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Dir wird später ziemlich sicher Geld fehlen. Wie viel das sein wird und was du jetzt dagegen tun kannst, habe ich Finanzprofi Wolfgang gefragt. Und er erklärt uns, wie du deine Pensionslücke berechnen und schließen kannst. Es geht um dein Geld. Schau dir das an. Praktisch veranlagt. Der Podcast für alle, die Finanzen lieber selber machen. Mit praktischen Veranlagungstipps aus der Veranlagungspraxis. Hallo, mein Name ist Michael. Ich stelle stellvertretend für dich, für euch alle möglichen und unmöglichen Fragen zum Thema Geld und Geldanlage. Und unser Finanzprofi Wolfgang liefert schlaue Antworten aus der Praxis.
Ja, ich versuche es zumindest, damit du deine Finanzen optimieren kannst und dir einfach mehr Geld bleibt.
Wir arbeiten beide für fynup, den Marktvergleich für Geldanlage in Österreich, und haben daher wirklich Einblick und Überblick. Unser Thema heute: So kannst du deine Pensionslücke berechnen und schließen. Was ist das überhaupt, eine Pensionslücke, und wieso hat jeder eine eigene?
Ja, es ist so, Michi, in Österreich gibt es im Prinzip drei Quellen, wie man Pension beziehen kann. Die bekannteste oder die verpflichtende ist die staatliche Pension. Das heißt, jeder Arbeitnehmer und jede Arbeitnehmerin bezahlt verpflichtend Beiträge in die Pensionskasse und bekommt dann, wenn er oder sie in Pension geht, von diesen Beitragszahlungen quasi wieder eine Pension ausbezahlt. Wobei es wichtig ist zu wissen, dass man hier nicht für sich selber eine Ansparung macht, sondern nur quasi ein Recht ausgelöst wird, weil tatsächlich bezahlen die Erwerbstätigen heute die Pensionen derjenigen, die heute in Pension sind. Und wenn wir in Pension sind, dann bezahlen das die dann Erwerbstätigen. Man spricht hier von einem sogenannten Umlageverfahren. Bemessen wird die Höhe der Pension aufgrund der Höhe der Beiträge, die man geleistet hat, und der Dauer der Beitragszahlungen. Und so errechnen sie dann am Pensionskonto den Pensionsanspruch.
Und da gibt es noch mehr. Also es gibt nicht nur die staatliche, sondern auch noch die Mitarbeitervorsorge. Genau. Abfertigung war. Also Abfertigung neu, glaube ich, heißt das, oder?
Die Abfertigung alt war damals so, dass man bis zu zwölf Monatsgehälter vom Letztbezug bekommen hat, wenn man in Pension geht. Das ist dann in der Schüssel-Grassner-Regierung kurz nach 2000 geändert worden in die verpflichtende Mitarbeitervorsorgekasse. Da werden dann 1,36 Prozent, glaube ich, bitte nicht festnageln, aber ein bisschen über ein Prozent vom Lohn abgezogen und in eine Mitarbeitervorsorgekasse gelegt. Man kann wählen zwischen vier oder fünf verschiedenen Mitarbeitervorsorgekassen. Das ist kein großer Unterschied, welche man wählt. Und dann wird hier am Kapitalmarkt Geld veranlagt mit relativ wenig Renditeerwartung. Und da bekommt man dann auch ein bisschen was am Ende. Und dann gibt es noch die dritte Säule, das ist dann die private Pensionsvorsorge. Mit der privaten Pensionsvorsorge ist man flexibel, das kann man machen, muss man nicht, aber die ist eben am besten geeignet, um eine eventuelle Lücke, wie du schon angesprochen hast, Michi, dann eben zu schließen.
Und diese private Vorsorge, die muss ich aber selber machen, also es passiert nichts von selbst, da muss ich aktiv was machen.
So ist es, genau.
Warum lohnt sich jetzt das, so eine aktiv private Pensionsvorsorge zu starten?
Wir haben im Prinzip einmal drei Hauptfakten, die man sich anschauen sollte. Im Jahr 1970 ist ein durchschnittlicher Pensionist mit 62 Jahren in Pension gegangen. Die Lebenserwartung war damals knapp 70 Jahre. Das heißt, ein durchschnittlicher Pensionist hat damals circa 8 Jahre in der Pension verbracht.
Das klingt aber nach einer kurzen Pension.
War eine kurze Pension damals? 1970 tatsächlich.
Also mit 62 im Durchschnitt in Pension gegangen und mit 70 durchschnittlich aus der Pension wieder verabschiedet.
Genau, durchschnittlich. 2024 war die Situation so, dass das durchschnittliche Pensionsantrittsalter sogar bei 61,1 Jahren war.
Weniger, also man ist früher in Pension gegangen.
Man ist sogar durchschnittlich früher in Pension gegangen.
Entschuldigung, man geht jetzt früher in Pension als 1970 im Durchschnitt.
Absolut. Es ist zwar das gesetzliche Pensionsantrittsalter jetzt 65, aber das faktische Pensionsantrittsalter lag 2024 bei 61,1 Jahren und das war 1970 bei 62,1 Jahren. Das heißt, man ist tatsächlich 2024 im Durchschnitt früher in Pension gegangen als 1970. Dankenswerterweise ist die Lebenserwartung auf 81,4 Jahre gestiegen. Das heißt, man ist jetzt, also 2024, 20 Jahre lang in Pension. Also 1970 8 Jahre in Pension, 2024 20 Jahre in Pension. Dadurch steigt die Anzahl der Pensionisten stark an. Und wir haben vorher gehört, wir haben ein Umlageverfahren im gesetzlichen Pensionssystem, Erwerbstätige bezahlen. Weil wir älter werden, aber nicht länger arbeiten, haben wir viel mehr Pensionisten. Und das führt uns direkt zum zweiten Fakt. Der zweite Fakt ist eben, dass die demografische Entwicklung leider das System nicht unbedingt unterstützt. Das heißt, wir haben, weil auch die Leute länger leben, einfach immer mehr Leute in der Pension. Wir haben aber schwächere Geburtenraten. Das heißt, es kommen weniger Erwerbstätige hinten nach. Und wenn man das jetzt vereinfacht darstellt, haben wir 1985 ungefähr vier Erwerbstätige gehabt, die einen Pensionisten haben finanzieren müssen. 2025 haben wir das Verhältnis 3 zu 1.
Also drei Erwerbstätige finanzieren einen Pensionisten oder eine Pensionistin? Genau.
Und 2040, das kann man auch schon sehr genau errechnen, wird das Verhältnis nochmal 2 zu 1 sein. Das heißt, die Abgaben von zwei Erwerbstätigen sollten die Pension eines Pensionisten finanzieren. Und das ist natürlich schon eine Ansage.
Es wird eng. Es wird eng. Das heißt, weniger Leute zahlen mehr, die in Pension sind und die sind auch noch länger in Pension.
Genau. Das war der zweite Fakt. Und dann gibt es noch einen dritten Fakt, weil dann sagt man, ja gut, aber der Staat, der wird mich schon nicht fallen lassen, der wird schon dafür sorgen, dass das alles passt. Da haben wir aber jetzt schon die Situation, also 2024, 2025 haben wir schon die Situation, dass der Staat schon in das System zuschießt. Normalerweise sollte sich dieses Pensionssystem selbst finanzieren, wie wir vorher gesagt haben, im Umlageverfahren. Erwerbstätige finanzieren Pensionisten. Weil die Pensionisten immer länger leben, hinten weniger nachkommen, geht sich das System jetzt schon nicht mehr aus. Das heißt, 25% der Staatsausgaben werden derzeit schon verwendet für die Finanzierung des Pensionssystems.
25% der gesamten Staatsausgaben?
25 Prozent der gesamten Staatsausgaben werden jetzt schon verwendet für die Bezahlung oder für die Stopfen der Löcher im Pensionssystem, wenn man so möchte. Und das fordert den Staat, den Staatshaushalt heute schon. Und wie gesagt, wir sind heute bei dem Verhältnis 3 zu 1, wie ich vorher gesagt habe. Wir werden dann 2040 in dieses Verhältnis 2 zu 1 gehen. Die Beiträge kann man aber nicht mehr stärker erhöhen. Da sind wir in Österreich, wir haben die höchsten Sozialausgaben. Da kann man nicht mehr sehr viel machen. Pensionen kürzen ist auch nicht unbedingt das, was die Leute so wünschen. Und der Staat, der kann aber nicht nur mehr zuschießen, weil die Staatsverschuldung ohnehin schon exorbitant hoch ist. Wir wissen, wir haben ein steigendes Defizit, das heißt steigende Staatsverschuldung und die jährliche Neuverschuldung ist auch wesentlich höher als wie eigentlich in den Maastricht-Kriterien erlaubt. Deswegen haben wir ja auch dieses Defizitverfahren in Österreich. Das heißt, das sind drei Fakten, die dafür sprechen, dass man davon ausgehen sollte, dass man einen Teil seiner Pensionsversorgung selbst versorgen soll, weil ziemlich sicher oder augenscheinlich eine Lücke entstehen wird.
Was ist jetzt genau diese Lücke? Das haben wir noch nicht besprochen. Was heißt die Lücke? Ist das, was dir fehlt, zu dem, was du brauchst, oder wie?
Naja, schau, du verdienst zum Beispiel jetzt, machen wir es einfach, 2000 Euro netto und du bekommst dann auf einmal eine Pension von 1300 Euro, hast 700 Euro weniger monatlich. Wenn du eine Mietwohnung hast und die Mietwohnung kostet Hausnummer 800 Euro.
Die wird dann nicht billiger in der Pension?
Ja, wenn es die gleiche Wohnung sein soll, wird es wahrscheinlich nicht billiger, sondern vielleicht sogar teurer, je nachdem. Die Inflation ist ja auch noch ein wichtiges Thema, das man irgendwo berücksichtigen muss. Das heißt, wir haben in Österreich auch noch die Situation, dass wir derzeit eine Inflationsrate von 4%, also wesentlich höher als im EU-Schnitt. Das heißt steigende Lebensmittelpreise, steigende Wohnungspreise, steigende Betriebskosten. Und wenn da die Pensionserhöhungen nicht Schritt halten, dann wird die Lücke immer noch größer. Das ist ein ganz wesentliches Thema. Einmal in einem Beispiel durchgerechnet, ich habe 2000 Euro vorher netto verdient, habe eine Wohnung, die mir 800 Euro kostet, dann habe ich noch die Betriebskosten und plötzlich habe ich nur mehr 1300 Euro zur Verfügung. Wenn sich das dann ausgehen sollte, dann heißt es, ich hätte mir vorher monatlich 700 Euro ersparen können. Wenn man sich die 700 Euro monatlich nicht gespart hat, dann weiß man, dass man mit dieser Lücke, die dann entsteht, den Gürtel enger schnallen muss.
Also die Pensionslücke ist per Definition das, was dir fehlt von der Pension zu dem, was du brauchst für deinen Lebensstandard.
Man kann es beziehen auf zwei Bezugspunkte. Also ursächlich wird es einmal bezogen auf das vorhergehende Nettogehalt. Das heißt, wenn ich 2000 Euro netto verdient habe und dann habe ich eine Nettopension, weil auch von den Pensionen habe ich auch Abgaben zu leisten, von der Bruttopension. Entscheidend für den Konsumenten ist immer die Netto. Das heißt, ich habe vorher 2000 Euro Netto verdient, dann verdiene ich plötzlich nur mehr 1300, dann habe ich eine Pensionslücke von 700 Euro.
Und die muss ich stopfen? Wie kann ich das stopfen?
Genau, die muss ich nicht stopfen, aber wenn ich meinen Lebensstandard erhalten möchte, dann sollte ich zumindest einen Teil davon. 100% ist eh oft gar nicht möglich, aber dann sollte ich zumindest einen Teil davon stopfen. Und möglich ist es, dass ich halt vorher von den 2.000 Euro netto vielleicht 200 Euro auf die Seite lege, damit dann die Pensionslücke nicht 1.300 ist, sondern vielleicht, dass ich mit der Zusatzpension dann Hausnummer auf 1.700 komme, dann habe ich vorher 1.800 Euro netto gehabt und dann habe ich in der Pension 1.700 netto und somit habe ich dann kann ich mir den Lebensstandard erhalten.
Jetzt hat ja wahrscheinlich jeder eine unterschiedlich große Pensionslücke. Die Leute verdienen unterschiedlich. Manche haben längere oder kürzere Beitragszeiten, je nachdem, ob sie Betreuungspflichten haben oder nicht. Die Frauen sind natürlich wie immer benachteiligt. Wie finde ich jetzt raus, wie groß meine persönliche Pensionslücke wirklich ist?
Genau, da gibt es Gott sei Dank bei der Pensionsversicherung mittlerweile kann man die mögliche Pension oder die berechnete Pension auf Basis der derzeitigen Beiträge und der noch zu arbeitenden Zeit, kann man sich die zu erwartende Pension, die Bruttopension berechnen lassen.
Also wirklich die eigene?
Die eigene, die ganz konkrete, genau, da kann man mit der, wenn man geht auf die Pensionsversicherung, auf die Website von der Pensionsversicherung, da kann man nachher einen Pensionskontoauszug anfordern. Mit der ID Austria geht das alles online, ansonsten gibt es da auch einfach die Seite besuchen, da gibt es dann auch Alternativwege, da kann man auch direkt hinfahren.
Link dazu stellen wir natürlich in die Beschreibung.
Man kann sich auf alle Fälle die eigene erwartete Pension auf Basis der bisherigen geleisteten und der Beitragszeiten und unter der Annahme von gleichen weiterführenden Einkünften bis zum gesetzlichen Pensionsantrittsalter kann man sich die zu erwartende Pension errechnen lassen. Wichtig ist, wir haben es vorher schon einmal ganz kurz gehabt, die Inflation immer mit berücksichtigen. Das heißt, wenn ich heute 2000 Euro an Rente erwarte, und ich 3% Inflation annehme, dann habe ich bei 3% Inflation in 24 Jahren ist die Rente nur mehr halb so viel wert. Das heißt, weil die Kosten doppelt so hoch gestiegen sind. Das ist so eine Berechnung, 3% 24 Jahre habe ich die doppelten Kosten. Also eine Mietwohnung, die heute 1000 Euro kostet, wird in 24 Jahren unter der Annahme von 3% Inflation 2000 Euro kosten. Ein Wurstsemmel, das heute vielleicht 2 Euro kostet, dann 4 Euro und so weiter.
Also das muss ich mitbedenken.
Genau, ich sollte es einfach mitbedenken, dass das, was heute auf dem Pensionskontoauszug steht, dass das noch nicht Inflationsbereinigt ist und dass ich durch die Inflation das wahrscheinlich nicht verbessern werde.
Jetzt habe ich meinen Pensionskontoauszug oder meinen Stand ermittelt mit der ID Austria am besten online. Link folgen. Das ist am einfachsten. Und da sieht man übrigens auch, man kann früher gehen, dann kriegt man weniger, man kann später gehen, dann kriegt man ein bisschen mehr. Also Details. Wirklich gut gemacht. Was brauche ich noch?
Ja, und für die Berechnung der Pensionslücke brauche ich dann das derzeitige Jahresbruttoeinkommen, das Geburtsdatum und dann kann man sich errechnen lassen mit dem Stand des Pensionskontoauszugs, den ich bekomme von der Pensionsversicherung, kann man sich dann die Pensionslücke genau berechnen lassen. Da gibt es mehrere Anbieter. Einer davon ist bei uns, bei fynup. Da haben wir eine eigene Seite für die Pensionslückenberechnung. Und dann sehe ich, wie groß meine Lücke netto sein wird. Bitte wirklich immer berücksichtigen, alle Kosten und Steuern abziehen, damit man dann auch die Nettolücke erkennt.
Und was ist jetzt bei unserer Pensionslückenberechnung anders oder vielleicht sogar besser als bei anderen?
Das Entscheidende ist ja immer, ein Problem zu sehen ist das eine, aber die Lösung zu erkennen, das ist ja das Wichtige. Und genau das ist das Besondere bei unserem Pensionslückenrechner, dass wir nicht nur die Pensionslücke zeigen, sondern schon ganz konkret zeigen, wie du sie schließen kannst. Und wie du diese Pensionslücke schließen kannst, ist brutal unterschiedlich, eben in der Wahl der Qualität des Produktes. Ein kurzes Beispiel bei uns auf der Website. Anna ist 29 und hat eine Pensionslücke von 755 Euro im Monat zum Erwarten. Die kann es heute schließen mit einem provisionsfreien Produkt, mit einer sogenannten Doppel-Netto-Polizze, mit knapp 90 Euro Aufwand im Monat. Wenn sie dasselbe macht mit einer Provisionspolizze zahlt sie das Doppelte, ca. 180 Euro im Monat. Und wenn sie auf Garantieprodukte setzt, weil sie sagt, Garantie ist ja das Allerwichtigste, dann kostet sie das Vierfache, das sind dann 360 Euro in etwa.
Da kommt genau das Gleiche raus. Also ich zahle im Monat entweder 360 Euro und stopfe meine Lücke von 755 Euro später oder ich zahle 87.
Genau. Garantien gibt es im Leben sowieso keine. Da muss man schon ein bisschen im Detail differenzieren, weil das eine ist ein Garantieprodukt, wo man den nominellen Wert garantiert bekommt und die anderen Produkte mit den 180 bzw. mit den 90 Euro im Monat, die haben keine Garantie. Man muss nur bei der Garantie immer wissen, was ist wirklich garantiert und was kann niemand garantieren. Niemand kann garantieren die Renditen, die Inflationshöhe und wie sich einfach alles entwickelt, also alle zugrunde liegenden Parameter. Aber wenn ich auf der Vergangenheit der letzten 50 Jahren die Hochrechnungen für die Zukunft mache, also wirklich valide Daten verwende, auf günstige Produkte mit hoher Qualität setze, dann kann ich das tatsächlich mit 90 Euro erledigen, das Thema. Wenn alles so läuft wie in den letzten 50 Jahren und manche sagen dann, ja, wir haben aber jetzt andere Herausforderungen als in den letzten 50 Jahren, da möchte ich nur daran erinnern, wir haben auch in den letzten 50 Jahren ordentlich viele Probleme gehabt und die wird es auch immer wieder geben, aber ich bin da zuversichtlich, dass die wieder auch gelöst werden. Aber da will ich jetzt gar nicht zu sehr ins Detail eingehen. Das Wichtige ist, dass wir einfach hier wirklich ganz brutale Unterschiede haben, wie man die Lösung, wie einem die Lösung gelingt und das ist das Besondere bei unserem Pensionslückenrechner.
Und den kann wirklich jeder ausprobieren. Es ist ganz einfach. Die Domain ist auch so leicht, also diese Internetadresse ist auch so leicht zu merken. Heißt deinepension.jetzt. Wir verlinken es natürlich auch unten. Das wäre für alle in der Gesellschaft gut, wenn sie es einfach ausprobieren. Also ich rate dir, lieber Zuhörer, liebe Zuhörerin, probiere es aus. Schau, wie groß deine Lücke ist, wie einfach sie vielleicht zu schließen wäre. Dann hätte jeder was davon in der Gesellschaft. Wir würden unser Pensionssystem ein bisschen entlasten, oder? Wie würdest du den gesellschaftlichen Aspekt sehen? Also das ist eigentlich aufgelegt bei dem Fall.
Ja, du kannst auf die Politik warten oder darauf vertrauen, dass eh alles passt oder das Problem wirklich angreifen und das Problem selbst beseitigen. Und das geht jetzt sehr einfach und je früher, desto besser.
Genau. Kürzer könnte ich es auch nicht sagen. Man kann ewig darauf warten, dass etwas passiert und sich dann in der Pension wundern oder einfach das Thema selbst in die Hand nehmen. Ich glaube, das ist gescheiter. Da hätte jeder in der Community was davon. Also probiert es aus. Apropos Community. Wir haben natürlich eine Frage. Ich habe sie vorbereitet. Ab wann lohnt es sich überhaupt, die Pensionslücke zu berechnen und was, sehr guter Punkt, was, wenn ich spät dran bin? Also ich nehme an, Sie, die Dame, meint, wenn sie so alt ist wie wir vielleicht.
Genau. Je früher, desto besser, haben wir vorher schon gesagt, aber die Vergangenheit kann ich nicht verändern. Der beste Zeitpunkt, um etwas zu verändern, ist jetzt und egal wie alt man ist, es ist immer möglich, etwas zu verbessern. Eines ist nämlich auch ganz wichtig, bei der ganzen Thematik zählt nicht nur die Zeit bis zur Pension, sondern auch in der Pension, was macht man dann? Wir reden hier von der Genussphase. Das heißt, wenn ich heute 55 Jahre alt bin, habe ich vielleicht noch 10 Jahre, bis ich in Pension gehe. Also 10 Jahre eine Sparphase. Aber ich bin dann hoffentlich vielleicht bis zum 90., 95. Lebensjahr in der Pension. Das heißt, ich habe in Summe vielleicht noch immer 40 Jahre vor mir. Und deswegen ist es auch für einen 55-Jährigen oder auch für einen 60-Jährigen immer noch wert, die Situation zu prüfen, zu analysieren und schauen, ob es Optimierungspotenzial gibt. Meistens gibt es es.
Also der Check auf deine Pensionpunkt jetzt lohnt sich praktisch immer. Apropos, fehlt eigentlich nur noch ein praktischer Tipp der Woche.
Also erstens ist die Empfehlung, hol da einfach den aktuellen Pensionskontostand, berechne deine Pensionslücke und schau, wie hoch die ist. Und wenn du sie stopfst, dann mach sie mit einem Produkt, das kosteneffizient ist, das qualitativ hochwertig ist, weil du kannst da unheimlich viel Geld ersparen oder mit dem gleichen Aufwand viel mehr für dich rausholen.
Das war wirklich heute eine sehr, sehr praktische Folge mit einem ganz praktischen Anwendungstipp, den du gleich machen kannst und der sich wirklich für dich lohnen wird. Ziemlich sicher. Was sie für uns lohnen würde, ist ein Like und natürlich auch ein Abo, weil es hilft uns mit dem Algorithmus, dass möglichst viele Leute davon erfahren, dass man jetzt einen Pensionskontoauszug sich holen kann und selber rechnen kann, wie hoch die Lücke ist und wie man sich schließen kann. Ja, das würde uns sehr freuen. Und wenn du abonnierst, bist du auch nächste Woche wieder dabei, was uns auch sehr freuen wird. Und jetzt halte dich gar nicht mehr auf. Am besten gleich ausprobieren. Und wir hören uns dann nächste Woche wieder. Ciao, Baba.
Servus.
Praktisch veranlagt. Der Podcast für alle, die Finanzen lieber selber machen.