Sparbuch war gestern: 5 bessere Alternativen vom Experten

Krisen, Umbrüche, Ungewissheit – wie bringst du dein Geld jetzt in Sicherheit? Finanzprofi Wolfgang verrät uns, warum du jetzt Alternativen zum Sparbuch brauchst – und warum er deshalb gerade von einem TV-Interview zum nächsten unterwegs ist.

Podcast-Aufzeichnung

Podcast-Aufzeichnung vom 10. Februar 2026

Die wichtigsten Punkte dieses Podcasts

Sparbuch vs. Alternativen
  • Sparbuch:
  • Zinsen: Derzeit keine oder minimale Zinsen.
  • Inflation: Bei 3% Inflation verliert das Geld in 24 Jahren die Hälfte seines Wertes.
  • Scheinbare Stabilität: Täuscht über den realen Wertverlust hinweg.
Alternativen zum Sparbuch

Staatsanleihen und Anleihen:

  • Sicherheit: Allgemein als sicher angesehen, aber Staaten bauen permanent Schulden auf.
  • Beispiel: Österreich 2024 über 20 Milliarden Euro neue Schulden.

Aktien, Aktienfonds, ETFs:

  • Unternehmen: Investition in gewinnbringende Unternehmen.
  • Beispiele: Apple, Allianz, Mercedes, VW.
  • Langfristige Sicherheit: Unternehmen müssen Gewinne machen, im Gegensatz zu Staaten.
  • Vergleich: Unternehmen sind wie das Herz im Wirtschaftskreislauf, Geld ist die Variable.
  • Rendite: Langfristig 8-10% Rendite, sicherer Inflationsschutz.
  • Zeitraum: 85% der Jahre sind positiv, Verluste werden in 15 Jahren ausgeglichen.

Edelmetalle (Gold):

  • Goldpreis: Starke Schwankungen, aber langfristiger Anstieg.
  • Geldsystem: Gold als Spiegel des Geldsystems, zeigt Unsicherheiten.
  • Prognosen: Kurzfristige Prognosen sind schwierig, langfristig steigend.

Bitcoin:

  • Ähnlichkeit zu Gold: Auch starke Schwankungen, aber langfristig steigend.
  • Weitere Informationen: Verlinkte Bitcoin-Folgen in der Beschreibung.

Immobilien (Kaufen vs. Mieten):

  • Mathematik: Exakte Wissenschaft, aber kleine Parameteränderungen führen zu großen Unterschieden.
  • Regionale Unterschiede: Immobilienpreissteigerungen variieren stark je nach Region.
  • Fehlerquellen: Durchschnittswerte sind oft irreführend.
Medienpräsenz und Experten-Talk
  • Pragmaticus Titelstory: Artikel über Alternativen zum Sparbuch.
  • ServusTV: Live-Interview und intensive Aufzeichnung für Servus am Abend.
  • Experten-Talk: Professionelle Aufzeichnung im Wiener Studio, keine Pausen, live gesendet.
  • Weitere Medien: ORF, Gewinn, und andere Medien haben ebenfalls Interesse gezeigt.
Inflation und Geldsystem
  • Inflation: Durchschnittlich über 3% seit 1970, wahre Inflation könnte höher sein.
  • Geldsystem: Permanentes Geld drucken führt zu Unsicherheiten und steigender Inflation.
  • Europäische Zentralbank: Ziel ist 2% Inflation, aber tatsächliche Inflation könnte höher sein.
Weitere Ressourcen
  • Webinar: "Wenn Gold Alarm schlägt" auf YouTube.
  • Buch: Gerd Kammer über Kaufen vs. Mieten.
  • Links: Weitere Informationen und Folgen zu Bitcoin in der Beschreibung.
Fazit
  • Finanzwissen: Wichtig für jeden Einzelnen und die Gesellschaft.
  • Alternativen: Staatsanleihen, Aktien, Gold, Bitcoin, Immobilien.
  • Langfristige Sicherheit: Unternehmen und Edelmetalle bieten langfristige Sicherheit.
  • Medienpräsenz: Wachsende Nachfrage nach Finanzexpertise in den Medien.

Transkript zum Nachlesen und Suchen

Krisen, Umbrüche, Ungewissheit. Wie bringst du dein Geld jetzt in Sicherheit? Das habe ich Finanzprofi Wolfgang gefragt, und er verrät uns, warum du jetzt Alternativen zum Sparbuch brauchst. Und warum er deshalb jetzt gerade von einem TV-Interview zum nächsten unterwegs ist. Es geht um dein Geld. Schau dir das an. Praktisch veranlagt. Der Podcast für alle, die Finanzen lieber selber machen. Mit praktischen Veranlagungstipps aus der Veranlagungspraxis. Hallo, ich bin hier mit Finanzexperte Wolfgang von fynup.

Servus.

Den treuen Fans ist es vielleicht aufgefallen, wir hatten eine kleine Pause.

Ja, aus gutem Grund, wie wir dann hören.

Ja, und begonnen hat es mit der Pragmaticus Titelstory. So bringen sie ihr Geld in Sicherheit. Da hast du für einen Artikel dafür geschrieben, fünf Alternativen zum Sparbuch. Und dann ist es etwas eskaliert, aber dazu später. Zuerst, warum dieser Artikel?

Ja, also ich bin sehr froh, dass sich Pragmaticus, diese renommierte Zeitschrift, mit dem Thema Geld und Geldanlage beschäftigt. Ich habe öfters gehört im Zuge des Interviews, normalerweise ist es ja so, dass Herr und Frau Österreicher wenig über Geld reden. Über Geld spricht man nicht. Und jetzt spricht man über Geld und da bin ich sehr glücklich darüber, weil es ganz wichtig ist für jeden Einzelnen und für unsere gesamte Gesellschaft.

Und der Grund war wahrscheinlich, ich lese da beim Untertitel nochmal nach, Chancen und Risiken in Zeiten von Schulden, Inflation und Kriegen, also die Leute machen sich Sorgen ums Geld. Was machen denn eigentlich die meisten so mit ihrem Geld?

Ja, wir leben ja wirklich in bewegten Zeiten derzeit. Also der Goldpreis und Silberpreis explodieren. Das ist ein eindeutiges Zeichen, dass mit unserem Geldwert, mit unserem Geldsystem etwas nicht stimmt. Und gleichzeitig haben aber die meisten Leute ihr Sparguthaben überwiegend auf Sparbüchern.

Genau, und wie schon öfter besprochen, warum ist jetzt dieses Sparbuch schlecht, besonders wenn eine hohe Inflation ist, so wie jetzt?

Wir wissen, dass wir auf dem Sparbuch derzeit überhaupt keine Zinsen kriegen oder minimale Zinsen. Und die Inflation ist aber sehr hoch. Und das ist etwas, das die Menschen oft sehr schwer ergreifen. Vielleicht ein kleines Zahlenbeispiel. Wenn ich 3% Inflation habe, wird in 24 Jahren alles doppelt so teuer. Oder umgekehrt, der Wert des Geldes halbiert sich in 24 Jahren. Das heißt, die scheinbare Stabilität von Sparbüchern ist eine Täuschung. Das heißt, stabil ist es, solange nichts Großes passiert, aber man verliert real Geld. In 24 Jahren bei 3% Inflation verliert man die Hälfte.

Und in deinem Artikel im Pragmaticus zeigst du jetzt fünf Alternativen zum Sparbuch.

Welche? Wir gehen uns im Prinzip systematisch durch. Das sind zum einen Staatsanleihen oder Anleihen als Ganzes. Man kann sein Geld einfach verleihen an Staaten oder an Unternehmen. Investition in Unternehmen in Form von Aktien, Aktienfonds, ETFs. Dann haben wir Edelmetalle, hier im Heft beschrieben konkret Gold. Dann haben wir auch noch die Alternative oder die scheinbare Alternative zu Gold, Bitcoin. Besprochen, analysiert und das Thema Immobilien hier besonders mieten versus kaufen.

Und beim ersten Thema, bei den Anleihen, bei den Staatsanleihen, da gab es ja schon ein bisschen, ich greife jetzt ein wenig vor, da gab es ja schon ein bisschen ein Aufhorchen, weil du, da kommen wir später noch dazu, im Experten-Talk von Pragmaticus in ServusTV, etwas, ich sage einmal, leicht Provokantes gesagt hast.

Naja, es ist so, dass es allgemein als absolut sicher gilt, wenn man Staaten wie Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien Geld leiht. Das heißt, der Status ist, das ist eine absolut sichere Geldanlage. Wir wissen aber, dass alle diese Staaten, auch diese guten Staaten, seit 1970 permanent Schulden aufbauen. Jedes Jahr machen wir mehr Schulden. In Österreich 2024 über 20 Milliarden Euro. Schulden werden hier immer neu aufgenommen. Der Schuldenberg wächst. Und ja, ich muss mir natürlich die Frage stellen, ist es wirklich sicher, wenn jemandem das Geld leihe, der permanent mehr Schulden macht und eigentlich seine alten Schulden nie zurückzahlt.

Im Vergleich zum zweiten Punkt Aktien, bei den Aktien sind Unternehmen, wir sind sogar Unternehmen, die... laufend Gewinne machen im Verhältnis dazu.

Genau, also wenn man in Unternehmen investiert, Apple hat zum Beispiel 100 Milliarden Gewinn gemacht 2024, die Allianz Versicherung 10 Milliarden, auch die Autobauer Mercedes und VW, die ja momentan nicht sehr innovativ angesehen werden, auch die machen Milliardengewinne. Lebensmittelindustrie, Medizintechnik, alle Branchen, alle Unternehmen, die langfristig bestehen wollen, müssen natürlich langfristig Gewinne machen. Die können nicht so wirtschaften wie ein Staat. Und wenn man es aus diesem Blickwinkel das Ganze betrachtet, dann ist es schon, kriegt schon ein bisschen eine andere Optik in Form von Sicherheit. Das heißt, was ist sicher? Ist es wirklich sicherer, wenn ich demjenigen Geld borge, der immer neue Schulden macht? Oder ist es nicht sicherer, wenn ich in etwas investiere wie Unternehmen, die nachweislich über Jahrzehnte Gewinne machen und ein funktionierendes Geschäftsmodell haben.

In der Sendung hattest du auch einen super Vergleich bei Aktien mit dem Körper, war das irgendwas?

Ja, es ist ja so, Michi, dass man ja Aktien oder die Investitionen in Unternehmen über Aktien, Aktienfonds, wird in der Regel immer gleichgesetzt mit Spekulationen. Mit der Börse, wo es rauf und runter geht, wo es hektisch zugeht, wo es eher mehr um Spekulieren und weniger ums Investieren geht.

Mit Zockerei.

Die Zockerei, genau. Und wichtig ist, dass man sich einfach mal ins Bewusstsein trifft, was man da in Wirklichkeit macht. Wenn man bei Unternehmen sich beteiligt in Form von Aktien, Aktienfonds, ETFs, dann investiert man mal grundsätzlich in Unternehmen. Und Unternehmen sind in unserem Wirtschafts- und Geldkreislauf ganz verankert. Stark verankert ist im Prinzip unser Herz vor unserem Herz-Kreislauf-System. Das heißt, wenn wir den Wirtschaftskreislauf beschreiben, dann ist es so, dass wir bei Unternehmen Waren und Dienstleistungen kaufen und wir bei Unternehmen arbeiten. Im Wirtschaftskreislauf 100% der wichtigste Teil. Wenn wir den Geldkreislauf beschreiben, wir geben Geld an Unternehmen, damit wir eben Sachen kaufen und wir beziehen Löhne von Unternehmen, wenn wir dort arbeiten. Waren und Löhne beziehen, gibt es die Steuer und mit dieser Steuer, die da passiert, Mehrwertsteuer, Einkommensteuer, finanzieren wir unseren gesamten Sozialstaat. Das heißt, Unternehmen sind ganz... eng in unserer arbeitsteiligen Welt verbunden. Ohne Unternehmen würde nichts gehen. Umgekehrt, das Geld kann ich austauschen. Das heißt, das Blut könnte ich im Körper austauschen. Da kann ich neues Blut zuführen, aber das Unternehmen kann ich nicht austauschen oder die Unternehmen an sich. Dadurch ist es langfristig betrachtet, ist das Unternehmen die Stabilität und Geld ist die Variable. Das Problem ist ja bei Unternehmen immer nur das, dass man auf die Börse schaut und auf der Börse geht es natürlich hektisch zu, es geht einmal rauf, es geht einmal runter. Langfristig betrachtet ist es aber so, wenn man 15 Jahre investiert hat, global gestreut, das heißt in allen Ländern der Welt, von Amerika, Japan, Asien, Europa, südliche Halbkugel und in alle Branchen, Technologie, Medizintechnik, Nahrungsmittel, Industrie, dann hat man noch nie Geld verloren, wenn man breit gestreut hat. Und 15 Jahre lang das Geld investiert hat, auch wenn man den denkbar schlechtesten Zeitpunkt erwischt hat. Seit 1960 gibt es 85% aller Jahre waren Gewinnerjahre, nur 15% waren Verlustjahre. Das heißt, langfristig betrachtet ist das Investment in Unternehmen ein sehr stabiles. Es geht nur kurzfristig rauf und runter und das kann man sehr gut ausbalancieren, wenn man gewisse Zeit hat. Das heißt, es ist eine Frage der Zeit. Und wenn man in Krisenzeiten Durchhaltevermögen und Zuversicht hat.

Und die braucht mindestens 15 Jahre, damit sie das auszahlt?

Nein, es geht auch wesentlich schneller. Wie gesagt, 85 Prozent aller Jahre sind positiv. Das heißt, wenn ich jetzt starte, dann habe ich hohe Wahrscheinlichkeit, dass ich in fünf Jahren Gewinne habe. Ich habe eine hohe Wahrscheinlichkeit, in sieben Jahren Gewinne zu haben. Nur wenn ich den denkbar schlechtesten Zeitpunkt erwischt habe, dann habe ich 15 Jahre gebraucht, um die Verluste wieder auszugleichen. Wenn man jetzt den sichersten Weg geht, dann sagt man vor 15 Jahren, die Wahrscheinlichkeit, dass ich noch 5 Jahre Gewinne habe, ist sehr hoch. Aber wie gesagt, mit zunehmender Zeit wird es sicherer. Und eins dürfen wir nicht vergessen, der alternative Sparbuch hat immer, wenn man die Inflation berücksichtigt, Verluste produziert. Wie ich vorher gesagt habe, bei 3% Inflation nach 24 Jahren. Halbiert sich der Wert. Die Investitionen in Unternehmen sind langfristig immer stark gestiegen. Wir reden da von 8 bis 10 Prozent Rendite. Also war ein sicherer Inflationsschutz.

Jetzt habe ich aber heute gelesen, aktuell, wer weiß, wann du, lieber Hörer, liebe Hörerin, diese Folge hörst, aber heute aktuell war in den Nachrichten, die Inflation ist ja jetzt nur mehr auf 2 Prozent bei uns in Österreich. Jetzt redest du von 3.

Das ist ein sehr wichtiges Thema, weil man liest wirklich in den Medien, Michi, immer wieder, ja, jetzt ist es eh wieder besser, die Inflation. Jetzt ist es von drei auf zwei oder von vier Prozent, sind wir ja gekommen, auf zwei Prozent gefallen. Das ist eine momentane Situation. Erstens, wenn man von 1970 bis 2025 rechnet, reden wir von über drei Prozent durchschnittlicher Inflation. Und dann muss man auch noch berücksichtigen, was wird denn in dem Warenkorb für die Inflationsberechnung wirklich berücksichtigt. Ich will da jetzt gar nicht zu sehr in die Tiefe abgleiten. Aber vielleicht nur ein paar Parameter zum Vergleich. Es ist nämlich spannend. Das durchschnittliche Einkommen von 1970 bis 2025 ist um knapp 5% gestiegen. Das Bruttoinlandsprodukt in Österreich ist in dem Zeitraum um über 5% gestiegen. Wir haben eine Staatsverschuldung, die ist von 1970 bis 2025 um 9% gestiegen pro Jahr. Analog zum Goldpreis, der ist in dem Zeitraum auch um 9% gestiegen. Das heißt, wenn man das alles so zusammenzählt, dann lässt sich vermuten, dass die Inflation in diesem Zeitraum gar nicht bei 3% gelegen ist, sondern eher höher.

Also dass die wahre Inflation höher ist als die in den Indexen angegebene, im Verbraucherpreisindex, diese Inflation, oder?

Genau, aber alleine wenn wir von dem ausgehen, das ist seit 1970 bis 2025 um knapp über 3% gestiegen. Und wenn man sich anschaut, die steigende Staatsverschuldung, alles was mit unserem Geldsystem passiert, es wird immer mehr Geld gedruckt, dann glaube ich, sollte man eher in der Zukunft mit 3% Inflationsraten rechnen, als nur mit 2%. Das ist übrigens das Ziel der Europäischen Zentralbank. Und ja, da haben wir auch einen Artikel geschrieben, die wahre Inflation. Das ist vielleicht auch ganz interessant, welche Mechanismen, dass es hier gibt, um den Inflationsfaktor möglichst niedrig zu halten.

Heißes Thema in der Sendung bei dem Experten-Talk, bei der Pragmaticus war ja auch das Thema Gold. Und es ist ja überhaupt ein heißes Thema gerade. Ist diese Sendung, wenn ich mich recht erinnere, am Freitag live on tape aufgezeichnet worden und dann wird es am Sonntag ausgestrahlt. Und am Freitag hast du, glaube ich, noch gesagt, ja, beim Goldpreis muss man aufpassen. Da war er noch hoch. Ja, da muss man aufpassen, da kann er wieder nach unten gehen. Ja, und tatsächlich, am Montag ist der Goldpreis nach unten gekracht und zwar ordentlich im Verhältnis. Und jetzt steigt er aber wieder. Hast du da einen ganz speziellen Riecher für den Goldpreis? Sollten wir uns vielleicht einmal näher darüber unterhalten?

Nein, überhaupt nicht. Das ist ein reiner Zufall. Man sieht einfach nur, wenn etwas so stark steigt. Wir haben letztes Jahr 2025, wo ist erstes Mal eine Unze Gold über 3.000 Dollar gehandelt worden. Dann haben wir die 4.000 Dollar Marke übersprungen, dann haben wir die 5.000 Dollar Marke übersprungen. Das heißt, es geht jetzt sehr, sehr rasant. Und dann waren wir bei 5.500 Dollar pro Feinunze, dann sind wir runtergesaust auf unter 5.000. Das heißt, wir reden da schon von sehr, sehr starken Bewegungen und ich glaube, man kann überhaupt nicht davon sprechen, dass der Goldpreis jetzt wieder fällt, wenn er gerade sich vor kurzem verdoppelt hat. Das heißt, er ist gestiegen und das ist ganz normal, wenn etwas steigt, dass das nicht eine Linie ist, sondern rauf und runter. Und grundsätzlich kurzfristige Prognosen sind sowieso nicht möglich. Das Einzige, was man ablesen kann bei diesen extremen Kursbewegungen, ist, dass mit unserem Geldsystem etwas nicht passt, dass viele Leute verunsichert sind und dass sie in Gold die Alternative suchen.

Da gibt es auch ein sehr spannendes Webinar zum Thema Gold von dir, auch auf YouTube. Verlinken wir in der Beschreibung. Wer sich da bei dem Thema vertiefen will und vor allem, dass Gold ein bisschen der Spiegel des Geldes ist und was das für das Geldsystem und vor allem für dein eigenes Geld bedeutet, wer sich dort näher vertiefen will, wie gesagt, in der Beschreibung. Gibt es ja auch noch, war auch ein Thema und ist auch ein Thema im Artikel, Bitcoin. Bitcoin hat, glaube ich, gerade ein ähnliches Problem wie Gold. Es fällt. Also der Bitcoin fällt sehr stark. Zumindest, wer weiß, wenn diese Folge ausgestrahlt wird bis jetzt. Da gibt es ja auch schon ein paar Folgen. Das müssen wir jetzt nicht zu sehr vertiefen, weil das ist ja ewig. Deswegen schreibe ich auch ein paar Bitcoin Links, also Links zu Bitcoin Folgen. In die Beschreibung. Fünfter spannendster Punkt oder sehr spannender Punkt für mich war der Punkt Immobilien. Kaufen oder Mieten, die große Frage. Da bist du ja beim Recherchieren auf etwas drauf gekommen.

Ja, das ist sehr spannend. Das Thema Mieten oder Kaufen beschäftigt ja viele Menschen sehr intensiv, speziell wenn sie natürlich vor der Entscheidung stehen, längerfristig eine Immobilie zu kaufen fürs Eigennutzen. Das heißt, wir reden hier einmal grundsätzlich fürs Eigennutzen, weil das muss man im Bild trennen von der Investitionsseite. Und da gibt es ja auch vom Gerd Kammer ein sehr interessantes Buch, ein sehr viel gelesenes Buch, ich glaube über 200 Seiten widmet er nur dem Thema Kaufen oder Mieten. Wenn man es kurz zusammenfasst, ich glaube, da wäre eine eigene Folge vielleicht sogar ein Thema. Wenn man es aber auf den Punkt bringt, dann würde ich sagen, so wie ich es bei der TV-Sendung von Pragmaticus auch schon gesagt habe, die Mathematik ist eine exakte Wissenschaft. Aber das Problem ist bei der Mathematik, wenn man Zinseszins rechnet, habe ich durch Veränderung kleiner Parameter noch... 20, 30 Jahren unheimlich große Differenzen im Ergebnis, wenn ich nur einen kleinen Stellschrauben drehe. Und der Gerd Kammer verwendet bei seinen Hochrechnungen zum Beispiel, ich sage nur ein Beispiel, bei der prognostizierten Steigerung oder bei der historischen Steigerung der Immobilienpreise verwendet er Durchschnittswerte von Studien von der Bank für internationalen Zahlungsausgleich, von der BITS, die auf Immobilienpreisentwicklungen im Durchschnitt in Deutschland heranziehen. Und da, glaube ich, liegt der große Irrtum, wenn ich nämlich heute, wenn wir das auf Österreich übertragen und ich lebe da im Salzburger Raum, nähe Stadt Salzburg, dann interessiert mich eigentlich nicht, wie sich die Immobilienpreise irgendwo in der Steiermark oder im Waldviertel oder im Burgenland entwickeln. Weil mich das ursächlich nicht betrifft. Ich weiß, dass die Immobilienpreissteigerungen, und da gibt es auch andere Studien in Städten von Berlin, München, Hamburg, Wien, wo wir ganz andere Immobilienpreissteigerungen gehabt haben. Und da liegt, glaube ich, ein großer Punkt im System, dass man sagt, es ist nicht praktisch oder es ist ein Fehler drinnen, wenn ich Durchschnitts... Preissteigerungen verwende. Verwenden wir andere Preissteigerungen, dann habe ich ein ganz anderes Ergebnis.

Und das war nur ein Punkt von diesen Dingen, die du da entdeckt hast. Da lohnt sich auf jeden Fall eine Folge, die machen wir. Deswegen lohnt sich für dich, lieber Hörer, liebe Hörerin, auch ein Abo, damit dir dieses spannende Thema nicht entgeht. Apropos spannend, nach dem sehr interessanten Artikel der Alternativen zum Sparbuch. Ist ja noch viel mehr passiert, denn auf einmal ist diese ganze Medienmaschinerie dahinter angesprungen.

Ja, genau. Das war sehr interessant, war eine sehr bewegte Woche, deswegen haben wir auch eine kleine Pause gehabt hier im Podcast, wie du schon erwähnt hast. Es war ein Live-Interview bei Servus um zwei. Das war kurz und knapp und bündig und hat sehr viel Spaß gemacht.

Das war die Nachmittagsendung, ist das bei?

Genau, eben um zwei. Servus um zwei, deswegen haben wir uns so benannt. Genau, also die sind immer von zwei bis drei. Da gibt es viele Beiträge und einer von den Beiträgen war eben zu unserem Thema, das wir da im Pragmaticus eben behandelt haben, was mich sehr freut, weil einfach das Geldthema wirklich viel mehr in der Breite diskutiert werden muss. Es ist wirklich immer so vor gehaltener Hand. Und dann haben wir eine intensive Aufzeichnung gehabt für Servus am Abend. Das ist immer, glaube ich, so um 18 Uhr, diese Sendung. Und da haben wir ein Interview, also eine Aufzeichnung gemacht. Das hat über zweieinhalb Stunden gedauert. Und da bin ich schon sehr gespannt, was da aus diesen zweieinhalb Stunden Interview dann tatsächlich ausgestrahlt wird. Das sollte jetzt in den nächsten Tagen...

Wir wissen es eigentlich noch gar nicht, weil zur Zeit der Aufzeichnung... Dieser Folge, also dieser Podcast-Folge, wissen wir noch nicht, wann diese Servus am Abend-Folge kommt, wo dann dein Beitrag ist, wie viel sie da zusammenschneiden, ob sie mehr draus machen, das wissen wir noch alles nicht. Aber das Spektakulärste war ja vermutlich der Experten-Talk im Wiener Studio, wenn ich das so sagen darf. Kannst du da noch was dazu erzählen? Was wollten die zum Thema genau wissen?

Ja, das war für mich sehr, sehr spannend, weil alles sehr professionell abgewickelt wurde, das ist losgegangen von der Anfahrt, über den Empfang, Vorbereitung, Maske und ja, ich meine, das, was ich sehr spannend gefunden habe, obwohl es eben aufgezeichnet wurde, aber das wurde eins zu eins runtergedreht, das heißt, da hat es keinen Break gegeben, keine Pause, auch wenn es ein Versprecher gewesen ist, dann ist er drinnen geblieben. Ich habe, wie ich im Studio drinnen gesessen bin, den Beitrag live gesehen, oder gesehen, der vor, vor meinem Interview eingespielt wurde und da sind wir gesessen und dann war der Beitrag aus und bumm, dann ist es losgegangen und wir haben dann circa 15 Minuten, hat dann das Interview gedauert und dann aufgestanden, danke, kurzes Foto, raus, Beitrag, der nächste Beitrag wurde dann eingespielt und dann ist meine Nachrednerin gekommen. Die da ja alle sehr interessante Interviews auch gegeben haben. Der Thorsten Polleit ist zum Beispiel extra von London eingeflogen und er hat ja auch schon sehr viel gemacht. Er ist, glaube ich, Gründer vom Mises-Institut in Deutschland und beschäftigt sich mit Geldsystem und Gold auch sehr intensiv. Auch sehr interessante Themen.

Wo ich am meisten neidisch bin, ich glaube, ich habe es eh schon in den Social Media Kanälen bei uns gesagt, ist, wenn man Experte ist oder Experte wird für das Pragmaticus Magazin, dann kriegt man eine schöne Illustration, die dann im Magazin abgebildet ist und die ist auch verlinkt. Also wir verlinken auch unten und da kann man auch die Sendung nachschauen, wenn das jemanden interessiert, wie du dich live versprichst und wie es nicht rausgeschnitten wird. Wir packen alle Links unten rein. Ist es eigentlich sehr stark inhaltlich verknappt worden? Also man hat schon was davon, wenn man jetzt einen Artikel jetzt noch liest, oder?

Auf alle Fälle, auf alle Fälle. Vor allem, ich glaube, es ist doch immer wieder ein bisschen was anders, wenn man es liest oder wenn man es dann vielleicht auch wirklich hört. Und natürlich waren die Fragestellungen, die waren ja natürlich auch wieder anders, genauso wie es heute anders sind. Bei uns jetzt im Podcast. Und Michi noch eins zu der Illustration, wenn ich es so sagen darf. Ein bisschen bist ja du auch dabei dort, weil erst einmal schauen wir uns ja nicht so unendlich. Wir sind ja schon öfters einmal auch verwechselt worden. Und wenn man nicht so genau hinschaut, wer weiß, wer davon erkannt wird dann. Und einen Anteil hast ja auch du bei der ganzen Geschichte.

Ja, aber du bist noch nie als Michi angeredet worden. Ich aber schon sehr oft als Herr Staudinger.

Ach so, tatsächlich. Okay, das weiß ich nicht. Gut, kann so sein. Auf alle Fälle, ja, wir sind wirklich sehr, sehr happy, dass unsere Expertise hier auch stark nachgefragt wird. Ich bin zum Beispiel von diesen drei Studiengästen, haben ja wir im Prinzip diesen Leitartikel geschrieben zu dem Thema und die anderen beiden Experten oder Expertinnen, die wurde dann halt zum Interview beigezogen, aber im Prinzip... ist die Basis doch von uns gekommen und das freut uns schon sehr, dass wir hier quasi den Status uns erarbeitet haben, dass das, was wir zu sagen haben, auch eine gewisse Relevanz hat und ich freue mich auf alles, was da jetzt noch in der Zukunft daherkommt.

Weil wir waren ja auch schon beim ORF und Gewinn hat auch schon sehr viel mit uns gemacht. Und es freut uns natürlich, wenn sich das ein bisschen mehr verbreitet. Ja, super. Schreibt es uns in die Kommentare, wir euch unser leicht verändertes Format gefallen hat, lasst uns ein Like da, wenn es euch gefallen hat und schaut auf jeden Fall das Webinar, das wir verlinken. Wenn Gold Alarm schlägt, ist der Titel. Und abonnieren nicht vergessen, weil dann hören oder sehen wir uns beim nächsten Mal wieder. Also vielen Dank fürs Dabeisein. Bis zum nächsten Mal. Tschüss, Baba.

Servus.

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