der Realwertverlust. Und das ist im Kopf gar nicht so einfach zu verstehen, weil am Sparbuch habe ich 10.000 investiert, jetzt stehen 12.289 Euro drauf. Ich sehe ganz klar und deutlich, ich habe einen Gewinn. Und den Inflation, der steht ja nirgends. Ja, den sieht man ja nicht. Man weiß nur, es ist alles teurer geworden, aber ich habe keine konkrete Zahl. Und das macht es ein bisschen schwierig, beziehungsweise ist ein bisschen so das Hintertürchen oder das Problem in unserer Geldpolitik, dass über die Inflation sehr viel verändert werden kann. Wichtig für uns ist, immer den Inflation mitberechnen, speziell dann, wenn es um mittel- und langfristige Geldanlagen geht. Ohne die Inflation mit zu berücksichtigen, ist es kein Plan. Brauche ich nicht. Muss mit berücksichtigt werden.

Wie schaut es aus, wenn ich das Geld Staaten verliehen hätte? Europäische Staaten, haben wir hier einen Fonds, der in europäische Staatsanleihen investiert. zwischen 96 bis 2000 sehr gut ausgeschaut. Habe eben mehr erwirtschaftet, als die Inflation genommen hat. Und dann habe ich aber durch den Zinsanstieg verursacht mit der Inflation. Also durch die Inflation sind die Zinsen angestiegen bei uns im Euroraum. Wir erinnern uns, da haben wir gar keine Zinsen mehr bekommen am Sparbuch. Kreditzinsen waren sehr niedrig. Jetzt sind die Kreditzinsen wieder höher und die Sparbuchzinsen bekommt man auch ein bisschen was. Aber die Inflation ist sehr stark angestiegen und mit dem Zinsanstieg haben sich die Kurswerte der Staatsanleihen deutlich eingebrochen. Das heißt, wir haben hier wirklich einen historischen Einbruch bei Staatsanleihen gehabt 2021, der sich jetzt so noch nicht erholt hat. Das wird sich mittelfristig erholen, aber man sieht auch Staatsanleihen, die über viele Jahre sehr stabil waren, sind es jetzt nicht mehr. Die voraussichtliche Entwicklung wird auch so sein, dass es eher ein bisschen volatiler wird, also dass auch hier bei den sogenannten sicheren Anleihen eher etwas, und dass es eher ein bisschen unsicherer wird. Das heißt, was man hier sieht, ich hätte auch mit Anleihen nicht den Inflation ausgeglichen. Wichtig ist auch bei Finanzprodukten immer auf die Kosten zu achten. Vor Abzug von Kosten und Steuern hätte der Fonds fast 4% erwirtschaftet. Nach Abzug von Kosten und Steuern sind nur 2,14% übergeblieben. Das heißt, mit 2,14% habe ich den Inflation der letzten 30 Jahre nicht ausgleichen können. Obwohl der Fonds eigentlich fast 4% erwirtschaftet hätte. Aber zu dem Punkt kommen wir dann auch noch.

Wir haben ein Riesenproblem mit unserem Geldsystem. Ich möchte jetzt gar nicht so sehr in die Tiefe gehen, weil wir das vor zwei Monaten schon sehr intensiv behandelt haben. Im Webinar Gold ein Spiegel unseres Geldes. Aber in Bezug auf die Finanzstrategie und welche Anlageklasse für mich interessant ist, ist es doch sehr wichtig, auch einmal die sogenannten sicheren Anlagen wie eben Anleihen, die auch wiederum für Garantieprodukte die Basis sind. Das heißt, jedes Garantieprodukt in der Regel baut auf Staatsanleihen, Unternehmensanleihen auf. Deswegen ist es so wichtig, dass man sich mit dieser Anlageklasse auch auseinandersetzt. Und hier sieht man die Entwicklung des Zinses in Amerika, den Leitzinsen, die Schulden im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt und die Geldmenge M2, das heißt, wie viel Geld gedruckt wird. Hier dargestellt von der USA, könnte man für Europa genauso machen. Ich habe hier als Quelle den Privatinvestor verwendet, ist schon ein bisschen älter, aber nicht wirklich alt im Zusammenhang von dem, was da gerade passiert. Wir sehen, dass 2001, da ist die Dotcom-Blase geplatzt. Das heißt, die Internetaktien sind sehr stark gestiegen und dann ist es nach unten gegangen. Wir erinnern uns vielleicht noch an 9-11, wie die Flugzeuge in die Wolkenkratzer gefallen sind. Das waren Zeiten zwischen 2000 und 2003, wo man wirklich geglaubt hat, die Welt geht unter. Zu dem Zeitpunkt haben wir 6% Zinsen gehabt in Amerika. In der Finanzkrise 2008, 2009 waren es dann nur mehr 5% Zinsen. Zur Zeit von Corona waren es nur mehr 1,25% Zinsen und 2022 0,25% jetzt wieder angestiegen. Die Schulden gemessen am Bruttoinlandsprodukt Waren 2001 55%, sind im Frühjahr 2022 122%. Das heißt, die Amerika, die USA hat derzeit enorm viel Schulden in Dollar nominell und im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung stark, stark angestiegen. Die Geldmengen haben sich ver... in dem Zeitraum. Das heißt, es ist immer mehr Geld gedruckt worden, nicht nur in Amerika, sondern auch in Europa und in Japan. Und wenn viel Geld gedruckt wird, dann ist die Gefahr, dass der Wert dieses Geldes sinkt, sehr hoch. Das ist immer so, Angebot und Nachfrage. Und es ist derzeit so, also 2024, haben nur die Zinszahlungen in Amerika erstmals die Verteidigungsausgaben überstiegen. Fast eine Billion Dollar für Zinszahlungen. Und das ist im Prinzip auch der Grund, oder ein Mitgrund zumindest, warum Trump bei den ganzen Drohungen, habt ihr vielleicht schon nochmal gehört, dass einige Länder abgebaut haben, die Käufe der Anleihen von Amerika, das heißt, wenn jemand Schulden hat und immer wieder neue Schulden macht, damit er die alten Schulden bedienen kann, dann braucht er natürlich auch einen Gegenspieler, der diese Schulden kauft. Wenn niemand da ist, der Geld leiht, dann bin ich im Prinzip pleite. Und das ist jetzt so das Problem. dass Amerika gerade hat, durch die stark steigende Verschuldung in den letzten 20 Jahren, sind immer weniger bereit, hier Geld zu leihen. Ausländischer Besitz von US-Staatsanleihen hat sich von 50% auf unter 30% reduziert. Das ist hier die blaue Linie. Das heißt, China zum Beispiel hat den Anteil an amerikanischen Staatsanleihen halbiert. Die kaufen lieber Gold. Die Währungsreserven werden eher in Gold gehalten und weniger in US-Staatsanleihen. Und wenn man das wirtschaftspolitisch so verfolgt oder geopolitisch so verfolgt, dann geht es doch sehr viel bei den ganzen Drohungen, die wir derzeit sehen, auch darum, dass Amerika tatsächlich zunehmend Probleme hat, die Schulden zu finanzieren. jemanden zu finden, der auch die Schulden abkauft letzten Endes für relativ wenig Zinsen. Dann gibt es noch den Streit mit der Nationalbank, mit der Federal Reserve. Aber auf das will ich auch nicht zu nahe eingehen, weil wir auch das Thema schon intensiv behandelt haben im Webinar Gold, der Spiegel des Geldes. Da habe ich eh das Bild dazu. Gold, ein Spiegel des Geldes. Für alle, die sich interessieren, da hier näher reinzuschauen, bitte auf das bestehende Webinar Rückschau rückzuschauen, damit wir uns heute neue Themen anschauen.

Vielleicht was an der Stelle interessant ist, der Goldpreis ist zwischen 1970 und 2025 pro Jahr ca. 9% gestiegen. Der Verbraucherpreisindex, also die Inflation, ist in dem Zeitraum um 3% gestiegen. Das Bruttoinlandsprodukt von Österreich ist in dem Zeitraum um 5,3% gestiegen. Auch die Einkommen in Österreich, die durchschnittlichen Einkommen, sind pro Jahr um 4,8% gestiegen. Und die Geldmenge in Amerika ist um 7% gestiegen. Das heißt, wenn man den Goldpreis anschaut, das Bruttoinlandsprodukt, auch das Einkommen, die Geldmenge, auch die Staatsschulden in Österreich sind um 9% pro Jahr gestiegen, dann sieht man, wie stark der Geldwert verwässert wurde. Und es ist zu hinterfragen, in welcher Größenordnung der Verbraucherpreisindex mit 3% hier doch ein bisschen aus der Rolle fällt. Es gibt auch kritische Stimmen, die meinen, dass hier der Verbraucherpreisindex im Prinzip ein bisschen schön gerechnet wird, dass die tatsächliche Inflation tatsächlich höher ist. Da gibt es auch einen interessanten Artikel von uns, die wahre Inflation. Wir werden in der Zusammenfassung von dem heutigen Webinar natürlich auch auf die relevanten Artikel verweisen und da könnt ihr dann auch gerne nachlesen. Wir können es eh nicht ändern, nur interessant in dem Zusammenhang zu sehen, Wie stark wird der Wert unseres Geldes verloren über Jahre, über Jahrzehnte? Und das sind schleichende Entwertungen des Geldes, die man so nicht spürt. Würden Bürgerinnen 10% des Geldes am Bankkonto weggenommen werden, wäre ein Aufschrei ohne Ende. Passiert aber diese Entwertung über die Inflation, dann spürt man es nicht und es passiert im Prinzip sehr wenig, weil es auch die meisten Leute gar nicht wirklich verstehen, was durch die Inflation wirklich ausgelöst wird. Für uns ist es wichtig, dass wir die Inflation mit berücksichtigen bei der Geldanlage, speziell bei der langfristigen.

Jetzt schauen wir uns die Alternative an. Jetzt haben wir uns angeschaut, die Problematik bei Anleihen und Geld, Sparbuch und so weiter. Und jetzt schauen wir uns an, was haben wir denn für die Alternativen. Ich habe vorher schon gesagt, der Goldpreis ist extrem gestiegen. Wir sind jetzt bei 5000 Dollar pro Feinunze. Wir waren vor einem Jahr bei 2.700 Dollar pro Feinunze. Das heißt, wir sind jetzt um 80 Prozent gestiegen in einem Jahr. Bei Silber sind wir in einem Jahr sogar um 240 Prozent gestiegen. Und die Frage, die wir uns stellen müssen, ist, warum steigt hier dieser Goldpreis so stark? Gold ist ja wirklich nur auf Angebot und Nachfrage. Hier beruht ja nur der Preis auf Angebot und Nachfrage. Warum wird hier so stark nachgefragt? Ich habe vorher schon gesagt, China und Zentralbanken kaufen vermehrt Gold und weniger Staatsanleihen. Auch Private kaufen immer mehr Gold, auch aus Sorge, dass vielleicht mit unserem Geld etwas passiert. Langfristig hat es aber auch bei Gold Phasen gegeben, wo überhaupt nichts gewachsen ist oder wo keine Wertsteigerung passiert ist. Auch hier wieder der Verweis auf unser bestehendes. dazu, wo wir in die Tiefe eingehen.

Schauen wir uns jetzt an, was war mit Aktien. Wenn man in Unternehmen global investiert hätte, hätte man in den letzten 30 Jahren höhere Renditen erzielt. Und was das Schöne ist dabei, mit Aktien, mit der Investition in Unternehmen, bin ich wesentlich breiter aufgestellt, breiter diversifiziert. Das heißt, Man kauft hier verschiedene Unternehmen aus verschiedenen Regionen in verschiedenen Branchen. Man kauft Technologieunternehmen in Amerika wie Apple. Man kauft aber zum Beispiel Shimano in Japan. Oder man kauft auch Nestle Nahrungsmittelerzeuger. Oder man kauft Pharmaunternehmen. Alle Sachen, die wir brauchen zum Leben. Ohne Unternehmen funktioniert nichts. Und es ist auch Produktivkapital. Das heißt, die Investition in Unternehmen. ist eine Besonderheit, weil hier wirklich in Unternehmen etwas produziert wird. Und der Anstieg, dieser Wertanstieg, wird ja immer nominell bemessen. Das heißt, wenn ich hier 10,2% Rendite pro Jahr erwirtschaftet habe, in dem Zeitraum der letzten 30 Jahre, nach Abzug aller Kosten und Steuern, dann bedeutet das, einen nominellen Wert zu wachsen. Davon abzuziehen wäre natürlich die Inflation. Bei 3% Inflation ist die Differenz natürlich sehr, sehr hoch. Das heißt, hätte ich 10.000 Euro investiert, hätte ich heute einen Gewinn von 175.000 Euro bei Aktien, bei Gold ca. 106.000 Euro. Also doch brutal, was hier der Zinseszins bewirkt über den langen Zeitraum. Warum investieren nicht alle in Aktien? Es schwankt sehr stark. Ich habe vorher schon gesagt, die Dotcom-Blase 1998 bis 2000 ist stark angestiegen, von 2000 bis 2003 stark nach unten gegangen. Das tut weh. Da verlieren sehr viele die Zuversicht und den Mut. Dann geht es wieder rauf, Finanzkrise, wieder 50 Prozent nach unten. Das muss man mitmachen. Deswegen ist es wichtig, dass ein Finanzplan erstellt ist, der sagt, ich investiere in Aktien, aber nur für den langfristigen Bereich, für den kurzfristigen und mittelfristigen Bereich. Also kurzfristig gar nicht in Aktien, mittelfristig nur ein Teil an Aktien. Wenn ich das gut geplant und gut strategisch aufgeteilt habe, habe ich kein Problem, die Strategie durchzuhalten. Und langfristig bin ich in der Vergangenheit immer belohnt worden. Man hat hier langfristig in der Historie immer Gewinne gemacht. Aber noch einmal der Hinweis, vergangene Renditen sind keine Garantie für zukünftige Entwicklungen, wie vorher schon im Haftungsausschluss gesagt habe.

Und wenn wir uns hier anschauen, vielleicht dann noch kurz Immobilien dazu. Das ist ein Immobilienfonds. Immobilienfonds hat in dem Zeitraum 7,5% Rendite erwirtschaftet vor Abzug der Kosten und Steuern. Nach Abzug von Kosten und Steuern bleiben oft nur 2,45% über. Immobilieninvestments sind eine eigene Kategorie, müssen wir auch einmal ein eigenes Webinar dazu machen. Grundsätzlich interessantes Investment. Es ist ein Sachwert. Man ist sehr individuell unterwegs. Es gibt sehr große Unterschiede bei Fonds, bei offenen Immobilienfonds, geschlossenen Immobilienfonds oder bei Direktinvestment. Überhaupt hier Aussagen zu treffen, die generell stimmen, ist sehr schwierig. Wir haben hier einen konkreten Fonds, den es schon seit 40 Jahren gibt. Das ist die tatsächliche Entwicklung des Fonds in einem Online-Depot sogar, also mit sehr wenig Kosten für die Depotführung und das ist tatsächlich halt das Nettoergebnis.

Da kann man natürlich darüber diskutieren, ob man das hätte besser machen können, aber das möchte ich heute nicht so sehr vertiefen. Die spannendste und letztendlich sicherste Anlageklasse sind Aktien. Warum sind Aktien für mich eine sichere Anlageklasse? Unternehmen gehören zum Leben dazu. Ohne Unternehmen funktioniert in unserer arbeitsteiligen Welt gar nichts. Sie sind lebensnotwendig und so wie in unserem Herz-Kreislauf-System das Herz davon. Warum? Wir, als private Haushalte, arbeiten bei Unternehmen, konsumieren Güter und Dienstleistungen von Unternehmen und tauschen diese aus. Deswegen braucht es Unternehmen. Auch der Geldkreislauf funktioniert nur über Unternehmen. Das heißt, wir kaufen bei Unternehmen, geben Geld an Unternehmen und beziehen Einkommen, wenn wir bei Unternehmen arbeiten. In diesem Geldkreislauf basiert der gesamte Steueraufkommen. Auch hier, weil wenn wir konsumieren, zahlen wir Mehrwertsteuer, und wenn wir Einkommen haben, zahlen wir Einkommenssteuer. Dann gibt es noch die Körperschaftssteuer. Steuern gibt es genug in Österreich und auf der ganzen Welt. Aber mit diesen Steuern finanzieren wir auch unser Bildungssystem, unsere Straßen und unser ganzes soziales Leben, im Prinzip unser Zusammenleben. Es könnte ein bisschen weniger sein, aber wir brauchen es. Und wenn wir keine Unternehmen mehr hätten, dann würde auch das ganze Steuersystem nicht mehr funktionieren. Und wie gesagt, ohne Unternehmen geht nichts. Im Gegensatz zum Beispiel zu Gold. Gold wird ja grundsätzlich als Risiko-Investition betrachtet. Das heißt, für den Fall der Fälle, dass wirklich unser Geldsystem zusammenbricht, habe ich ein paar Goldmünzen und Silbermünzen bei mir zu Hause zum Beispiel. Das hört man immer wieder und ist auch grundsätzlich in Ordnung. Wir empfehlen 5 bis 10 Prozent Gold beizumischen. Man muss natürlich aufpassen auf den jeweiligen Kaufzeitpunkt. Aber grundsätzlich ist Gold interessant. Aber noch viel interessanter ist die Investition in Unternehmen, weil in Unternehmen Energie reinfließt von uns Menschen durch Innovation und Technik. Und der Wert der Unternehmen wird dadurch gesteigert. Und dadurch ist die Wertentwicklung von Unternehmen eine nachhaltige, weil sie auch der Produktivität entspricht. Wenn der Aktienkurs von der realen Wirtschaftsleistung zu stark abgekoppelt ist, dann kann man erwarten, dass sich das wieder irgendwann einmal angleicht. Und dies sieht man dann eben an den starken Börsenkursschwankungen. Aber langfristig gehören Wirtschaftsleistung und Börsenkursentwicklung zusammen und hat in den letzten 100 Jahren auch immer wieder zusammengefunden. Bei Gold habe ich keinen klaren Bezugspunkt. Gold macht keine Gewinne, zahlt keine Zinsen. Der Goldkurs entsteht wirklich einzig und allein durch Angebot und Nachfrage und der kann sich im Prinzip in alle Richtungen bewegen. Deswegen ist das Hauptinvestment für langfristige Geldeanlagen, wenn ich den Inflation ausgleichen möchte und bereit bin, Wertschwankungen in Kauf zu nehmen, Unternehmen die absolute favorisierte Anlageklasse. Zu 78 Prozent der Jahre seit 1960 sind Gewinnerjahre. Wir haben Gewinne mit 40 Prozent, wir haben Gewinne mit 4,5 Prozent und wir haben 14 Verlustjahre in den gesamten und 50 Gewinnerjahre. Das ist ein Verhältnis von 22 zu 78 Prozent. Fast zu 80 Prozent aller Jahre bin ich glücklich, wenn ich Aktien habe. Ich muss halt dann auch diese 22 Prozent der Jahre in Kauf nehmen, wo es einmal ein rotes Vorzeichen gibt. Aber wie gesagt, wenn ich langfristig investiere, habe ich damit ja kein Problem. Und auch noch eine wichtige Information an der Stelle: Wenn man 15 Jahre durchgehalten hat und man hat sogar den schlechtesten Zeitpunkt erwischt beim Einstieg, man ist mit einem einmaligen Betrag reingegangen in den Aktienmarkt, dann hat man tatsächlich noch nie Geld verloren, wenn man breit diversifiziert investiert hat. Und man sieht es auch hier: Drei aufeinanderfolgende Jahre mit einem Minus. Das ist eine Besonderheit, das war eben in der Dotcom-Blase. Ansonsten seit 1960 waren es meistens nur zwei aufeinanderfolgende Jahre oder überhaupt nur ein Jahr im Minus und die anderen Jahre waren schon wieder im Plus. Deswegen ist es auch wichtig, wenn man in Aktien investiert, dass man strategisch investiert. Momentan sind die Aktienkurse relativ hoch. Das heißt, wenn man hier mit einem monatlichen Sparplan investiert, kann man jederzeit starten, weil dann gleicht sich diese Wertschwankungen sowieso aus. Wenn man einmalig investiert, dann sollte man hier wirklich, wenn das Geld vom Sparbuch kommt und man sagt, ich möchte in Aktien jetzt investieren, mit strategischen Mitteln einsteigen, nicht auf einmal alles, dafür haben wir bestimmte Mechanismen und das wäre eben eine typische Beratung, weil das immer auf die Gesamtsituation natürlich ankommt. Unternehmen machen Gewinne, ich habe hier ein paar aufgeschrieben: Apple macht rund 100 Milliarden Dollar Gewinn, 2024 glaube ich stammen die Jahre. Das Kursgewinnverhältnis zeigt vom Unternehmen immer, wie teuer es an der Börse ist. Ein guter Durchschnittswert sind 15, Apple ist teurer, weil sie so stark wachsen, vielleicht auch gerechtfertigt. Damit man das ein bisschen in Relation bringt, ich habe es da unten hingeschrieben: Die Neuverschuldung Österreichs, also diese, was wir jedes Jahr neu... eine zusätzliche neue Verschuldung machen, 2024, war 22 Milliarden. Wenn man sie jetzt vergleicht, grundsätzlich gilt, wenn man Staatsanleihen kauft von Österreich, Österreich ist ein Land, das eine sehr gute Bonität hat und sehr gut bewertet wird, eines der besten Länder der Welt, dann wird grundsätzlich gesagt, das ist sicher. Geld in Unternehmen zu investieren, wird es grundsätzlich als risikoreich bezeichnet. Das ist einzig und allein aufgrund dieser Wertschwankungen zurückzuführen. Wenn man es aus einem anderen Blickwinkel betrachtet und man sagt, okay, ich verleihe Geld an einem Staat wie Österreich, die machen aber jedes Jahr Verluste, steigend, steigend, steigend, immer wieder Verluste, 22 Milliarden 2024 Neuverschuldung. Und auf der anderen Seite kann ich das Geld investieren, bin ich Miteigentümer von Unternehmen, die Gewinne machen, dann stellt sich natürlich schon die Frage, langfristig, wo ist hier das Risiko oder was ist hier risikoreicher und was ist weniger risikoreich. Und wenn man noch mit berücksichtigt, dass ich auf der Seite von Unternehmensbeteiligungen hohe Gewinne erwirtschaften kann, über die den Inflation ausgleichen. Im Gegensatz, wenn ich das Geld dem Staat Österreich leihe oder anderen Staaten, wo ich nur 2 Prozent Zinsen bekomme, nach Abzug der Kapitalertragssteuer bleibt man da vielleicht nur mehr 1,5 Prozent über, bei 3-4 Prozent Inflation, dann habe ich auch ein Risiko. Das heißt, das Chancen-Risiko-Verhältnis ist ein sehr ungleiches, meiner Meinung nach, und man muss immer wieder betonen, es kommt sehr stark auf den Zeitraum an. Kurzfristig kann ich nicht in Aktien investieren. Für langfristige Ziele unbedingt Aktien zumindest mit überlegen. Hier bei Beispiele: Apple kennt man, 100 Milliarden Gewinn, aber auch die Allianz Versicherung in Deutschland, eine der größten Versicherungen weltweit, 10 Milliarden Gewinn. Auch Mercedes, Autobauer, die momentan ja... Nicht gerade hochgelobt werden, 10 Milliarden Gewinn, VW, Nestle 10 Milliarden, Roche 9 Milliarden. Könnte man so weiterführen, auch die Bewertungen an der Börse bei diesen Unternehmen sind niedrig, 12, 5, 4, Durchschnitt ist 15. Das heißt, wir reden hier nicht von einer durchgehenden Überbewertung an Aktienmärkten, sondern es gibt einfach unterschiedliche Unternehmen, die unterschiedlich bewertet sind. An dieser Stelle möchte ich aber auch hier nicht näher darauf eingehen, weil wir das bei dem letzten Webinar gehabt haben. 2026 kommt der Crash. Da haben wir diese Unterscheidung von verschiedenen Unternehmen, wie sie derzeit bewertet werden an der Börse und ob es einen Crash gibt oder nicht, sehr ausführlich behandelt. All diejenigen, die da nicht dabei waren, lade ich ein, dieses Webinar nachzusehen. Also Aktien-Plädoyer, langfristig ja, aber Einstieg mit Strategie. Wir haben hier wieder unseren berühmten Warren Buffett oder den von mir so geliebt, ist jetzt zu viel, aber ich bin schon ein großer Fan von ihm und der hat derzeit 30 Prozent Cash-Anteil. Das heißt... Warren Buffett ist ein reiner Unternehmensinvestor, er hat 48 Prozent seines gesamten Vermögens sind Direktbeteiligungen, das heißt die er gekauft hat, die nicht mehr an der Börse notieren, 22 Prozent seiner Beteiligungen sind börsennotierte Aktien, eines davon ist zum Beispiel Apple oder auch Alphabet, die Mutter von Google, hat er sich vor kurzem eingekauft und er hat aber zusehends immer Cash-Anteil aufgebaut. Und die Rückschlüsse von vielen Beobachtern sind die, dass sie glauben, dass Warren Buffett wiederum glaubt, dass hier an der Börse etwas passiert, dass die Kurse vielleicht fallen könnten in der nächsten Zeit, weil warum hat er denn so viel Cash? Es ist tatsächlich eine interessante Sache, die wir sehr stark auch verfolgen, speziell wenn man sich anschaut, wie sich die Cash-Bestände von ihm verhalten haben. Das heißt, von 2017 bis 2022 hat er immer ca. 110 Milliarden Cash-Bestand gehabt. Wie gesagt, die Neuverschuldung von Österreich sind 20 Milliarden 2024. Der hat das einfach bar Cash, also es sind hauptsächlich kurzfristige Staatsanleihen, in die er investiert, dann leicht zurückgegangen und jetzt speziell seit 2024 stark Anstieg, derzeit 380 Milliarden. Cashbestand. Könnte man schon vermuten, dass der Warren Buffett davon ausgeht, dass es vielleicht in einigen Monaten günstiger kaufen kann. Deswegen von unserer Seite strategisch, Thema ist ja heute deine Finanzstrategie 2026, strategisch, wenn man bisher im Geldmarkt war, am Sparbuch war und man sagt, okay, jetzt ist es mir wirklich zu viel, die niedrigen Zinsen, mit denen bin ich nicht mehr einverstanden, ich möchte jetzt auch in den Aktienmarkt reingehen, dann empfehlen wir schon, das Ganze mit Bedacht zu machen. Wie gesagt, wenn man mit einem Sparplan startet, überhaupt kein Problem, kann man das jederzeit machen, weil man mit einem Sparplan zu unterschiedlichen Zeitpunkten unterschiedliche Kurse kauft. Wenn man aber mit einem Einmalinvestment startet, dann sind wir schon der Meinung, dass man hier mit einem strategischen Ansatz in den Markt reingehen soll und nicht alles auf einmal, damit man eben nicht kalt erwischt wird. Und wenn man jetzt jahrelang am Sparbuch war und dann geht man in den Aktienmarkt und dann erwischt man genau, einen Einstieg, wo es dann minus 40 Prozent nach unten geht, das wäre schon eine kleine Katastrophe. Aber wie gesagt, dazu, was ich vorher jetzt gezeigt habe, möchte ich verweisen auf das Webinar 2026 kommt der Crash. Da haben wir ganz genau gezeigt, wie man hier vorgehen kann und wo es Unterschiede gibt an der Bewertung von Unternehmen. Und dass man hier ein bisschen selektiver vorgehen sollte, das spricht für unser aktives Management mit Clean Shares. Und wo wir ein bisschen vorsichtiger werden, vielleicht ist bei dem rein passiven Investieren mit ETFs, weil man hier doch immer alle Unternehmen kauft. Und vielleicht muss man hier in den nächsten Jahren ein bisschen selektiver vorgehen. Dazu möchte ich vielleicht jetzt an der Stelle schon eine Einladung aussprechen zu unserem nächsten Webinar in einem Monat. Ich werde zum Schluss das noch einmal sagen. Da schauen wir uns dann ganz konkret an, wie wir unsere Fondportfolios konkret aufstellen, mit welchen Produkten wir konkret arbeiten und wie ihr diese Arbeit von uns nutzen könnt, indem ihr das einfach so umsetzt, wie wir das machen. Hier zeigen. Wie gesagt, im Detail ganz konkret dann nächstes Monat. Der Schritt 3 ist eben bei der 3 Schritte der Geldanlage ist es der Kauf des konkreten Produktes. Das erleben wir sehr, sehr häufig, dass sich viele Leute Gott sei Dank immer mehr gut informieren im Internet, bei Finfluencern oder generell einfach im Netz. Informationen gibt es ja wirklich genug. Wir sehen auch, dass durchaus einige Kundinnen einen ganz konkreten Finanzplan haben, dass sie wissen, wo sie hinwollen, dass sie wissen, wo sie stehen. Also das Financial Planning ist gemacht, Hackerl. Informationen sind da, sie kennen sich aus, Hackerl. Und dann geht es um die konkrete Umsetzung. Und bei der konkreten Umsetzung... Viele finden sich zurecht, aber auch sehr viele finden sich dann nicht so zurecht und tappen dann wieder in eine Falle. Und da habe ich drei ganz konkrete Fallbeispiele. Natürlich sind die Namen und so etwas alles geändert, die ich euch kurz zeigen möchte, worauf ihr aufpassen müsst beim Kauf des konkreten Produktes, dass ihr nicht in eine Falle tappt. Wir haben hier drei Fallbeispiele. Eins, Fallbeispiel eins, ist eben die Berufseinsteigerin, die nach ihrer Ausbildung die Arbeit begonnen hat und sich dann zum Ziel gesetzt hat, einen gewissen Geldbetrag für die Altersvorsorge auf die Seite zu legen, zu sparen. Hat sich im Internet gut erkundigt. Als Frau ist sie auch fündig geworden. Es gibt viele Angebote speziell für Frauen. Alles, was ein bisschen so speziell ist. Hier möchte ich schon eine kleine Vorsichtswarnung aussprechen. Passt auf, konkret, ihr müsst es nachvollziehen können. Worum geht es? Es geht um Kosten, Qualität, Flexibilität. Das sind im Prinzip diese drei Sachen, auf die ihr schauen müsst, wenn ihr konkrete Produkte kauft. Das Grundproblem ist, ihr wisst es oder viele von euch wissen es, wir haben... Unterschiedliche Besteuerung, ob ich einen Fonds oder einen ETF in einem Depot kaufe oder in einer Versicherungspolizze. Das heißt, aus steuerlicher Sicht ist der Kauf in einer Versicherungspolizze sehr, sehr interessant. Empfehlen wir ja auch sehr stark für das langfristige Investieren. Nur man darf sich nicht nur auf diesen Steuervorteil verlassen, man muss auch auf die Kosten schauen. Und speziell beim Sparplan. Von dieser jungen Akademikerin, die mit 25 Jahren begonnen hat, hier 150 Euro monatlich einzuzahlen. Sie hat auch in Aktien investiert, was unserer Meinung nach absolut richtig ist. Für diesen langen Zeitraum kann man gerne zu 100 Prozent in die Anlageklasse Aktien investieren. Deswegen haben wir eine angenommene Marktrendite für die Zukunft hochgerechnet mit 7 Prozent. Und dann hat die begonnen und dann bekommt sie ein Produkt verkauft, wo sie zu Beginn enorm hohe Abschlusskosten zu zahlen hat. Und zwar errechnen sich diese Abschlusskosten aus der Summe der geplanten Einzahlung. Das heißt, weil das junge Mädel mit 25... eine Laufzeit bis zum 65. Lebensjahr von 40 Jahren hat, planen Sie, 150 Euro monatlich einzuzahlen und daraus errechnet sich eine Einzahlungssumme von 72.000 Euro. Bei sogenannten Fondspolizzen mit Provision wird zu Beginn eine sehr hohe Abschlusskosten verrechnet und auf die ersten fünf Jahre verteilt. Und das sieht man hier. Trotz der Annahme, dass 7 Prozent Rendite an den Märkten erwirtschaftet werden, geht es fünf Jahre mal ordentlich nach unten. Die Kundin hätte nach fünf Jahren 5000 Euro Verlust. Und das nur bei einem 150 Euro Monatssparplan. Wir haben hier Fälle, wo Kunden auch 300 Euro sparen. Dann sind es 10.000 Euro Verlust. Das ist irre, was hier bezahlt wird. Und das ist für jeden Einzelnen ein Problem und wiederum für unsere Gesellschaft. Warum? Wir erleben es sehr häufig, dass Kunden auch zu uns kommen, die fünf Jahre diesen Sparplan schon besitzen und erst dann einmal ein bisschen... anfangen, sich Gedanken zu machen, warum bin ich im Minus? Viele schreiben den Verlust den Aktien zu. In dem Fall haben aber die Aktien keinen Verlust gemacht, sondern jährlich 7 Prozent Gewinn. Ich bin trotzdem 5.000 Euro im Minus und ich brauche 13 Jahre, 14 Jahre, bis der Verlust ausgeglichen ist. Einzig und allein Kosten für den Vertrieb von Banken, Versicherungen, selbstständigen Beratern, das bitte vermeiden. Da passiert Frust. Vieles, was wir in der Realität erleben, ist, dass die Leute dann sagen, da macht die Sparen eh keinen Sinn, wenn ich einen Verlust habe. Und sie lassen es wieder. Und uns geht gesellschaftlich verloren, diese Bereitschaft für später zu sparen, die für uns so wichtig ist. Für uns alle, weil wenn wir viele Leute haben mit Altersarmut und die gesetzliche Pensionsversicherung kann vielleicht nicht mehr alles so leisten, wie wir es heute gewohnt sind, dann haben wir ein erhöhtes Problem. Das heißt, für uns ist es allesamt wichtig, dass Menschen effizient sparen. Und das ist mit diesen Produkten nicht der Fall. Und das ist eine große Warnung. Bitte schaut auf die Kosten. Rechnet es nach, ihr könnt es bei uns nachrechnen, ihr könnt es nachrechnen lassen. Es gibt auch Produkte mit Provision, wo das verteilt ist und es gibt provisionsfreie Produkte, so wie es wir empfehlen. Hier nutzt man den Steuervorteil und man hat sehr geringe Kosten. Dadurch erziele ich bei dem gleichen Risiko wesentlich höhere Gewinne und das ist wichtig für einen vernünftigen Vermögensaufbau. Wenn man es langfristig in der Vergangenheit berechnet, macht sich das noch viel deutlicher bemerkbar. 150 Euro monatlich rückwärtsgerechnet in den letzten 40 Jahren. Was haben wir für tatsächliche Renditen erwirtschaftet? Wenn man es kostensteuereffizient gemacht hat und auf die richtigen Produkte geschaut hat, mit einem... 150 Euro Monatssparplan hätte man heute einen Gewinn von sage und schreibe 587.000 Euro, mit einem Provisionsprodukt nur 391.000 Euro. Und hätte man denselben Fonds in ein Online-Depot gelegt, dann hätte man nur 325.000 Euro Gewinn, weil hier die höhere Steuer zum Schlagen kommt. Fallbeispiel. Fallbeispiel 2, eine Familie, wieder Finanzplan gemacht. Man kann aber auch die Einnahmen, Ausgaben optimieren, Ziele definieren, das Investment nach Zeiträumen, Anlageklassen definieren. Hier ist es wichtig, bestehende Produkte prüfen und optimieren und auch für die Kindervorsorge entsprechend vorzusorgen. Man hat hier die Möglichkeit, mit der Genussphase wirklich ein passivens Einkommen zu generieren. Dieses Beispiel muss ich kurz erklären. Ich zahle wieder 150 Euro monatlich ein, aber nur für 30 Jahre. Das heißt, ich hätte 1976 gestartet und hätte bis 2006 eingezahlt, bis hier in etwa. Und dann hätte ich mir monatlich 2000 Euro entnommen ab dem 31. Jahr. Und die verlaufende Linie, die man hier sieht, ist das tatsächliche Kapital nach. Abzug der Entnahmen. Und da sieht man, das Kapital wird nicht weniger, weil die Gewinne entsprechend hoch sind, dass die Auszahlung gelingt. Das heißt, man lebt von den Gewinnen. Oder anders beschrieben, man hat einen Baum gepflanzt, man erntet jetzt die Früchte, aber man lässt den Baum stehen. Man fällt nicht den Baum, sondern der Baum bleibt stehen und man erntet nur die Früchte. Und das kann man als Familie, wenn man heute 35 ist und man hat noch 30 Jahre Zeit zum Sparen und dann kann man eine sehr schöne Rente genießen, ohne dass es Kapital verbraucht wird, wenn es kostensteuereffizient gemacht wird. Dasselbe kann man machen, wenn man für seine Kinder vorsorgen möchte. Das ist meiner Meinung nach die optimale finanzielle Sicherheit für die Kinder. Normalerweise leben wir alle miteinander aus Einkommen aus unserer Arbeit. Wenn einmal nicht alles so rund läuft in der Arbeit oder gesundheitlich irgendetwas passiert, dann hat man sehr schnell ein Problem. Wenn ich ein zweites Standbein habe, dass ich auch aus Kapitalvermögen regelmäßiges Einkommen generieren kann, dann ist es tatsächlich möglich, ist kein Hokuspokus, einfach Investition in einen. Ein Investmentfonds, der global investiert, ist ein reales Beispiel. Es ist der DWS Vermögensbildungsfonds I in einer kostensteueroptimierten Doppel-Nettopolizze. Also reales Beispiel, keine Fiktion, so wie man es heute machen könnte. Wenn man Provisionen bezahlt, bezahlen würde, kauft man denselben Fonds in einer steueroptimierten Fondspolizzen mit Provision. Habe ich einen Kostennachteil von circa 1,5 bis 2 Prozent, die Rechnung würde sich nicht mehr ausgehen, das Kapital wäre 2020 aufgebracht gewesen. Hätte ich denselben Fonds in einem Online-Depot gekauft, wäre das Kapital 2016 aufgebracht gewesen, aufgrund der ungünstigeren steuerlichen Situation. Hätte ich das Ganze in einem Hausbank-Depot mit höheren Kosten gekauft, wäre es noch früher ausgewiesen. Ich komme jetzt schon zum letzten Fallbeispiel, das ist der Hans. Ich habe den schon öfters hergezeigt. Der Hans ist 50 Jahre und will in 10 Jahren in den Ruhestand gehen. Er sagt, ich habe genug gearbeitet, möchte aber noch 10 Jahre natürlich machen, möchte aber dann mit 60 beginnen, ein bisschen mehr Zeit auf den Bergen zu verbringen. Und auch hier haben wir ein reales Beispiel. Ich habe zum Hans gesagt. Geh zu deiner Hausbank, du wirst da verschiedene Angebote einholen, nehme ich an, und er hat 100.000 Euro zur Verfügung für dieses Ziel. Und er ist zur Hausbank gegangen, hat sich ein Angebot geholt und wir haben das in unserer Software einfach hochgerechnet und haben gesagt, Hans, jetzt machen wir folgendes Beispiel, der Fonds hat begonnen 2008, den du da empfohlen bekommen hast von deiner Hausbank, was wäre gewesen, wenn du 2008 100.000 Euro also im Jahr 2008, 100.000 Euro investiert hättest, 10 Jahre lang liegen gelassen hättest, also bis 1.1.2019, und dann ab 1.1.2019 hättest du dir monatlich 2.500 Euro entnommen, dann wäre das Geld ausgewiesen 2024. Wäre sich nicht ausgegangen in der Größenordnung, hättest du einen ETF, einfach einen passiven Welt-ETF MSCI World, bei einem Online-Depot gekauft, hätte sich das wesentlich günstiger für dich entwickelt. Von 2008 bis 2019, Anfang 2019, hättest du mehr Kapital gehabt. Wir stehen heute hier, 2025. Für die Zukunft haben wir nur Hochrechnungen. Das heißt, wir verwenden hier in dem Zeitraum 2008 bis heute historische Ergebnisse und für die Zukunft eine Hochrechnung von 7 Prozent. Wäre das Kapital 2032 aus, würdest du das kostensteuereffizient mit den günstigsten Produkten, günstigsten Steuern, Fonds mit höchster Qualität, Clean Shares und ETFs, hättest du das so gemacht, dann hättest du heute ein Kapital von 500.000 Euro, obwohl du dir schon seit Jahren 2.500 Euro entnommen hättest und für die Zukunft bei 7 Prozent Renditannahme. könntest du wirklich von den Früchten leben. So riesengroß ist der Unterschied in der Produktwahl, deswegen mein Appell, schaut euch das bitte ganz, ganz genau an und beim nächsten Webinar zeige ich euch, wie wir das ganz genau machen, wie wir die Fonds auswählen, wie wir die Fondsportfolios zusammenstellen, wie wir die Produkte aussuchen. Und wir, ich darf auch das schon vorwegnehmen, wir werden auch noch im ersten Quartal 2026 beginnen mit einem eigenen Online-Depot. Neben der Doppel-Netto-Polizze wird es auch eine Depot-Lösung geben, alles provisionsfrei und wir überlegen sogar eine kleine Vermögensverwaltung. Das heißt, hier wird es einiges geben, speziell für den mittelfristigen Bereich. Wo kannst du hingehen zum Investieren? Derzeit hast du die Möglichkeiten, zu einem von 37.500 Beratern zu gehen. Die 37.500 Berater arbeiten großteils mit Provisionen. Das heißt, wenn du glaubst, Finanzberatung ist gratis, dann bezahlst du sehr viel über Provisionen dafür. Da gibt es Angestellte bei Banken, bei Versicherungen, Selbstständige, Agenten, aber auch frei unabhängige Vermögensberater und Versicherungsmakler. Und auf der anderen Seite gibt es Finfluencer und Online-Banken. Das heißt, dieser Bereich gewinnt stark, Gott sei Dank. Diese Seite finden wir sehr interessant. Also da gibt es wirklich sehr gute Quellen im Internet. Aber es gibt auch Gefahren, wo man aufpassen muss. Das Problem oder die Herausforderung auf dieser Seite ist, hier bin ich kostenmäßig sehr günstig unterwegs, aber man hat halt nicht die individuelle persönliche Beratung und Hilfestellung, wenn man etwas braucht, wenn man Fragen hat, wenn man sagt, ich bin mir jetzt nicht sicher, kaufe ich das oder das? oder wie verhalte ich mich jetzt am besten. Und diese Lücke schließen wir, deswegen haben wir fynup gegründet. Wir bieten digitalisierte Honorarberatung. Wir machen alles online. Wir machen sehr viel, wie es Finfluencer auch machen. Wir machen Podcasts, wir machen Online-Webinare kostenfrei. Viele Informationen über Artikeln. Wir haben eigene Rechner zum Prüfen und zum Investieren, wo man sehr viel berechnen kann. Aber wir bieten auch zusätzlich eine individuelle, persönliche Honorarberatung. Und das sehr transparent auf Honorarbasis. Das ist immer transparenter und günstiger wird es für euch, weil wir einen sehr hohen Digitalisierungsgrad haben. Das heißt, digitalisierte Honorarberatung ist das Zauberwort, das Beste aus beiden Welten und so könnt ihr fynup nutzen und eure Finanzen vielleicht mit unserer Unterstützung optimieren und besser machen. Und damit bin ich beim nächsten Webinar. Im nächsten Webinar geht es um das perfekte Finanzsetup am Dienstag, dem 24. Februar, wieder um 19 Uhr. Hier geht es darum, wir schauen hinter die Kulissen, du erfährst exklusiv, nach welchen Kriterien wir Rendite-starke Fondsportfolios zusammenstellen. Wir arbeiten am liebsten mit passiven ETFs, aber auch mit aktiven, provisionsfreien Clean Shares. Um selektiver am Markt agieren zu können, die Rückrechnungen zeigen oder die tatsächlichen Ergebnisse der letzten Jahre zeigen, dass wir damit eine Outperformance, also eine Mehrrendite von rund einem Prozent generieren können. Wie wir das machen, wie wir zu diesen Entscheidungen kommen und so weiter, das zeigen wir beim nächsten Mal. Die Wissenschaft trifft Praxis. Das heißt, wir arbeiten sehr stark mit mathematischen Modellen, aber nicht nur. Wir sind der Meinung, dass wir uns nicht nur auf die Wissenschaft hier verlassen müssen. Das wäre zu blindes Vertrauen. Wir müssen schon ein bisschen auch mit Hausverstand drauf schauen. Und mehr Netto vom Brutto, wie wir in Summe einfach mehr Ertrag für euch erzielen können, indem wir die richtige Produkt-Anlage-Kombination passend zu dem jeweiligen Ziel finden. Und wenn es zeitlich ausgeht, dann werden wir euch vielleicht schon unser Online-Depot-Lösung vorstellen können. Schauen wir mal, das weiß ich selber noch nicht genau, wie sich das in den nächsten vier Wochen ausgeht. Vielen Dank für euer Interesse und fürs Dabeisein und alles Gute und vielleicht bis bald oder bis zum nächsten Mal. Servus.

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Autor: Wolfgang Staudinger

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