Dein Finanzplan: Grundlage deines Erfolgs
Finanzplan verstehen: Nimm dir 8 Minuten Zeit
Wenn du eine Stadt besichtigst, die du nicht kennst, navigierst du mit Google-Maps. Damit du weißt, welche Richtung du gehen musst, ist eine Standortbestimmung genauso wichtig wie ein festgelegtes Ziel. Eine gute App zeigt dir den besten Weg. Genauso zeigt dir ein guter Finanzplan, was zu tun ist, damit du deine Finanzziele bestmöglich erreichst.
In diesem kurzen Video erfährst du
- warum du einen Finanzplan benötigst und was er können muss
- warum bestehende Produkte zu deinen Zielen passen müssen
- wie dir fynup bei deiner Planung und Umsetzung hilft
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Der fynup-Finanzplan macht es einfach
Der fynup-Finanzplan macht's einfach für dich. Es sind nur 3 Schritte:
- Standortbestimmung: Status Quo erheben, Ausgaben prüfen und bereinigen.
- Ziel definieren: Ziele definieren, in 3 Zeiträume und nach Priorität teilen.
- Starten: Handlungsbedarf erkennen und nach Plan umsetzen.
1. Standortbestimmung
Ein wichtiger erster Schritt ist einen Überblick über deine Finanzen zu erhalten. Starte am Besten mit dem fynup-Finanzplan (hilfreiches Excel-Sheet) und erhebe deinen Status Quo, indem du deine Einnahmen/Ausgaben, sowie Vermögen/Verbindlichkeiten gegenüberstellst. Du definierst deine Ziele und bekommst Überblick über deine Finanzen.
Prüfe und bereinige unnötige Ausgaben:
Prüfe deine Ausgaben auf Einsparungspotential. Teile die Ausgaben dazu in 3 Bereiche. Im ersten Bereich notierst du die Ausgaben, die du keinesfalls vermeiden kannst, im dritten Bereich diejenigen, die du einfach vermeiden kannst und im zweiten Bereich diejenigen, bei denen du unschlüssig bist. Am Ende übertrage den Bereich 2 in den Bereich 3 und prüfe 3 Monate lang, ob du dich damit wohlfühlst. Wenn ja, hast du enormes Einsparungspotential entdeckt.
Vermeide jedenfalls alle Arten von Konsumkrediten! Schulden für Konsum sind das pure Gift für einen erfolgreichen Vermögensaufbau. Falls du bei einem der zahlreichen, verlockenden Angebote bereits "schwach geworden" bist: Konzentriere dich zuerst darauf, diese Schulden schnellstmöglich abzubauen. Ein KFZ-Leasing zählt als Privatperson ebenfalls als Konsumkredit, daher solltest du auch das vermeiden. Für einen Immobilien-Kauf ist ein Kredit meist unumgänglich und ok.
2. Zielbestimmung
Definiere deine Ziele, teile in 3 Zeiträume und nach Priorität
Es ist wichtig, dass du deine Ziele tatsächlich formulierst, damit wird alles klarer und du kannst dich selbst prüfen, ob du deine Ziele einhältst. Die Unterteilung in 3 Zeiträume hilft dir, deine Chance-Risiko-Bereitschaft besser festzulegen (siehe Stufe 2 der 4 Stufen der Geldanlage). Unterteile in diese 3 Zeiträume:
- Kurzfristig (bis 5 Jahre): Du solltest einen Finanzpolster von 3 bis 6 Monatsgehältern haben, damit du immer liquide bleibst, um jede Art von Konsumkredit zu vermeiden. Achte bei der Liquiditätsreserve und beim Ansparen für kurzfristige Ziele auf Stabilität (geringes Wertschwankungsrisiko), Rendite ist unwichtig.
- Mittelfristig (5 bis 10/15 Jahre): Der Vermögensaufbau für den Kauf einer Immobilie, eines Autos oder für die Kosten einer Weltreise sind am schwierigsten, weil du zu einem bestimmten Zeitpunkt das Ersparte auf einmal benötigst und diese Ziele meist innerhalb der nächsten 15 Jahre verwirklicht werden möchten. Deshalb sollst du kein großes Wertschwankungsrisiko eingehen, trotzdem versuchen zumindest den Inflationsverlust auszugleichen.
- Langfristig (ab 10/15 Jahre): Für den langfristigen Vermögensaufbau kannst du die Parameter Rendite und Zeit am Besten nutzen und reale Gewinne einfahren. Deine Netto-Rendite kannst du mit 2 Faktoren beeinflussen: Mit der Wahl der Anlageklasse (Anleihen oder Aktien) und durch Reduktion der Kosten.
Unterteile deine Ziele zudem nach Priorität
Welche Ziele fallen in die Kategorie "Must have" und welche unter "Nice to have". Kurz- und mittelfristige Ziele, wie längere Urlaube oder ein höherwertiger Sportartikel sind reizvoll. Überlege dir aber, welche Priorität die einzelnen Ziele für dich tatsächlich haben. Wäge dabei die potentielle Altersarmut ab und nimm dieses Thema ernst. Gerade dann, wenn du noch jünger bist, da du bei langen Zeiträumen mit geringem Einsatz viel erreichen kannst. Lies dazu den Artikel Die Grenzen des staatlichen Pensionssystems.
3. Finanzplan mit Strategie umsetzten
Nachdem du deinen Status Quo (Einnahmen/Ausgaben, Vermögen/Verbindlichkeiten) bestimmt und deine Ziele definiert hast, wirst du in der Regel den Handlungsbedarf erkennen. Du siehst auf einen Blick, ob Produkte zu deinen Zielen passen oder ob du Finanzprodukte ohne definierten Zielen hast.
Fast immer sehen wir, dass die Vermögensstruktur einseitig ist. Du erkennst anhand des Finanzplans, welche Produkte ähnlich oder sogar gleich sind und mehrere gleiche Produkte keinen Mehrwert bringen.
Mit dem fynup-Finanzplan kannst deinen Finanzplan mit Strategie umsetzen. Mit einem guten Plan - und guten Produkten mit höchster Qualität und geringsten Kosten und Steuern - erreichst du deine Ziele am besten.
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