Gesundheit und Finanzen

Gute Vorsätze fürs neue Jahr: Auf die Gesundheit schauen. Aber warum aufs Geld schauen genauso gesund ist, und wie sich beides gegenseitig beeinflusst?

Podcast-Aufzeichnung

Podcast-Aufzeichnung vom 30. Dezember 2025

Die wichtigsten Punkte dieses Podcasts

  • Gesundheit und Finanzen: Beide Themen sind essenziell für ein erfülltes Leben. Ohne Gesundheit ist nichts interessant, ohne Finanzen ist wenig möglich.
  • Prävention: Sowohl bei Gesundheit als auch bei Finanzen kümmert man sich meist erst darum, wenn etwas passiert ist. Präventive Maßnahmen sind jedoch wichtiger.
  • Gewissensberuhiger: Es reicht nicht aus, nur ein bisschen zu sparen oder sich minimal zu bewegen. Die Qualität der Maßnahmen ist entscheidend.
  • Gesundheitsversorgung: Mehr Geld ermöglicht eine bessere Gesundheitsversorgung, z.B. durch Privatärzte oder Sonderklassen in Krankenhäusern.
  • Finanzielle Stabilität: Ein stabiles Finanzsystem reduziert emotionalen Stress und fördert das Wohlbefinden.
  • Ziele setzen: Es ist wichtig, finanzielle Ziele zu setzen und zu priorisieren, um motiviert zu bleiben.
  • Status-Quo-Analyse: Ermitteln Sie Ihre monatlichen Einnahmen und Ausgaben, um Einsparungspotenziale zu identifizieren.
  • Vermögen und Verbindlichkeiten: Listen Sie Ihre Vermögenswerte und Verbindlichkeiten auf, um einen Überblick zu bekommen.
  • Finanzstrategie: Planen Sie Ihre Finanzen strategisch, um langfristige Ziele zu erreichen.

Praktische Tipps

  • Gesundheit: Halten Sie sich an die Gesundheitspyramide, bewegen Sie sich regelmäßig und vermeiden Sie unnötige Nahrungsergänzungsmittel.
  • Finanzen: Starten Sie frühzeitig mit dem Sparen und Investieren, auch wenn Sie bereits 50 Jahre alt sind. Es ist nie zu spät.
  • Webinar-Einladung: Anmeldung zum Webinar "Deine Finanzstrategie 2026" am 27. Jänner um 19 Uhr über fynup.at.

Tipp der Woche

  • Rechtzeitig handeln: Kümmern Sie sich heute um Ihre Gesundheit und Finanzen, damit Sie sie haben, wenn Sie sie brauchen.

Gesellschaftlicher Aspekt

  • Gemeinschaftliche Vorteile: Wenn jeder auf seine Gesundheit und Finanzen achtet, entlastet dies den Finanzhaushalt und die Gesundheitskassen, was zu einer stabileren und fitteren Gesellschaft führt.

Transkript zum Nachlesen und Suchen

Warum es gesund ist, auf sein Geld zu achten, habe ich Finanzprofi Wolfgang gefragt. Er erklärt uns, warum es auch gut für dein Geld ist, wenn du auf deine Gesundheit achtest. Also heute geht es um beides, dein Geld und dein Wohlbefinden. Schau dir das an. Praktisch veranlagt, der Podcast für alle, die Finanzen lieber selber machen. Mit praktischen Veranlagungstipps aus der Veranlagungspraxis. Hallo, mein Name ist Michael. Ich stelle stellvertretend für dich, für euch alle möglichen und unmöglichen Fragen zum Thema Geld und Geldanlage. Und unser Finanzprofi Wolfgang liefert schlaue Antworten aus der Praxis.

Ich versuche es zumindest, damit dir mehr Geld bleibt.

Wir arbeiten beide für fynup, den Marktvergleich für Geldanlage. In Österreich haben wir also wirklich Einblick und Überblick. Und unser Thema heute: Gesundheit und Finanzen. Jetzt hast du vorhin gesagt, Geld ist gesund. Wie ist denn das gemeint?

Ja, Michi, die zwei wichtigsten Themen im Leben sind einfach Gesundheit und Finanzen. Das kennen wir eh. Ohne Gesundheit ist im Prinzip nichts interessant, aber ohne Finanzen ist im Prinzip nichts oder sehr wenig möglich. Deswegen ist es wichtig, dass man auf beides schaut, auf Gesundheit und Finanzen, weil sich das eine mit dem anderen gut ergänzt. Und wir kennen es vielleicht auch aus dem Leben heraus. Ich bin seit über 30 Jahren in der Branche und habe immer wieder miterleben müssen, wie auch unglückliche Todesfälle passiert sind. Und die erste Frage ist meistens, wie geht es den Hinterbliebenen gesundheitlich und wie geht es ihnen finanziell? Es geht meistens um die zwei Themen. Leider geht es auch auf der Betrugsseite so. Ich habe vor kurzem auch bei ORF einen Beitrag gesehen, wo es Betrugsmaschen, wo sie über Betrugsmaschen berichtet haben und auch betrogen wird leider hauptsächlich mit dem Thema Gesundheit und mit dubiosen Finanzprodukten, die nicht funktionieren. Es ist im Prinzip so, solange wir gesund sind und solange uns auch nichts fehlt finanziell, geht es im Leben, bestimmen andere Dinge unser Leben. Das sind zum Beispiel Kleidung, Urlaub, irgendwelche Nettigkeiten, die man halt jetzt im aktuellen Leben gerade sich überlegt und bestreitet. Und wenn es dann wirklich hart auf hart geht, dann weiß man, dass die wichtigen Themen im Leben Gesundheit sind und Finanzen. Und deswegen ist es wichtig, dass man zur richtigen Zeit das Wichtige vom Unwichtigen trennt. Und zu den wichtigen Themen gehört eben Gesundheit und Finanzen.

Was haben jetzt Gesundheit und Finanzen gemeinsam? Weil du ja gesagt hast, Geld ist gesund. Und die Gesundheit ist gut fürs Geld?

Gemeinsam haben beides, Michi, dass wir uns erst in der Regel darum kümmern, wenn etwas passiert ist, meistens, wenn es schon zu spät ist. Ein Beispiel vielleicht bei der Gesundheit: Wir haben Rückenschmerzen, dann gehen wir zum Doktor, zum Physiotherapeuten, beginnen wir mit irgendwelchen Turnübungen, Dehnungsübungen, wir kümmern uns um unseren Körper.

Wenn es weh tut.

Wenn es weh tut, genau. Besser wäre es natürlich, wenn wir uns vorher schon darum kümmern würden, präventiv, dass es gar nicht so weit kommt. Wenn wir schauen auf unsere Gesundheit, also auf unsere Ernährung, auf einen regelmäßigen Ablauf, Bewegungsablauf, Sport, dann entstehen diese Probleme gar nicht. Und beim Geld merkt man es im Prinzip erst dann, wenn es knapp wird, dann machen wir uns Gedanken, wo könnte man was einsparen, wo könnte man was optimieren. Und ja, speziell beim Geld ist es einfach wirklich so, wenn man heute einen Aufwand betreiben muss, man muss heute auf Konsum verzichten, damit man später hat, das ist schon schwierig.

Das ist ja wie wenn ich den fetten Schweinsbraten weglasse.

Genau. Es liegt das gute Bratl auf dem Teller und da greift man doch gern zu. Und mit der Diät fange ich morgen an. Und beim Geld ist es auch so, da gibt es die eine oder andere Kaufgelegenheit. Jetzt leiste ich mir das noch, jetzt gönne ich mir das noch, bevor ich das jetzt weglege und für die Zukunft schaue. Das ist mal so das erste wichtige Thema. Ich habe heute keinen Vorteil, wenn ich mich um das kümmere, wenn ich mich um die Zukunft kümmere. Ich erkenne heute den Vorteil noch nicht unmittelbar. Bei den Finanzen ist es dann zum Beispiel auch so, dass es auch wichtig ist, wie ich das Ganze dann mache. Da gibt es dann so diese Gewissensberuhiger. Ich habe eh schon ein bisschen was da. Ich habe heute eh schon ein bisschen weniger gegessen. Ich habe heute eh schon ein bisschen was. Oder in der Woche habe ich mich schon mal ein bisschen bewegt.

Ich habe mir vom Gemüse noch was nachgeholt.

Genau, ich habe mir nur vom Gemüse noch was nachgeholt. Sehr guter Einwurf. Das ist die nächste Gefahr. Also das erste ist einmal, dass man überhaupt ins Tun kommt heute. Und das zweite ist, dass man sich nicht abspeisen lässt selber mit Gewissensberuhigern, dass man sagt, okay, ich habe eh schon was da und das wird schon reichen. Bei der Pensionsversorgung, ich spare eh schon monatlich 100 Euro. Aber wie ich genau spare, das habe ich mir eigentlich nicht überlegt, weil das wäre wieder aufwendig und das kümmert mich jetzt nicht. Aber das entscheidet dann später darum, ob ich vielleicht 200 Euro Zusatzpension habe, 400 oder 800, wie ich es mache. Es geht erstens darum, dass ich es mache und zweitens darum, wie ich es mache. Und das ist bei Gesundheit und Finanzen bei beiden gleichermaßen wichtig.

Und wie beeinflussen sich Gesundheit und Finanzen jetzt gegenseitig, weil du das ja ein bisschen erwähnt hast?

Ich glaube, das weiß auch jeder, wenn er ein bisschen in Sicht geht, wie das eine das andere beeinflusst. Es ist so, wenn ich mehr Geld habe, eine ganz klassische Sache, dann kann ich mir einfach eine bessere Gesundheitsversorgung leisten. Wir haben halt leider Gottes ja in Österreich diese Zwei-Klassen-Medizin, wir haben Privatärzte, wir haben Sonderklassen in Krankenhäusern. Ich kann die Wartezeiten reduzieren. Ich habe vor kurzem in der Verwandtschaft eben wieder einen Fall gehabt, die haben eine MRI gebraucht. Auf Kassa habe ich Wartezeiten von mehreren Wochen. Zahle ich es mir selber, da geht es um 250, 350 Euro, so in der Größenordnung, bezahle ich es selbst, habe ich nächsten Tag einen Termin.

Unglaublich eigentlich.

Ja, sollte nicht so sein und haben auch immer wieder mal gehört, dass es so etwas eigentlich gar nicht geben dürfte oder sollte, aber Fakt ist, dass es, wenn ich finanziell mir das selber zahle, dann habe ich halt einfach eine bessere medizinische, schnellere und bessere medizinische Versorgung. Das geht bis zu den Medikamenten, was man so hört und so weiter. Auf der anderen Seite haben wir auch genauso die Tatsache, wenn ich ein stabiles Finanzsystem habe oder wenn meine Finanzen selbst, die eigenen Finanzen, die meine ich jetzt damit, wenn die eigenen Finanzen quasi im Reinen sind, dass ich mir da keine Sorgen machen muss ums Geld, das entlastet schon emotional unheimlich. Oder umgekehrt, muss ich jedes Monat schauen, wie es nächstes Monat weitergeht, wie kann ich mir den Skikurs für die Kinder leisten, wie kann ich mir selber meinen nächsten einen Bergurlaub finanzieren, auch wenn es nur kleine Schritte sind. Wenn ich jedes Mal wirklich jeden Euro zweimal umtrauen muss, dann ist auch das plötzlich nicht lustig und ein Stressfaktor, den ich nicht brauche.

Und Stress ist ja bekanntlich total ungesund.

Denke ich schon, ja, auf alle Fälle. Wenn ich diese finanziellen Sorgen nicht habe, dann bin ich davon überzeugt, und da gibt es sicher Studien, die ich jetzt nicht zitieren kann, dass das auch einen Einfluss hat auf unser Wohlbefinden und für unsere Gesundheit. Und deswegen ist es im Prinzip wichtig, dass man sowohl Geld hat, seine Finanzen stabil hält. Dass das Thema einfach abgehakt ist, weil es die Gesundheit positiv beeinflusst. Und wenn ich gesund bin, habe ich natürlich auch die Möglichkeit, dass ich finanziell erfolgreicher bin.

Klingt alles total logisch, wenn man sich das so durchdenkt und wie du das so erzählst. Aber was mache ich jetzt ganz konkret?

Man muss sich im Prinzip einmal mit den Themen beschäftigen. Wie wir eh vorher schon gesagt haben, Michi, es ist einfach so, dass man das vielleicht nicht das Lustigste ist. Ich beschäftige mich heute vielleicht mit dem Kauf eines Mountainbikes. Das habe ich vielleicht morgen, übermorgen bei mir schon zu Hause und ich kann fahren damit. Das ist natürlich viel näher, zeitlich viel näher. Das interessiert mich. Der Kauf eines neuen iPhones, ein Gewand, ein Kleidungsstück, das kann ich morgen anziehen oder vielleicht sofort. Ich habe sofort die Belohnung, wenn ich so etwas mache. Und das habe ich bei der Gesundheit und beim Finanzthema nicht, sondern ich habe das einfach wirklich erst später. Und deswegen ist es wirklich wichtig, dass man sich da ein bisschen zwingt, für sich selber eine gute Zukunft zu bauen. Man muss sich diesen Themen wirklich widmen und man muss das Das allererste ist einfach mal auch schon gesagt, tun. Das sind diese drei Buchstaben, T-U-N, tun. Das ist das Entscheidende.

Also das, was man beim Sport machen müsste, das muss man beim Geld auch machen.

Genau. Bei der Gesundheit, beim Essen genauso. Wenn ich sage, ich fange eh morgen an damit, dann ist es schon wieder einen Tag zu spät. Ich muss wirklich heute anfangen, jetzt tun. Aber was ich tue, da brauche ich natürlich eine gewisse Strategie und einen Plan. Das wissen wir auch, jeder Aktionismus führt meistens dazu, dass er zwei, drei Tage oder zwei, drei Wochen später wieder ins Nichtstun führt. Also man muss schon planvoll vorgehen und in Wirklichkeit ist es relativ einfach. Wenn ich es einfach nur vergleiche beim Autofahren, ich habe einmal so einen Sicherheitstest gemacht beim ÖAMTC der Vortragende auch relativ einfach gesagt, wir machen da so ein Sicherheitsfahrtraining, dass man die Unfall, dass man einfach weniger Unfälle, geringere Unfallgefahr hat und dass man halt weiß, worauf es ankommt. 95% aller Unfälle könnten vermieden werden durch erstens langsamer fahren, zweitens genügend Abstand halten. Das sind so ganz, ganz einfache Sachen. Nur die zwei. Nur die zwei sind 95%.

Geschwindigkeit reduzieren und Abstand erhöhen.

Ja, es ist eh logisch. Wenn ich langsamer fahre und Abstand habe, dass ich dem nicht hinten raufkneue, ist es schon mal wesentlich sicherer.

Wart ihr dann fertig mit dem Training? Also war das dann vorbei oder sind Sie gefahren auch noch?

Ja, wir haben uns dann um die 5% gekümmert. Ah, verstehe. Genau, aber das ist auch vielleicht oft genau wie bei Gesundheit und Finanzen so das Thema. Bei der Gesundheit was ich da schon alles gehört habe, was es da für Mittel gibt und was man da alles machen kann. Und dabei ist aber das Einfachste, ist halt einfach. Wirklich, ich schaue mir die Gesundheitspyramide an und ich weiß, unten fange ich an mit Obst, mit Gemüse, nachher kommen da mal Getreideprodukte und erst später kommt da nochmal Fleisch und Süßigkeiten. Am besten ganz vermeiden. Das heißt, wenn ich mich einfach nur An die ganz, ganz simple. Ich schaue mir einmal diese Gesundheitspyramide an. Was soll ich häufiger essen? Was soll ich eher vermeiden? Und wenn ich mich daran halte, glaube ich, habe ich schon 90, 95 Prozent gewonnen.

Bei dieser Ernährungspyramide fällt mir ja noch ein, wenn ganz oben die Süßigkeiten sind. Und so alte Pyramiden. Und du sagst, Süßigkeiten soll man vermeiden. Und so ganz alte Pyramiden, da ist ja oft die Spitze weggebrochen.

Ach so.

Aber du meinst nicht die Doppler-Rohne oder sowas? Nein, nein, das ist ja nur Spitze. Aber bei so alten Pyramiden, was weiß ich, in Ägypten, da ist oft die Spitze oben weggebrochen, weil das der empfindlichste Teil ist. Das heißt, wenn man jetzt älter ist, muss man dann die Spitze weglassen vielleicht.

Ja, genau. Es ist nicht immer so einfach, dass ich deinen Gedanken wirklich folge.

Hauptsache die Leute können deinen Gedanken folgen, wenn es ums Geld geht. Das ist viel wichtiger.

Naja, ist schon beides wichtig. Aber was will ich damit sagen? Man verkompliziert es unglaublich. So wie ich jetzt, genau. Genau. Also wenn es ums Thema Autofahren geht, langsamer fahren, mehr Abstand halten und 95% erledigt. Wenn es ums Thema Gesundheit geht, ich brauche nicht Wunder Wuzi, ich brauche eine halbwegs gesunde Ernährung, Gesundheitspyramide anschauen, ein bisschen danach halten. Man muss ja nicht gleich zum Vegetarier oder zum Veganer werden. Das, glaube ich, ist überhaupt nicht notwendig. Und ein bisschen Bewegung. Und Bewegung heißt jetzt nicht, jeden Tag 10, 20 Kilometer laufen, sondern jeden Tag ein bisschen gehen. Spazieren gehen, ein bisschen schneller gehen. Man braucht auch nicht ins Fitnesscenter unbedingt gehen. Wenn es um das Thema Gesundheit geht. Bewegung, vielleicht ein bisschen dehnen dazu. Und fertig. Aber natürlich, es gibt in den Bereichen Gesundheit ja auch so viele Gurus, so viele Guritipps, das was man machen soll, so viele Nahrungsergänzungsmittel und, und, und. Und da gibt es ja so viele Sachen. Und wenn man diese Sachen dann natürlich alle liest, ja dann wird es natürlich gleich mal kompliziert. Aber wie gesagt, auf das Wesentliche konzentrieren. Und weil wir Finanzpodcasts sind, ist es natürlich wichtig, dass man uns beim Thema Finanzen besonders konkret das einteilt, worum geht es da. Auch ganz einfach. Erstens, ich schaue mir mal an, wo stehe ich denn überhaupt? Den Status Quo ermittelt man, indem ich mir einfach aufschreibe, von mir auf einen Zettel, in einem Excel, in einem Word, wie es einer lieber hat. Es muss keine Wissenschaft sein, sondern ganz, ganz einfach. Was habe ich für die Einnahmen monatlich, was habe ich für die Ausgaben. Wenn mir die Ausgaben zum Aufschreiben zu mühsam sind, dann schreibe ich mir nur auf, was habe ich für die Einnahmen, weil das ist relativ einfach, und dann schreibe ich mir auf, wie viel bleibt mir denn im Monat über. Das heißt, wie viel bleibt von dem Einkommen monatlich über? Und wenn da Null steht, dann weiß ich, dass die Ausgaben die Einnahmen auffressen. Und wenn ich das dann verändern möchte, die Situation, dann muss ich ein bisschen genauer hinschauen und dann schauen, wo könnte ich denn bei den Ausgaben ein bisschen Einsparungen treffen. Wir haben sehr viele Fälle, wo man dann sieht, wenn man genau in die Analyse geht, dass man dann plötzlich sagt, okay, da habe ich ein Abo, gehe eigentlich gar nicht mehr hin, nutze gar nicht. Da habe ich laufende Ausgaben, brauche ich eigentlich auch nicht und so weiter. Das heißt, da kann ich schon mal einiges sparen bei den Ausgaben. Aber mal eine Status-Quo-Analyse. Genauso bei Vermögen, Verbindlichkeiten. Habe ich ein Leasing? Habe ich Personalkredite, also Konsumkredite? Wie viel Vermögen habe ich? Aha, da habe ich einen Bausparer, da habe ich eine Mitarbeitervorsorgekasse, da habe ich vielleicht einmal einen Fondssparplan gemacht oder eine klassische Lebensversicherung oder sonst was. Einfach mal aufschreiben. Manche sind in die Richtung verwundert, manche in die Richtung. Habe ich auch schon gehabt. Manche haben gesagt, ich habe gar nicht gewusst, dass ich so viel habe. Und die anderen haben gewusst, es ist eigentlich erschreckend, dass so sehr wenig auf der Habenseite steht. Und das Nächste ist dann, dass man sich einfach Ziele setzt. Weil ich muss natürlich schon ein bisschen wissen, wo will ich hingehen in meiner Reise. Wenn das alles so dahin plätschert und ich gar nicht genau weiß, was ich machen will, Warum soll ich mich dann zwingen, dass ich mir heute 200 Euro im Monat erspare? Wofür? Wenn ich einfach nicht weiß, warum soll ich sparen, warum soll ich das dann heute weggeben? Warum soll ich mich mit dem Thema überhaupt beschäftigen, wenn ich kein Ziel habe, wenn ich gar nicht weiß, wofür mache ich das? Ich brauche schon einen Sinn und ein Ziel. Und diese Ziele dann halt einfach einordnen in Wichtigkeiten, in Prioritäten. Mir ist es zum Beispiel ganz, ganz wichtig, dass ich hoffentlich, wenn ich lang lebe, ich möglichst frei entscheiden kann, was ich tue mit meiner Zeit. Und das kostet halt einmal Geld. Skifahren kostet Geld, Urlaub machen kostet Geld. Alles, was ich mache, kostet Geld. Und ich möchte nicht in die Situation kommen, dass ich dann sage, jetzt habe ich eigentlich viel Zeit, aber ich kann eigentlich nur. Mir bleibt nur mehr Spazierengehen über und ich kann auch gar kein Hotel oder Pension mehr schlafen, sondern ich muss jeden Tag im Zelt liegen. Das ist, glaube ich, auch nicht das Ziel.

Aber es war Bewegung, das war gesund, wie du gesagt hast.

Genau. Aber das kann ich auch sagen aus meinem eigenen Leben. Das Zelteln war halt mit 20 Jahren, 30 Jahren. Noch vielleicht ein bisschen Lustiger und Interessantes wie heute. Also heute liege ich dann schon ganz gerne einmal in einem Bett. Aber gut, jeden seine Sache. Also sowohl als auch. Da könnte man jetzt sehr ins Detail gehen. Das wollen wir heute an der Stelle nicht. Aber ich möchte an der Stelle vielleicht darauf verweisen, dass wir im nächsten Webinar Deine Finanzstrategie 2026, das ist am 27. Jänner um 19 Uhr, genau. Diese Finanzplanung konkret uns anschauen. Das machen wir für Berufseinsteiger, für Familien, die gerade mitten im Leben stehen und für 50 plus, 50, 50 plus. Also drei Szenarien, wie man die Finanzen strategisch richtig planen, aufbauen kann.

Das Webinar ist natürlich unten verlinkt, wo man sich anmelden kann, wenn du diesen Podcast erst später hörst oder schaust. Also nach dem 27.01. um 19 Uhr, und du nicht live dabei sein kannst, gibt es sicher eine Aufzeichnung auf fynup Partee, vielleicht auch auf YouTube. Und es ist für alle super, wenn Sie sich das live anschauen würden, weil beim Live-Webinar kann man nämlich sogar dem Wolfgang konkrete Fragen stellen während des Webinars und die beantwortet er dann am Ende die besten und spannendsten Fragen. Deswegen lohnt sich live dabei sein. Für alle, apropos alle, wir haben ja auch immer ein gesellschaftliches Thema. Was ist der gesellschaftliche Aspekt von Geld? Ist gesund oder Gesundheit und Finanzen hängen zusammen? Wie würdest du das einordnen?

Wenn jeder auf sich selber schaut, dass er gesund ist und dass er seine Finanzen bestmöglich in Ordnung hat, dann ist das für unsere Gesellschaft natürlich extrem positiv. Wir würden den Finanzhaushalt genauso entlasten wie die Gesundheitskassen. Als Ganzes würde finanziell dadurch entlastet werden und wir hätten eine stabilere und fittere Gesellschaft.

Also jeder in der Community hätte was davon. Apropos Frage der Community, da haben wir natürlich auch was Passendes. Moment, muss ich schauen, wo habe ich es aufgeschrieben? Ich bin 50 Jahre, also ich bin eigentlich schon älter, aber ich bin 50 Jahre, fühle mich gleich besser bei der Frage. Ich bin 50 Jahre, habe Erspartes auf einem Bankkonto. Ist es jetzt noch möglich, sinnvoll in Aktien-ETFs zu investieren oder Geld in eine Rentenversicherung zu legen?

Okay, das ist natürlich eine sehr spezifische Frage, die man in einer Online-Beratung am besten konkret beantworten kann, weil da kommt es nachher schon sehr darauf an, wo lege ich das Geld hin, eher in ETFs oder Rentenversicherung, was sind die Vor- und die Nachteile. Kann man sich bei uns auch auf diversen Videos und Artikeln anschauen. Konkret, ja, mit 50 plus zu starten, ist überhaupt kein Thema. Da ist noch vieles möglich. Ich gehe davon aus, oder wenn wir davon ausgehen, dass man durchschnittliche Lebenserwartung hat, 80, 90, vielleicht sogar ein bisschen drüber, dann hat man noch 30, 40 Jahre vor sich. Und wir haben es ja schon öfters erwähnt, Geldanlage besteht nicht nur aus der Sparphase, sondern sehr vor allem aus der Entnahmephase. Wie lege ich das Geld an? In der Sparphase und dann auch, wie nehme ich es raus? Ja, es zahlt sich auf alle Fälle aus und es ist sinnvoll, sich damit zu beschäftigen. Die Vergangenheit können wir eh nicht zurückdrehen, aber wir können jetzt damit starten. Oder du kannst jetzt damit starten.

Sehr gut. Und es ist besser, als das Ersparte nur am Bankkonto zu haben, auf jeden Fall.

Das auf alle Fälle, genau.

Fehlt eigentlich nur noch dein Tipp der Woche, dein praktischer Tipp der Woche.

Der Tipp der Woche ist, Bei Gesundheit gilt es im Prinzip wie beim Geld, gleichzeitig rechtzeitig darauf schauen, dass du es hast, wenn du es brauchst. Der Spruch ist nicht von mir, der ist eh bekannt.

Ist es glaube ich von einer Bank?

Der ist sogar von einer Bank, ja. Also Banken haben ja auch viel Positives. Man muss schon immer wieder alles abgewogen betrachten. Und dieser Spruch ist halt einfach wirklich legendär und der bringt es auf den Punkt. Es ist, wie wir ja schon gesagt haben, nicht unbedingt bequem, heute sich um Sachen zu kümmern, die mich vielleicht in 10, 20, 30 Jahren wirklich dann beschäftigen. Es ist aber extrem wichtig, wie du dich heute damit beschäftigst, wie qualitativ wertvoll du das machst, das entscheidet dein Leben in der Zukunft. Und ich wünsche jedem, dass er das dann auch erlebt, dass wir alt werden und dann macht es einen riesen Unterschied, was du heute machst. Und das ist eben ganz, ganz, ganz, ganz entscheidend. Und an der Stelle vielleicht noch einmal die Einladung zu unserem nächsten Webinar am 27.01. Deine Finanzstrategie 2026, weil es so wichtig ist, wie du startest, und was du daraus machst aus deiner Zeit.

Super Tipp, Anmeldung, ganz praktischer Tipp, über fynup.at, die Webseite, da findet man einfach auf der Startseite, da sieht man das aktuelle Webinar immer, da kann man sich direkt anmelden. Dann wird man auch brav erinnert, dass man ja pünktlich am 27.01. um 19 Uhr dabei ist. Wer es dann doch nicht schaffen sollte, kriegt dann einen Link zur Aufzeichnung. Also anmelden lohnt sich auf jeden Fall. Genauso wie ein Abo oder Ein Like, weil dann verpasst du nämlich den nächsten Podcast nicht. Und wir freuen uns auch über jedes Like oder nette Kommentare oder Fragen aus der Community für die nächsten Folgen. Ja, und dann freuen wir uns, dass du beim Webinar dabei bist, weil du metzt dich an. Und auf das nächste Mal, wenn du wieder dabei bist, bei der nächsten Folge Praktisch Veranlagt. Also tschüss, bis zur nächsten Woche. Ciao, Baba.

Servus.

Praktisch Veranlagt. Der Podcast für alle, die Finanzen lieber selber machen.

Informationen in diesem Podcast sind allgemein und nicht als Beratung oder Empfehlung zu verstehen. Trotz größter Sorgfalt können wir keine Gewähr für die Eignung, Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität und Verfügbarkeit der unverbindlich zur Verfügung gestellten Informationen übernehmen. Eine Haftung der fynup GmbH ist daher in jedem Fall ausgeschlossen. Performanceergebnisse der Vergangenheit, Berechnungen und Aussagen über Gewinn und Rendite basieren auf Annahmen und lassen keine Rückschlüsse auf die künftige Wertentwicklung zu. Jede Veranlagung bringt hohe Verlustrisiken – bis hin zum Totalverlust - mit sich. Es gelten alle Haftungsbegrenzungen der Funktionsbeschreibung.

Konsumentenschutz kooperiert mit fynup

In gemeinsamen Studien, Fachartikeln und Webinaren sorgen wir für Finanzbildung und Transparenz

Verein für Konsumenteninformation

Unsere Philosophie fußt auf unabhängiger Analyse und rechtlicher Durchsetzung – vom anonymen Vertragstest bis hin zu Musterprozessen. Durch die Zusammenarbeit mit fynup stärken wir diese Mission und sorgen dafür, dass Finanzdienstleistungen wirklich konsumfreundlich sind.

Experte Finanzdienstleistungen (VKI)

Arbeiterkammer Wien

Als Konsumentenschützer der AK Wien setze ich mich dafür ein, dass komplexe Finanzprodukte transparent und vergleichbar werden. Ein Beitrag dazu ist die gemeinsame Studie der AK-Wien und fynup „Provisionen vs. Honorare im Finanzvertrieb im Vergleich“.

Konsumentenschützer Finanzdienstleistungen (Banken, Versicherungen), AK Wien

Verbraucherschutz-Verein

Für mich als Obfrau ist klar: Lebensversicherungen mit verdeckten Provisionen sind keine faire Altersvorsorge – gemeinsam mit Partnern wie fynup zeigen wir einfache Honorarberatungslösungen, die ehrlich und nachvollziehbar sind.

Obfrau Verbraucherschutzverein Österreich (VSV)

Unsere Kund*innen sind begeistert

Unsere Kompetenz im Rampenlicht