5. Erkenntnis: Risiko – Teil 2 Gefahren

Laut gesetzlicher Vorgabe muss in jedem Beratungsgespräch das Wertschwankungsrisiko behandelt werden – und nur das. Die anderen Risiken spielen bei der Auswahl angeblich keine Rolle. Sollten sie aber.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Entscheidung aufgrund eines Risikos
  • Alle Anlageklassen unterschiedliche Risiken
  • Wertschwankungs-Risiko
  • Inflations- und Währungs-Risiko
  • Ausfall- und Klumpen-Risiko

 

Übrigens: Die 5. Erkenntnis haben wir in 3 kleine Teile aufgesplittet. Im ersten Teil werden die unterschiedlichen Anlageklassen vorgestellt.

Mehr, als nur ein Risiko

Die 5. Erkenntnis von fynup: Risiko Teil 2 Gefahren
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Das übliche Prozedere lässt andere Gefahren außer acht

Veranlagungen werden offiziell gemäß einem Risiko-Ertragsindikator eingeteilt, der SRRI Kennzahl. Diese basiert auf dem Wertschwankungsrisiko. Als Investor musst du dich für eine Risikostufe entscheiden, bzw. einen Rahmen vorgeben.

Von 1 (geringes Risiko bei potentiell geringer Ertragschance) bis 7 (hohes Risiko bei potentiell hoher Ertragschance). Bei deiner Entscheidung solltest du jedoch auch die anderen Risiken im Auge behalten.

Unterschiedliche Risiken der Anlageklassen

Risiken der Anlageklassen
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Wertschwankungs-Risiko:

  • Beim Geld-Verleihen gibt es im Grunde kein nominelles Wertschwankungs-Risiko (z.B. Sparbuch/Geldmarkt). Nur bei Anleihen können durch verschiedene Effekte (siehe Anleihen im Detail) Wertschwankungen entstehen.
  • Als Eigentümer hast du keinen Vertrag mit festen Werten für die Zukunft, daher musst du mit hohen Wertschwankungen rechnen.

 

Inflations- und Währungs-Risiko:

  • Verleihst du Geld, bist du vom Wert des Geldes abhängig. Verliert das Geld an Wert durch Inflation oder weil die Währung im Verhältnis zu anderen schwächer wird, bist du als Gläubiger stark davon betroffen.
  • Eigentum hat keine oder geringe Abhängigkeiten vom Wert des Geldes, die Preise passen sich durch verschiedene Gründe an.

 

Ausfall- und Klumpen-Risiko

  • Der beste Schutz vor diesen Risiken ist Streuung. Als Gläubiger vertraust du meist einer Bank in einem Land und einer Währung (Sparbuch). Anleihen werden überwiegend in eigener Währung und/oder Region gekauft (Europa). Du hast also keine oder nur eine geringe Risiko-Streuung.
  • Beteiligst du dich an Unternehmen in Form von Aktien, kannst du sehr breit streuen. Zum einen regional in alle Länder der Welt. Zum anderen in alle Branchen, wie Konsum, IT, Gesundheit, etc. Und auch in Unternehmen, welche in Immobilien und Edelmetallen tätig sind. Bereits mit 50 Euro ist diese maximale Streuung möglich.
  • Immobilien direkt zu kaufen ist hingegen mit einer hohen Investition verbunden, du hast viel Geld in einem Investment, man spricht vom Klumpen-Risiko.
  • Auch mit Edelmetallen kannst du keine breite Risiko-Streuung erzielen.

Unterschiedliche Ertrags-Chancen

Genauso, wie es für dich nicht nur ein Risiko gibt, hast du auch mehr, als eine Chance auf Erträge. Auch diese unterschiedlichen Arten von Erträgen sollten in eine bewusst getroffene Auswahl einfließen.

Im letzten Teil der 5. Erkenntnis zeigen wir dir, welche Chancen du hast, damit du selbst deinen perfekten Mix aus Risiko und Ertrags-Chancen wählen kannst.

Die 5. Erkenntnis (Teil 3)

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